Auch wenn den meisten Frauen das Thema Frauen in Führungspositionen nicht das wichtigste Thema ist, sondern das alltägliche Leben mit ungerechten Geschlechterverhältnissen, zeigt dies Interview mit einer ELA-Frau Argumente für die Quote auch für Führungspositionen in der politischen Sphäre.
Mindestens drei Frauen in einem Gremium sind nach der Meinung von Ulrike Wagner von der ELA ( European Leadership Academy ) in Stadt- Kreis- Landes- und Bundesverbänden nötig, um erfolgreicher zu arbeiten. Dies zeigt die Finanzkrise, dies zeigt der Niedergang der kreativen Arbeitsfähigkeit in einseitig männlich dominierten Kreis- und Stadtverbänden.
Im Kreis Unna und im Kreis Recklinghausen ergab sich die Notwendigkeit eines intensiven Nachdenkens zu diesem Thema. Die Quote ist, wie argumentativ (s.o.) bewiesen ist, auch für DIE LINKE leistungsfördernd.
Die Frage, ob auch LISA vielleicht eine Männerquote braucht, um dadurch nach innen und außen hin erfolgreicher zu werden, schließt sich logisch an.
Diskussionen dazu sind über die LISA-Liste erwünscht.