13. Dezember 2017 DIE LINKE. Düsseldorf

Polizeipräsident Wesseler soll von Abschiebungen die Finger lassen

Udo Bonn

Udo Bonn

Zu der Ankündigung des Polizeipräsidenten Wesseler auf der Düsseldorfer "Sicherheitskonferenz", dass Polizeikräfte der Landeshauptstadt künftig Abschiebeflüge begleiten sollen, erklärt Udo Bonn, Vorsitzender der LINKEN. Düsseldorf: "Bei der sogenannten Düsseldorfer Sicherheitskonferenz sollte es um die Sicherheit der Stadt gehen. Stammtischgerede über Abschiebungen hat in diesem Rahmen nichts zu suchen." Bonn weiter:

Das ist eine Selbstinszenierung Wesselers als 'harter Hund', die nichts mit sachgerechter Polizeiarbeit zu tun hat. Seine Vorstellung einer polizeilichen Durchsetzung von gewaltsamen Abschiebungen ist unmenschlich und in höchstem Maße rechtlich bedenklich. Die Düsseldorfer Polizei sollte die Finger davon lassen. DIE LINKE. Düsseldorf wird sich darum mit den anderen solidarischen Kräften dieser Stadt Wesselers menschenfeindlichen Ideen entgegenstellen."

Angelika Kraft-Dlangamandla, Sprecherin der LINKEN. Ratsfraktion Düsseldorf erklärt:

"Aufgabe der Polizei sollte es sein, Menschen zu schützen. Dies sieht der Düsseldorfer Polizeipräsident allerdings anders, wie schon in der Vergangenheit bei Einsätzen der Polizei gegen friedlich demonstrierende Menschen bewiesen. Es kann nicht sein, dass mit verstärkter Polizeipräsenz Druck auf die Piloten ausgeübt wird, an Abschiebungen mitzuwirken."

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