Seminare in Vorbereitung

Neoliberale Politik ohne Alternative?

„Alle Macht den Märkten!“ lautet das Credo der neoliberalen Propheten seit Mitte der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Das Heil unserer Gesellschaft liege in der Entfesselung der Marktkräfte. Basis dieses Denkens ist: „Individuelles Gewinnstreben und uneingeschränkte Marktkonkurrenz von Gütern und Menschen führen zum allgemeinen Wohlstand.“

Von diesem Standpunkt aus gesehen, sind staatliche Gesetze, soziale Sicherungssysteme und kollektivvertragliche Standards, die die Märkte „fesseln“ und den „freien Wettbewerb“ verhindern oder auch nur beschränken, von Übel und müssen unbedingt beseitigt werden. Unsere Vision ist eine andere.

  1. Die Verständigung über ein gemeinsames Bild von „Neoliberalismus“.
  2. Die Entwicklung von gemeinsamen Antworten und Alternativen zur herrschenden Politik.

Die Module werden als Tagesseminare angeboten. Sie nehmen Bezug aufeinander. Sie können einzeln oder in Folge gebucht werden. Alle Module ab Juni 2013.

  • Modul 1:
    Erarbeitung einer eigenen „Definition Neoliberalismus“
  • Modul 2:
    Geschichte neoliberaler Auffassungen - „Geschichte wird gemacht“
    Aktuelle neoliberale Politikvorschläge und Leitbilder
  • Modul 3:
    Neoliberalismus und Wirtschaftstheorien - „Vom wirtschaftlichen Glücksversprechen“
    Exkurs: Geschichte neoliberaler Auffassungen, Traditionslinien und Institutionen Begründungszusammenhänge  aus ökonomischen Theorien (Neoklassik, Monetarismus, Keynesianismus)
  • Modul 4:
    Ideologie und Massenbewusstein - „Wie eine Meinung im Kopf  entsteht!“
    Wirksamkeit neoliberaler Ideologie, Sprache, Symbolik sowie Medienpolitik bezogen auf das Denken und Handeln von Menschen
  • Modul 5:
    Alternativen, Analysen und Konzepte - „Marx im Herzen und Keynes  auf den Lippen?“
    Theoretische Alternativen, wirtschafts- und sozialpolitische Leitbilder und sozial-ökologische Reformvorschläge
  • Modul 6:
    Übertragung, Auswertung, Abschied - „Theorie ist der Kompass für die Praxis“
    Ansatzpunkte für eine kritische Gegenöffentlichkeit