27. Januar 2010

Von: DIE LINKE. Duisburg

Love-Parade Ja, aber nicht auf Kosten der Bürger

"All you need is love, das sangen die Beatles, und so wäre eine Love-Parade in Duisburg auch ein zeitgemäßes Highlight der Jugendkultur. Aber Techno-Spaß und Image-Gewinn hört da auf, wo zur Finanzierung den Bürgerinnen und Bürgern Duisburgs nicht hinzunehmende Belastungen aufgebürdet werden sollen", erklärt Pressesprecher Horst Werner Rook für DIE LINKE Duisburg.

Rook: "Auch DIE LINKE feiert gern. Aber niemand würde ernsthaft zu einer ausgelassenen Party einladen, um anschließend die Schuldner-Beratung aufzusuchen. Wenn OB Sauerland jetzt ein Streich - Paket von mehreren Hundert Millionen Euro bis 2014 präsentiert, wonach Zuschüsse für kulturelle Einrichtungen gestrichen, die Temperatur des Wassers in Hallenbädern gesenkt, bei Bildung und Ausbildung der Rotstift angesetzt oder Gebühren angehoben werden sollen, kann der Duisburger Haushalt nicht mit einem Zuschuss von 840. 000 Euro für die Love-Parade belastet werden.

Soziale Kälte bremst jegliche Lust auf die Love-Parade und wäre nicht zu verantworten. Wir sagen JA zur Love Parade, wenn Sponsoren gefunden werden, die die Kosten schultern, aber es darf keine Finanzierung auf Kosten der Bürger geben. Auch verdeckte Zuschüsse aus städtischen Betrieben oder eine von der Bezirksregierung - trotz Haushaltssicherungskonzept - geduldete Kreditaufnahme, also eine Finanzierung, für die letztlich wieder die Steuerzahler aufkommen müssten, lehnt DIE LINKE ab."


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