Ansprechpartner*innen

NRW-Team:
linksaktiv@dielinke-nrw.de

Zuständig im Landesvorstand:

Azad Tarhan (Wahlkampfteam)
azad.tarhan@dielinke-nrw.de

Cigdem Kaya
cigdem.kaya@dielinke-nrw.de

Ezgi Güyildar
ezgi.gueyildar@dielinke-nrw.de

Wir hören zu!

Viele Menschen empfinden Politik als abgehoben und wenig nah an Ihrem Alltag oder an Ihren Bedürfnissen orientiert. DIE LINKE ist anders und interessiert sich für die Ideen, Sorgen und Bedürfnisse der Menschen. Wir wollen mit Ihnen in Kontakt kommen und nicht einfach nur einen Flyer in die Hand drücken. Ein gutes Gespräch ist mehr Wert als jedes Plakat.

Wir gehen auf die Menschen zu.

Kreative Infostände, die Offenheit für die drängenden Fragen der Menschen signalisieren und motivierende Aktionen, die Menschen zusammenbringen sind kein Hexenwerk! Wir bieten hier einige Ideen, wie Ihr besser auf unsere potenziellen Wählerinnen und Wähler zugehen könnt...

Plakatreihe zum Infostand

Bei dieser Aktionsform bastelt man eine Reihe von Schildern/Plakaten zu einem Wahlkampfthema, wobei auf jedem Plakat eine neue Information/Fakt bzw. eine Aussage zu diesem Thema steht. Achtet darauf, möglichst kurze und prägnante Aussagen auf das Plakat zu schreiben! Dabei sollte Euer Thema am Anfang mit einer Aussage beginnen, der man zustimmen kann bzw. die einen Fakt darstellt. Von Plakat zu Plakat erfolgt nun eine Zuspitzung bei der am Ende entweder eine klare Botschaft oder eine (rhetorische) Frage stehen kann. Die Schilder werden in Sichtweite zueinander aufgestellt und führen die Interessierten praktisch zum Infostand. Dort warten unsere LINKE-AktivistInnen bereits mit zusätzlichen Infos und Material zum Thema, um mit den Interessierten ins Gespräch zu kommen. Das Video zeigt ein Beispiel aus dem Landtagswahlkampf 2012 mit dem Thema Millionärssteuer.

Unterschriften gegen CETA in NRW

Am 1. April findet der landesweite Aktionstag der Volksinitiative NRW gegen CETA und TTIP statt. Unter dem Titel „300!“ wird die Volksinitiative 300 Infostände in ganz NRW organisieren und tausende von Unterschriften sammeln, um gegen CETA vorzugehen, denn das Handelsabkommen ist mit Nichten vom Tisch. Lest hier nach, warum die Volksinitiative notwendig ist.

Als LINKE. NRW wollen wir natürlich maßgeblich dazu beitragen, dass möglichst viele Unterschriften zusammen kommen. Zur Durchführung der Infostände gibt folgende Hinweise und Hilfestellungen:


Diese Sammelaktion eignet sich auch wunderbar, um mit neuen Interessierten, die uns im Wahlkampf helfen möchten, ins Gespräch zu kommen, um sie auf linksaktiv hinzuweisen.

„Briefwahl“ – 20 Sekunden für mehr Gerechtigkeit!

Es gibt viele Gebiete, wo die LINKE gute Ergebnisse Wahlen erzielt aber gleichzeitig die Wahlbeteiligung sehr niedrig ist. Dies sind die möglichen Zielgebiete einer solchen Briefwahlaktion. Mit der Aktion wollen wir Menschen erreichen, die aus welchen Gründen auch immer dazu neigen könnten, nicht zur Wahl zu gehen. Schaut Euch dieses Video zur Briefwahl an.

Die Briefwahlunterlagen zu beantragen ist sehr einfach:

  • In jeder Gemeinde können die erforderlichen Unterlagen zum Beispiel per E-Mail angefordert werden! Wichtig ist, dass die folgenden Angaben vollständig zugesendet werden: Vorname und Nachname, Geburtsdatum sowie die Anschrift Deines Erstwohnsitzes.
  • Es muss nicht auf die Wahlbenachrichtigung gewartet werden! Die Briefwahl kann ab sofort ebantragt werden.
  • Die Zusendung der Briefwahlunterlagen wird allerdings frühestens nach den endgültigen Zulassungen der Landeslisten und dem Druck der Stimmzettel erfolgen. In NRW ist der früheste Zeitpunkt ab dem die Unterlagen verschickt werden, der 18. April.
  • Die Verschickung des Antrags an die Stadt ist völlig kostenlos.

WICHTIG: Der Zeitpunkt ab dem die offiziellen E-Mailadressen oder Online-Formulare zur Beantragung in den Städten bereit stehen, ist leider sehr unterschiedlich. Ihr müsst daher auf der Webseite Eurer Stadt nachsehen, wie die E-Mail Adresse lautet oder unter welcher URL das Oline-Formular erreichbar ist. Hier seht ihr ein Beispiel aus Dortmund.



