Flyer; Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen: Jülich-Ahaus Castoren Stoppen! Castoren rollen nicht nur nach Gorleben. 2012 sollen 152 Castor-Behälter mit LKW vom Atom-Forschungszentrum Jülich (bei Aachen) ins Atommülllager Ahaus (Münsterland) gebracht werden.
Wie schon 2005 von Dresden sollen diese Castortransporte über die Autobahnen führen. Bis zu 76 Einzeltransporte sind geplant!
www.keincastornachahaus.de
www.sofa-ms.de
www.duisburg-atomfrei.de
www.urantransport.de
www.reaktorpleite.de
www.aku-gronau.de
www.westcastor.de
www.klimabuendnis-niederrhein.de
www.mega-waltrop.de
www.bielefeld-steigt-aus.de
Aktionsbündnis gegen Atomenergie Aachen
www.antiatombonn.de
www.Antiatom-Oberhausen.de
Laufend aktualisierte Liste der "Anti-Atom-Gruppen in NRW" auf "kein-castor-nach-ahaus.de"
Atomausstieg jetzt – Fukushima ist überall!
Die Rheinische Post meldet heute, dass Forschungszentrum Jülich, Bundesamt für Strahlenschutz und das NRW-Innen- und Wirtschaftsministerium über einen Probe-Castor von Jülich nach Ahaus beraten haben.
Dieser Probe-Castor ist für die Genehmigungserteilung erforderlich.
Hier der Link: http://nachrichten.rp-online.de/titelseite/juelich-plant-probelauf-fuer-castor-transporte-1.2671208
Skandalös ist, dass die Landesregierung entgegen ihrer öffentlichen Kritik auf der konkreten Arbeitsebene einfach an den Vorbereitungen mitwirkt. Innenminister Jäger (SPD) sagte laut Rheinischer Post zudem, man sei zwar weiter gegen die Transporte, "man müsse sich aber dennoch darauf einstellen, dass sie stattfinden könnten".
Knickt die Landesregierung jetzt gegenüber Bundesatomminister Norbert Röttgen und dem Forschungszentrum Jülich ein? Wer die Castoren ablehnt, darf sich nicht an Probe-Castoren und sonstigen Vorbereitungen beteiligen. Das ist doch heuchlerisch, zumal die Bundesregierung doch erst diese Woche den Zwischenlagern ihre Unsicherheit bescheinigt hat und womöglich auch in Ahaus eine 10 Meter hohe Mauer errichtet werden soll, die dann doch nicht gegen Flugzeugabstürze schützen kann ... Wir fordern von der Landesregierung einen kompletten Einlagerungsstopp für Ahaus und ein sofortiges Atomtransporte-Moratorium für NRW. Ohne klare Schritte steuert die Landesregierung auf ein politisches Castor-Fiasko zu.
Und so geht es weiter:
Wir rufen euch deshalb nochmals zum Sonntagsspaziergang übermorgen (15.) um 14 Uhr vor dem Atommülllager in Ahaus auf. Unser Protest auf der Straße ist der wichtigste Faktor gegen die Transporte.
Außerdem laden wir euch nochmals zur Anti-Atom-Landeskonferenz am nächsten Samstag (21.) von 13-17 Uhr in der Kulturfabrik K14, Lothringerstr. 64, 46045 Oberhausen ein. Dort können wir ausführlich über die geplanten Aktionen gegen die Westcastoren, die Urananreicherung und die anderen Atomprojekte beraten.
Und merkt euch den 25. Februar vor: Dann findet zwischen Ahaus, Duisburg und Jülich der Autobahn-Aktionstag statt. Es ist wichtig, dass an dem Tag viele Gruppen mitmachen und auch durch eigene dezentrale Aktionen entlang der Castor-Autobahnen den Widerstand öffentlich machen.
Atomfeindliche Grüße
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen (www.sofa-ms.de, www.kein-castor-nach-ahaus.de, www.urankonferenz2012.de)