"Chancen fördern, Anerkennung fordern" lautete das Motto. "Die Forderungen sind mehr als berechtigt und DIE LINKE. NRW erklärt den Demonstrierenden und Streikenden ihre Solidarität und Unterstützung. Eine Aufwertung der Sozial- und Erziehungsdienste als typischen Frauenberufen ist längst überfällig. Gerade die Erziehung und Betreuung von Kindern und die sozialen Dienste verdienen den vollsten Respekt, der sich auch in der Bezahlung ausdrücken muss. Nicht die Erzieher/innen lassen die Eltern und Kinder im Regen stehen, sondern die öffentlichen Arbeitgeber, die für die schlechten Arbeitsbedingungen in den Einrichtungen unserer Kinder mitverantwortlich sind", unterstreicht Carolin Butterwegge, kinderpolitische Sprecherin der LINKEN. NRW.
"Die schwarz-gelbe Landesregierung trägt mit dem neuen Kinderbildungsgesetz (KiBiZ) zu einer Verschärfung der Rahmenbedingungen in vielen Kitas bei, statt sie zu verbessern. DIE LINKE. NRW fordert deshalb, das KiBiZ zurückzunehmen und perspektivisch eine kostenlose Elementarbildung für alle Kinder auf qualitativ hohem Niveau. Für die Betreuung und Bildung unserer Kleinsten sind eine viel höhere Entlohnung der Erzieher/innen, die besten Arbeitsbedingungen für Kita-Beschäftigte und optimale Ausstattungen der Einrichtungen gerade gut genug. Die vollmundigen Versprechungen der anwesenden Politiker/innen zum hohen Wert frühkindlicher Bildung nützen uns gar nichts, solange die reale Politik eine andere ist und frauentypische Berufe in der Entlohnung weiterhin diskriminiert werden."