So läuft die Aktion:

Ihr baut Euch mit einem Infotisch in der Fußgängerzone, vor dem jobcenter oder einer anderen belebten Stelle auf und weist mit einem großen Plakat auf die Briefwahl hin. Entweder ihr habt einen mobilen Internetzugang, über den Interessierte direkt über ein Online-Formular der Stadt Ihre Briefwahlunterlagen bestellen können. Oder ihr habt die Vordrucke bei Euch am Stand und gebt diese den Interssierten direkt mit. So geht's wenn ihr einen mobilen Internetzugang nutzt: 

a) per UMTS/Wlan-Stick

Hier ist es möglich die Menschen direkt Online bei Vorhandensein des entsprechenden Online-Formulars für die Briefwahl zu registrieren.

b) über ein öffentlich zugängliches W-Lan (in einem Café, einer Geschäftsstelle der LINKEN, an einem Bahnhof)

Das schränkt natürlich den Aktionsradius auf diejenigen Orte ein, wo es eine solche Möglichkeit gibt. Das sind aber nicht immer gerade die, wo wir die Zielgruppe (hohe Wahlenthaltung und hoher Stimmenanteil der LINKEN antreffen.)

c) per E-Mail

Möglich ist es auch in manchen Orten die Briefwahl einfach per Mail beim Kreis- oder Landeswahlleiter zu beantragen. Am Besten Ihr habt dann schon einen vorgefertigten Text gespeichert, den die Interessierten dann jeweils in Ihre E-Mail eintragen können. Zum Beispiel:


Sehr geerhte Damen und Herren,
hiermit beantrage ich die Zusendung von Briefwahlunterlagen. Meine Kontaktdaten lauten:

Vorname:
Nachname:
Straße:
PLZ:
Ort:

Mit freundlichen Grüßen,



Hier ist eine Checkliste was für eine solche Aktion aus unseren Erfahrungen heraus zu beachten ist:

  • UMTS-Stick/ W-Lan/ etc., um Briefwahlstimmen zu sammeln.
  • circa 5 oder 6 Leute, die bei der Aktion mitmachen.
  • ein Tisch, auf dem der Laptop zum Beantragen der Briefwahl steht.
  • ein Tisch für Kaffee und Infomaterialien.
  • Kaffee, Milch, Zucker, Becher, Löffel

Bei der Werbung für die Briefwahl können persönliche Argumente hilfreich sein, z.B. so: „Ihr könnt hier Briefwahl beantragen. Damit vergisst man es nicht so leicht. Ich selbst habe es auch schon mal vergessen.“

Weniger gut ist das Argument „Wenn sie am Wahltag schon was vorhaben….“ Denn viele Menschen wissen noch nicht, ob sie schon was am Wahltag vorhaben. Es geht uns ja darum die persönliche die Verbindlichkeit der Wahl zu steigern (und nicht den Eventual-Fall der Abwesenheit vorwegzunehmen.)

Wichtig ist auf jeden Fall der Hinweis, dass die Beantragung nichts kostet.

Nachdem die Briefwahl beantragt worden ist, sollte noch einmal auf die Möglichkeit hingewiesen werden, sich zB. über linksaktiv im Wahlkampf zu engagieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Person, die bei einem Stand der Linken Briefwahl beantragt hat, auf die Linke wählt, ist relativ hoch. Diese Person kann dann auch leicht für eine aktive Mitarbeit im Wahlkampf der LINKEN gewonnen werden.

Bodenzeitung

Die Bodenzeitung gibt PassantInnen die Möglichkeit ihre eigenen Ansichten zu einem Thema zu äußern. Als Material empfiehlt sich zum Beispiel eine Gartenplane (weiß – als Untergrund) mit eine Klarsichtfolie darüber (ist billig und kann man schnell auswechseln), Folienmarker und Klebeband zum Befestigen auf dem Bordstein. Es geht natürlich auch mit Tapetenresten. Man kann nun entweder die Menschen über eine Frage abstimmen lassen (z.B. Wer soll die Kosten der Krise bezahlen? Wie sollen die Schulden der Krise ausgeglichen werden? etc.) und dabei schon Antwortmöglichkeiten vorgeben oder viel Freiraum für offene Antworten geben.

Auch bei ersterer Möglichkeit sollte Freiraum für eigene Antwortmöglichkeiten der PassantInnen gegeben werden. Wenn zu Beginn der Aktion bereits ein paar Ergebnisse auf der Folie vorgezeichnet sind, senkt dies die Mitmach-Schwelle der ersten Menschen.

Beim Beschreiben der Bodenzeitung kann man nun sehr leicht mit den Menschen ins Gespräch kommen, näheres über ihre Anliegen erfahren und sie über LINKE Inhalte informieren.

„48h Stunden“ und die Wahl ist noch nicht entschieden!

