„Der Rücktritt von Hendrik Wüst ist konsequent. Noch konsequenter wäre es, wenn Jürgen Rüttgers seinem Generalsekretär folgen würde. Sollte er von dem Verkauf seiner Termine gewusst haben, kann er nicht Ministerpräsident bleiben, weil er sich käuflich macht. Wenn er aber tatsächlich nicht wusste, was Hendrik Wüst treibt, dann stellt sich die Frage, welche Führungsqualifikationen ihn dazu befähigen, Ministerpräsident des bevölkerungsreichsten Bundeslandes zu bleiben!“
Bärbel Beuermann, Spitzenkandidatin in der LINKEN ergänzt: „Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte! Nach der Mövenpick-Affäre im kleinen Teil der Landesregierung folgt der große Bruder CDU ihrem Juniorpartner nach. Diese Regierung gönnt Hartz IV Bezieherinnen nicht die Butter auf dem Brot und lässt sich für 6000 Euro von den Reichen einkaufen – für ein Gespräch! Das ist die Form von Umverteilung, die diese Gesellschaft spaltet. Die CDU nimmt das Geld der Reichen für die eigenen Konten und lässt sich für ihre Steuergeschenke an die gleiche Klientel fürstlich bezahlen.
So wie es in der Bibel steht, nimmt DIE LINKE den Reichen und gibt es den Armen. Die CDU hat nach dem „D“ auch ihr „C“ verloren. Was bleibt: Das „U“ für Ungeheuerlichkeiten!“
Der Generalsekretär der NRW CDU, Hendrik Wüst, hatte Lobbyvereinen Gespräche mit Ministerpräsident Jürgen Rüttgers zu einem Preis von 6000 Euro angeboten. Rüttgers bestreitet bisher, davon gewusst zu haben.