(gle/Conny Swillus-Knoechel) Auch wenn die Teilnehmerinnenzahl nicht zufrieden stellen kann, Inhalt, Resonanz und Ausblick der ersten Landesfrauenkonferenz machen Mut für zukünftige Konferenzen, dieses Fazit ziehen Elisabeth Maatz, LISA -Sprecherin NRW und Cornelia Swillus- Knöchel, frauenpolitische Sprecherin der LINKEN.NRW.
Nach der Begrüßung und einer Vorstellungsrunde aller anwesenden Frauen, darunter Vertreterinnen der LAG Lesben NRW, des Frauenverbandes Courage, der RLS NRW sowie des Verlags Wir Frauen begeisterte Ellen Diederich vom Frauenfriedensarchiv aus Oberhausen mit einem Vortrag zu 100 Jahre Internationaler Frauentag und ihren Erfahrungen bei der Einrichtung eines interkulturellen Frauengartens in Oberhausen. Nach einer Kaffeepause und intensiven Vernetzungsgesprächen fanden die beiden angekündigten Workshops statt, die bewiesen haben, dass kreative und kulturelle Arbeit nie unpolitisch ist- die Vier-in-einem-Perspektive mit Mitteln der Visualisierung auf einem Flipchart verständlich darzustellen war ebenso eine tolle Erfahrung wie Improvisationstheater mit politischen Inhalten zu verknüpfen. Die Ergebnisse beider Workshops wurden mit viel Engagement und Spielfreude dargeboten. Nachdem der Appell von El Fem zum 25.11.2011 verlesen worden war und geplante Aktivitäten zu diesem Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen ausgetauscht waren zogen alle Frauen gemeinsam das Fazit- es war richtig und wichtig die Konferenz durchgeführt zu haben. Wir sollten dies zu einem regelmäßig wiederkehrenden Termin mit inhaltlich und kreativ verwobenen Workshop- Angeboten etablieren. Persönlich habe ich mitgenommen, die Idee der interkulturellen Frauengärten in alle KV zu tragen und für die Einrichtung auch in anderen Orten zu werben. Bestimmt sehen wir uns im Herbst 2012.