Immer mehr Menschen entscheiden sich erst in den letzten Tagen, teilweise den letzten Stunden, wo sie bei der Wahl ihr Kreuz machen.

Ob kleine oder große Aktionen – zum 48-Stunden-Wahlkampf können alle beitragen!

48-Stunden-Wahlkampf, das heißt 48 Stunden Endspurt, und das ist mehr als ein Infostand am Marktplatz - obwohl dieser durchaus ein guter Bestandteil des ganzen Wochenendes sein sollte. Von einem Transparent an zentraler Stelle über Kneipentouren bis zur LKW-Rundfahrt übers Land haben wir bereits im Bundestags-Wahlkampf bewiesen, dass der Kreativität unserer Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer keine Grenzen gesetzt sind. Wahrscheinlich habt Ihr selbst schon einige Ideen für Eure letzten Wahlkampftage. Mit den folgenden Ideen liefern wir Euch noch einige Anregungen und Vorschläge. Wir schlagen Euch zum Beispiel vor, mit Schablonen und Sprühkreide Eure Gegend zu verschönern. Es gibt aufwändige Aktionen, aber auch vieles, was ohne viele Leute, viel Geld und viel Material machbar ist.

Auch hier schlagen wir euch vor morgens mit einem gemeinsamen Frühstück im jeweiligen Kreisverbandsbüro zu beginnen und dann mit verschiedenen Teams in die Straßen zu gehen.

1. Fußstreife - Wahlkampf im Einkaufszentrum /der Fußgängerzone


Die Idee ist, mit zwei Personen – am besten in knallroten Westen sowie Taschen – über die Plätze und durch die Straßen zu ziehen und Material zu verteilen. Sucht die Öffnungszeiten von Oper/Kino/Theater raus und schaut dort mal vorbei.

Kurz: mit Fußstreifen wollen wir intensiv die Straßenzüge und Orte, wo viele Menschen sind, abklappern. Funktioniert ganz ohne Anmeldung.

2. TAXI-Streife

Ähnlich wie bei der Fußstreife gehen wir direkt zu den Menschen hin! Wir besuchen alle Taxistände der Stadt/des Ortes, verteilen Material an die FahrerInnen und kommen ins Gespräch. Der/die KandidatIn sollte hier am besten dabei sein. Lässt sich sehr gut mit der Fußstreife verbinden!

Wahlzeitung, Kurzwahlprogramm und Kugelschreiber nicht vergessen. Tipp: Bei besonders freundlichen Reaktionen auch fragen, ob sie Material in ihrem Taxi haben wollen, um es an Fahrgäste weiterzugeben.

3. Sprühschablonen


An zentrale Straßen und Plätzen können wir ohne viel Aufwand für mehrere Tage unsere Nachrichten mit Kreide hinterlassen. Zum Beispiel hier können Schablonen mit Wunschtext und Sprühkreide bestellt werden! Wir empfehlen weiße Kreide – die sieht man am besten!

Ihr sprüht dann z.B. auf den Boden (nicht an Häuserwände!) gut sichtbar einen unserer zentralen Wahlkampf-Slogans: Evtl. Solltet ihr Handschuhe verwenden, denn die Hände werden schon schmutzig und die Farbe verteilt sich überall. Eine Dose von 400 ml reicht für ca. drei qm2 flächendeckend… d.h. je nach Schablone 30 - 40 mal sprühen. Kreidespray ist abwaschbar und daher unproblematisch, da die Kreide witterungsbedingt relativ schnell wieder von allein verschwindet!

Bitte nur Kreidespray verwenden, da das Sprayen mit Lackfarben Sachbeschädigung ist!

Bitte nur öffentliches Straßenland - keine Privatgrundstücke und/oder Häuser - besprühen.

Das große Buch

Diese Aktionsform kennen viele von Euch schon: Aus zwei alten Easy-Plates wird ein „Buch“ gebastelt (in der Mitte zusammengeklebt, alte Plakate als Schreibfläche draufgeklebt). Ihr schreibt eine kleine Geschichte darauf, in großen Buchstaben.




Auf der Vorderseite sollte nicht zu viel stehen, da Passanten das schlecht lesen können! Der Hauptteil und unsere Kernaussage stehen im Innenteil! Die Geschichte endet mit einer unserer Forderungen (z.B. deshalb: Zeig Stärke - gegen rechte Parolen)




Eine Person setzt sich mit dem Buch und einem Stuhl/Hocker in die Fußgängerzone und „liest“ in dem Buch. Die neugierigen Passanten schauen garantiert hin, da sie vorne ja nur den Beginn der Geschichte lesen, sie werden neugierig und stehen hinter der Person, die das Buch hält. Erst dann sehen sie den Rest der Geschichte und sehen, wer die Geschichte erzählt.




Diese Aktion ist einfach zu machen; in Sichtweite zu der lesenden Person kann entweder ein Infostand warten oder einzelne Personen verteilen Material in der Nähe.