Kapitel VII: Bildung ist keine Ware
1. Mehr Geld für Bildung – Für ein sozial gerechtes Bildungssystem
2. Gemeinsam spielend lernen: Kinder brauchen gute Kitas
3. »Eine Schule für alle« – länger gemeinsam lernen
4. Die Schule als Haus des demokratischen Lernens und Lebens
5. Lehrerinnen und Lehrer besser ausbilden
7. Hochschulbildung unabhängig von sozialer Herkunft ermöglichen
8. Gute öffentliche Bildung für alle – Unabhängig von Religion und Weltanschauung
Gemeinsam spielend lernen!
"Wir LINKEN wollen gleiche Chancen und einen Rechtsanspruch auf Tagesbetreuung für alle Kinder von Anfang an. Dieser Rechtsanspruch muss unabhängig vom Erwerbsstatus der Eltern gelten. Um ihn einzulösen, brauchen wir ein Ausbauprogramm und eine Finanzierung, zu der besonders Bund und Länder beitragen müssen.
Kindertageseinrichtungen sind der elementare Bereich der allgemeinen Bildung für alle. Dieser Bildungsanspruch muss für alle Kinder und ihre Familien landesweit gebührenfrei und für alle gleich zugänglich sein. Das heißt beispielsweise, dass es keine Wartelisten für Plätze und ein gebührenfreies Mittagessen in Ganztagseinrichtungen gibt.
Kindertagesbetreuung gehört in die öffentliche und nicht in die privatgewerbliche Hand. Das heißt, wir wollen ausreichend steuerfinanzierte Kita-Plätze in öffentlicher, kommunaler Trägerschaft und eine bessere Personalausstattung." (aus dem Landtagswahlprogramm 2010) WEITER...
Änderungsantrag der Fraktion DIE LINKE zum Gesetzentwurf der Landesregierung. Thema: Stufenplan zur Abschaffung der Elternbeiträge, Wiedereinführung landesweit einheitlich, sozial gestaffelter Elternbeiträge. SPD und Grüne haben den Antrag im Ausschuss am 12.7.2011 abgelehnt. Mehr...
Kitas in NRW, das bedeutet Subvention von mittelmäßiger Betreuung. Von der öffentlichen Finanzierung dringend benötigter Bildungseinrichtrungen ist das Land weit weg. Dies meint nicht nur DIE LINKE, sondern ist auch einhellige Meinung aller Fachleute, Beschäftigten, Eltern und Trägerverbänden. Mehr...
Mit dieser Fragestellung wurde von einem Abgeordneten der SPD die Fragerunde der Anhörung zu dem Gesetzentwurf der Landesregierung zur Änderung des Kindesbildungsgesetzes eingeleitet, nachdem er ausgeführt hatte, dass die im Entwurf gemachten Änderungsvorschläge nach einem breiten Beteiligungsprozess und im Dialog erarbeitet worden seien. Mehr...
Die Landesregierung hat die beitragsfreie Bildung in Kitas auf Eis gelegt, der Personalmangel wird aufgefangen durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse von Kindepflegerinnen. Das Geld reicht kaum für den bedarfsgerechten Ausbau der Plätze. Mehr...
Eine Beantwortung jeder einzelnen Frage ist aus ver.di-Sicht aus Zeitgründen nicht möglich. Wir verweisen auf unsere zahlreichen Veröffentlichungen zu den bisherigen Erfahrungen und Missständen, die wir immer angeprangert haben. Wir haben uns deshalb auf die für uns als zuständige Bildungsgewerkschaft relevanten Aspekte beschränkt und beantworten die Fragen, die sich aus Beschäftigtensicht stellen bzw. bewerten die Absichten der Landesregierung in diesem Sektor. Mehr...
Kleine Anfrage 788 der Abgeordneten Dr. Carolin Butterwegge DIE LINKE: Das Finanzierungssystem der Pauschalen im Kinderbildungsgesetz stößt in der Praxis auf scharfe Kritik. Kritisiert wird insbesondere, dass Pauschalen die Landesförderung von den tatsächlichen Kosten entkoppeln und damit das Risiko vollständig auf die Träger, und damit indirekt auf die Beschäftigten, verlagern. Pauschalen führen vor allem bei kleinen und mittle-ren Trägern zu einem Kostendruck bei den Personalausgaben mit der Folge dass Teilzeit- und befristete Beschäftigungen rasant ansteigen. Mehr...
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