Presseerklärung MdB Kathrin Vogler,10. März 2010

Von: MdB Kathrin Vogler

CDU darf Jasper nicht mehr decken

"Selbstverständlich gilt auch für Herrn Jasper die Unschuldsvermutung", kommentiertKathrin Vogler, Bundestagsabgeordnete aus Emsdetten die jüngste Stellungnahme des Schwindel-Doktors aus Hopsten. "Aber Herr Jasper wäre gut beraten, wenn er offen zu seinen Fehlern stehen und politische Konsequenzen ziehen würde - unabhängig vom Ausgang eines Ermittlungs- oder Strafverfahrens."

Die möglichen Szenarien im Fall Jasper hält die Abgeordnete der Linken auf jeden Fall für politisch schädlich: "Entweder wird Jaspers Schuld gerichtlich festgestellt. Dann würde der Wahlkreis Steinfurt III von einem gerichtsnotorischen Hochstapler im Bundestag vertreten. Oder das Verfahren wird eingestellt, weil ihm nicht nachzuweisen ist, dass er den Gesetzesbruch mit Absicht begangen hat. Dann vertritt den Wahlkreis Steinfurt III für die nächsten dreieinhalb Jahre ein inkompetenter Blender." Vogler kritisiert, dass Jasper die Öffentlichkeit im Wahlkreis so lange belogen hat, bis eine ordnungsgemäße Wahlanfechtung nicht mehr möglich war. Auch dafür hat er sich bislang bei seinen Wählern noch nicht entschuldigt. Alle öffentlichen Einlassungen von Jasper bisher dienten nur seiner eigenen Rechtfertigung und nicht der Klärung des Sachverhalts. Die CDU sollte endlich aufhören, ihn zu decken.


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