29. November 2017 DIE LINKE. Düsseldorf

DIE LINKE unterstützt die Forderungen des Flüchtlingsrates

Angelika Kraft-Dlangamandla

Angelika Kraft-Dlangamandla

Zu den vorgesehenen Mittelstreichungen der Düsseldorfer Stadtverwaltung bei der Betreuung von Flüchtlingen nimmt die Sprecherin der Ratsfraktion DIE LINKE, Angelika Kraft-Dlangamandla Stellung: „Laut Haushaltsplanentwurf sollen die Mittel für die Zahl der BetreuerInnen von 45 Stellen auf 27,5 feste Stellen und 4,75 Stellen mit quartalsweiser Anpassung reduziert werden.

Wie der Flüchtlingsrat sieht auch DIE LINKE Ratsfraktion die Integration der in Düsseldorf lebenden Flüchtlinge gefährdet.

Düsseldorf würde bei den vorgesehenen Kürzungen die Chance verpassen, den Betreuungsschlüssel auf ein erträgliches Maß zu verbessern. Es wäre fatal, auf die Erfahrungen und Kenntnisse der bisher in der Betreuung Tätigen zu verzichten. Eine Verbesserung des Betreuungsschlüssel würde auch eine erhebliche Entlastung der  Ehrenamtlichen bedeuten, die immer noch einen Großteil der Arbeit mit Flüchtlingen leisten.

In die Haushaltsberatungen im Dezember werden wir einen entsprechenden Antrag einbringen, der die Forderung enthält, die jetzige Förderung aufrecht zu erhalten.“

Weiter führt Kraft-Dlangamandla aus: „Die bisherige Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch hat eine hervorragende Arbeit geleistet, weil sie sich sehr stark für die Flüchtlinge eingesetzt hat. Vieles wäre ohne sie und das Engagement ihrer MitarbeiterInnen nicht umgesetzt worden. Dass sie jetzt als Amtsleiterin weniger das Wohl der Flüchtlinge als die Kassenlage der Stadt im Auge hat, ist zu kritisieren. Es scheint so, dass man mit entsprechenden Posten auch Überzeugungen verändern kann.“

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