8. September 2017 Sylvia Gabelmann, DIE LINKE. NRW

LINKE: Atomkraftwerke abschalten, Energiewende endlich einleiten

Sylvia Gebelmann

Sylvia Gebelmann

„Auch die NRW-LINKE ruft dazu auf, sich am heutigen Sonnabend (9. September) an den Protesten gegen das Atomzentrum Lingen/Ems zu beteiligen. Knapp zwei Wochen vor der Bundestagswahl wollen wir gemeinsam mit der Umwelt- und Friedensbewegung ein weiteres deutliches Zeichen setzen, indem wir sichtbar und hörbar fordern, die Exportgenehmigungen von Uran-Brennstoffen an die gefährlichen Pannen-Reaktoren in Belgien und Frankreich mit sofortiger Wirkung zurückzunehmen und die Brennelemente-Herstellung in Lingen und die Urananreicherung in Gronau sofort zu beenden", erklärt Sylvia Gabelmann, stellvertretende Landesvorsitzende der LINKEN in NRW und deren Bundestagskandidatin für den aussichtsreichen Platz 9 der Landesliste der Partei.

„Lingen im Emsland ist eines der wichtigsten Atomzentren des Landes. Mit dem AKW Emsland, der Brennelementefabrik und der in unmittelbarer Nähe befindlichen Urananreicherungsanlage Gronau befinden sich gleich drei wichtige Säulen der Atomindustrie in dieser Region. Das drei-staatliche Unternehmen Urenco mit Sitz in Gronau soll Brennstoff liefern an Atomreaktoren, in denen Tritium für die Atomsprengköpfe der USA erzeugt wird. Im Fliegerhorst Büchel lagern US-amerikanische Atomraketen, die anstatt abgeschafft modernisiert werden sollen. Das ist vollkommen inakzeptabel. Wir fordern die Atomkraftwerke Lingen, Grohnde, Fessenheim, Tihange, Doel und alle anderen AKW's abzuschalten und endlich eine Energiewende einzuleiten, die diesen Namen auch verdient. Im Gegensatz zur Mehrheit der anderen Parteien setzen wir auf Sonne und Wind, statt auf Fracking, Kohle und Atom. Die in der Bundesrepublik lagernden US-Atomwaffen sind umgehend abzuziehen, um die Spirale der Gewalt und die Logik von Aufrüstung, Bedrohung und Krieg endlich zu durchbrechen “, stellt Gabelmann klar.

Informationen: http://weltweit.nirgendwo.info/demo

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