15. Mai 2017 DIE LINKE. Düsseldorf

Bestes Ergebnis bei einer Landtagswahl in Düsseldorf

Udo Bonn

Udo Bonn

Am 14. Mai fehlten der LINKEN. NRW 8500 Stimmen zum Einzug in den Landtag Nordrhein-Westfalens. In der Landeshauptstadt Düsseldorf schnitt DIE LINKE hingegen deutlich besser ab: Nach einem Ergebnis bei den Zweitstimmen der Landtagswahl von 2010 von 6 Prozent und einem Einbruch bei der Landtagswahl 2012 auf 3 Prozent, verbesserte sich DIE LINKE in Düsseldorf bei der Landtagswahl 2017 auf 6,15 Prozent und erzielte damit ihr bisher bestes Ergebnis in Düsseldorf bei einer Landtagswahl.

In absoluten Zahlen verbesserte DIE LINKE in Düsseldorf ihr Ergebnis bei den Erststimmen von 7.519 auf 16.756 (plus 123 Prozent) und bei den Zweitstimmen von 7420 auf 17.037 (plus 130 Prozent). Udo Bonn, Kreisvorsitzender der LINKEN sagt zum Abschneiden seiner Partei:

"DIE LINKE hat den Einzug in den Landtag leider um wenige Tausend Stimmen verpasst. Damit haben SPD und Grüne eines ihrer Wahlziele erreicht und gleichzeitig bewirkt, dass NRW nach rechts gerückt ist. Dieser Rechtsruck wird die Lebensbedingungen, die Bildungs- und Berufs-Chancen sehr vieler berufstätiger wie erwerbsloser Menschen verschlechtern. Das ist ein Rückschlag für NRW. In Düsseldorf konnte DIE LINKE dagegen ihren Zweitstimmenanteil mit 6,2 Prozent und ihren Erststimmenanteil mit 6 Prozent mehr als verdoppeln und ihr bisher beste Ergebnis einfahren. Wir bedanken uns für das Vertrauen unserer Wählerinnen und Wähler! Wir bleiben dran und werden uns weiterhin außerhalb des Landtags für sozial-ökologischen Fortschritt einsetzen. Herzlichen Dank auch an unsere Landtagsdirektkandidierenden Helmut Born, Özlem Alev Demirel, Anja Vorspel und Natalie Meisen für ihren tollen Einsatz."

Bonn erklärt mit Blick auf die im September anstehenden Bundestagswahlen, zu denen er selbst als Direktkandidat für DIE LINKE im Wahlkreis 106 im Düsseldorfer Norden antritt:

"Wir nehmen das sehr gute Zweitstimmen-Ergebnis in Düsseldorf von 6,2 Prozent für DIE LINKE als Grundlage in den Bundestagswahlkampf mit. Hier kommt es drauf an: Im Bund werden die Gesetze gemacht, die darüber entscheiden, ob die Vermögen der Wenigen weiter anschwellen oder ob der Reichtum bei denen landet, die ihn erarbeitet haben. Als Kandidat werde ich für eine starke LINKE im Bund kämpfen, damit auch die einfachen Leute im Bundestag eine Stimme haben, nicht nur die Wirtschaftslobbyisten."

Natalie Meisen, Kreisvorsitzende der LINKEN Düsseldorf und Landtagsdirektkandidatin, zu den Auswirkungen des Wahlergebnisses auf Düsseldorf:

"Düsseldorf droht durch eine von der Automobilindustrie gesteuerte CDU-Landesregierung der Verkehrsinfarkt. Mehrheiten für einen fahrscheinlosen ÖPNV für alle wird es ohne DIE LINKE im Landtag nicht geben."

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