01. Januar 2009

Von: DIE LINKE. NRW

DIE LINKE. NRW fordert: Stoppt den Krieg in Gaza!

"Die Angriffe der israelischen Armee auf die Zivilbevölkerung im so genannten Gaza-Streifen müssen sofort beendet werden", so Wolfgang Zimmermann, Landessprecher der Landesverbandes der Partei DIE LINKE. NRW.

Die Bombardements kosteten bereits Hunderte von Menschen - die meisten davon Frauen und Kinder - das Leben. Fast 2000 Verletzte sind bereits zu beklagen. Angesichts dieser Gewalt fallen Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier nichts Besseres ein, als den Palästinensern die Alleinschuld an diesem Krieg zu geben und den Israelis das Recht zuzugestehen, sich selbst zu verteidigen. Völlig ausgeblendet wird die Tatsache, dass das Gaza-Gebiet seit Monaten abgeriegelt und wirtschaftlich ausgeblutet wird, dass mehr als die Hälfte der Parlamentsabgeordneten kurz nach der Wahl in Gefängnisse geworfen wurden und  der Ausbau der israelischen Siedlungen im Westjordanland weiter vorangetrieben wird.

Zimmermann: "Selbstverständlich müssen auch die Raketenangriffe der Hamas aufhören. Die Wirkung dieser Raketenangriffe steht aber in keinem Verhältnis zu der Vorgehensweise der hochgerüsteten israelischen Armee. Mit Gewalt wird der Konflikt in Palästina nicht gelöst werden können. Wir fordern ein sofortiges Ende der Kriegshandlungen und appellieren sowohl an die israelische Regierung als auch an die politisch Verantwortlichen in Gaza, unverzüglich Gespräche aufzunehmen, damit in naher Zukunft Israelis und Palästinenser das Recht auf einen Staat und ein friedliches und menschenwürdiges Leben verwirklichen können".

Wolfgang Zimmermann wird für DIE LINKE. NRW am 3. Januar in Düsseldorf während der landesweiten Demonstation gegen den Palästina-Krieg sprechen. Veranstalter sind die Palästinesischen Gemeinden in NRW. Erwartet werden etwa 3000 TeilnehmerInnen.  Die Demo beginnt um 11.45 Uhr am DGB-Haus, Friedrich-Ebert-Str. Die anschließende Kundgebung findet auf dem Burgplatz in der Düsseldorfer Altstadt statt. DIE LINKE. NRW ruft ihre Mitglieder, BürgerInnen und Bürger zur Teilnahme an der Demonstartion auf.


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