19. August 2011

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Aufbau einer neuen Internationalen

EinreicherInnen: Sevim Dagdelen (MdB, Migrationspolitische Sprecherin sowie Sprecherin für Internationale Beziehungen der Linksfraktion, KV Bochum), Martin Hantke (Sprecher LAG FIP NRW,KV  Bochum), Alexander Neu (Sprecher BAG FIP, V Rhein-Sieg), Oezlem Alev Demirel (MdL, kommunalpolitischer Sprecherin der Linksfraktion, KV Koeln), Sefika Minte (Landesvorstand, KV Hamm), Christian Leye (Sprecher KV Bochum), Alisan Sengül (Sprecher KV Hamm), Nils Boehlke (KV Düsseldorf)

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Besondere Bedeutung messen wir den Partnerschaftsbeziehungen zu Gliederungen linker Parteien in anderen europäischen Ländern, insbesondere in den Nachbarstaaten der Bundesrepublik, bei. DIE LINKE bricht unwiderruflich mit einer eurozentristischen Sichtweise. DIE LINKE ist eine internationalistische Partei. Sie steht für weltweite Bündnisse mit sozialen Bewegungen. DIE LINKE streitet für den Aufbau einer neuen Internationale.

Begründung: Die Linke sollte versuchen nicht nur ihre Beziehungen zu anderen linken Parteien in Europa im Rahmen der Europäischen Linken zu intensivieren. Sie braucht auch eine globale Kooperationsplattform gerade mit linken Parteien in Afrika, Asien und Lateinamerika. Dafür sollte sie die Initiativen für eine neue Internationale positiv aufnehmen und sich konstruktiv an der Gründung einer neuen globalen Aktionsplattform beteiligen. Gerade angesichts der Weltwirtschaftskrise wirkt sich das Fehlen einer linken Internationale provinzialisierend. Eurozentrische Sichtweisen müssen endlich ad acta gelegt werden.