
Was tun gegen Lohndrückerei und prekäre Beschäftigung?
Konferenz mit Gewerkschaften und Betroffenen, IG Metall-Haus, Augustastraße 18, 45879 Gelsenkirchen
Samstag, 16. Juli, 11 bis 17 Uhr
Eine Veranstaltung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag in Kooperation mit der Fraktion DIE LINKE. im Landtag NRW, u. a. mit Klaus Ernst, MdB, Parteivorsitzender, Ulla Lötzer, MdB, Stellv. Fraktionsvorsitzende, Gewerkschaftspolitische Sprecherin Wolfgang Zimmermann, MdL, Vorsitzender der Linksfraktion im Landtag NRW
Wir decken auf — Skandal um Billiglöhne
Rund ein Viertel aller Beschäftigten arbeitet in Deutschland mittlerweile im Niedriglohnsektor - Tendenz steigend. In 20 von 27 Mitgliedsländern der Europäischen Union gibt es einen gesetzlichen Mindestlohn. Was in anderen Ländern selbstverständlich ist, wird Beschäftigten in Deutschland verwehrt, nämlich der Schutz vor flächendeckendem Lohndumping.
Wir wollen mit betroffenen KollegInnen aus dem Niedriglohnsektor, Betriebsräten und GewerkschafterInnen gemeinsam diskutieren, welches die nächsten Schritte zur Durchsetzung des gesetzlichen Mindestlohns sein können. Auch wollen wir auswerten, wie sich die Lage im Niedriglohnsektor und bei der prekären Beschäftigung seit der vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit ohne gesetzlichen Mindestlohn am 1. Mai diesen Jahres entwickelt hat.
Den Fall lösen — Mindestlohn einführen

Die LINKE ist eine Partei in der Tradition der Bewegung der Arbeiterinnen und Arbeiter. Dies schließt für uns selbstverständlich immer alle Erwerbslosen mit ein. Für uns bedeutet dies, dass Arbeit ein zentrales Element gesellschaftlicher Teilhabe ist und somit auch einen gesellschaftlichen Wert besitzt. Der Wert der Arbeit ist allerdings in den letzten Jahren in Deutschland immer weiter herabgesetzt worden. Insbesondere die Hartz-Gesetze haben dabei eine zentrale Rolle gespielt. Der Widerstand gegen diese Gesetze ist ein konstituierendes Element unserer Partei und muss konsequent fortgesetzt werden. Mehr...
Die Diskussion über einen sog. „Sozialen Arbeitsmarkt“ bzw. einen „Öffentlichen Beschäftigungssektor“ (ÖBS) findet vor dem Hintergrund weiterer massiver Einsparungen bei den „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ (Hartz IV) und der geplanten „Instrumentenreform“ in der Arbeitsmarktpolitik statt. Im Haushaltsentwurf 2012 hat die Bundesregierung nur noch 3,78 Mrd. € für Eingliederungsmittel der Jobcenter eingeplant, was im Verhältnis zu 2011 einer Kürzung von 18,9% (880 Mio. €) und im Verhältnis zu 2010 einer Kürzung von 40,5% (2,57 Mrd. €) entspricht. Für NRW ergibt sich daraus folgende Entwicklung: Mehr...
(Landtag Drs. 15/2379) Forderung DIE LINKE / Gesetzentwurf der Landesregierung Mehr...
DIE LINKE begreift sich entweder mit allen Konsequenzen als Partei der Arbeit und der arbeitenden Menschen oder ihre Zukunft ist begrenzt. Arbeitende Menschen sind in meinen Augen alle, die von Erwerbsarbeit abhängig sind, um sich und ihre Familie zu ernähren: Beschäftigte, Erwerbslose, Studierende und Auszubildende, aber auch Rentnerinnen und Rentner. Für diese Menschen müssen wir Politik machen – eine Politik für gute Arbeit, gute Löhne, gute Renten und Sozialleistungen. Mehr...
JETZT für die Mindestlohnkonferenz anmelden! Rund um das Thema Niedriglohn & prekäre Beschäftigung informiert die Bundestagsfraktion DIE LINKE in Kooperation mit der Linksfraktion NRW in diesen Tagen mit Infoaktionen vor Betrieben im Ruhrgebiet, etwa am Mittwoch in Gladbeck (im Bild). Außerdem bietet die Linksfraktion in verschiedenen Ruhrgebietsstädten offene Niedriglohnsprechstunden mit Abgeordneten an. Angeboten werden folgende Termine: Mehr...
Die Parteivorstand der Partei DIE LINKE fordert, dass prekäre Beschäftigung abgebaut und Existenz sichernde Arbeit aufgebaut wird. Minijobs dürfen nicht mehr gefördert werden. Notwendig ist außerdem die volle Sozialversicherungspflicht für jede geleistete Arbeitsstunde. Begleitet werden muss dies durch die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 10 Euro. Mehr...
Zeit zu handeln statt zu tricksen - Schlechte Meldungen kann auch die Regierung nicht gebrauchen. Deshalb bleibt sie dabei, die Arbeitslosenzahlen schön zu rechnen. Mehr...