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MdB, Ulla Jelpke

Abschiebungen nach Afghanistan stoppen

"Morgen sollen wieder Schutzsuchende ins Kriegsland Afghanistan abgeschoben werden, obwohl dort tagtäglich Bomben explodieren. Große Teile Afghanistans werden von den Taliban, dem IS oder Warlords beherrscht, aber auch von den Regierungstruppen geht massive Gewalt gegen Zivilisten aus. Mit den fortgesetzten Sammelabschiebungen nach Afghanistan stellen Bund und Länder offensichtlich die Anbiederung an das Klientel der AfD-Rassisten über die Unversehrtheit von Schutzsuchenden", erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke zur am Mittwoch bevorstehenden Sammelabschiebung nach Afghanistan. Die Abgeordnete weiter:

"Im vergangenen Jahr wurden einem Bericht der UN-Mission zufolge  mehr als 10.000 Zivilisten bei Kriegshandlungen in Afghanistan getötet oder verletzt. Studien belegen, dass aus Deutschland nach Afghanistan abgeschobene Personen von massiver Gewalt von allen Seiten bedroht sind und dort kaum eine ökonomische Perspektive haben. Es widerspricht jeglichem humanitären Grundsatz, weiterhin nach Afghanistan abzuschieben."