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MdB, Ulla Jelpke

Jede Abschiebung nach Afghanistan ist eine zu viel

"Unmittelbar vor der Innenministerkonferenz soll offensichtlich der Wille zur Abschiebung demonstriert werden: Heute soll wieder ein Abschiebeflieger nach Afghanistan abheben. Seehofer treibt mit seinem bösartigen Geschwätz von angeblich zu wenig Abschiebungen in das Kriegsland die flüchtlingsfeindliche Maschinerie an. Studien über die extrem schwierige und bedrohliche Lage von Abgeschobenen scheinen in dem Abschiebestrategen keine Skrupel zu erwecken, genauso wenig wie die kriegerische Eskalation in Afghanistan", kommentiert die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke die für heute angesetzte Sammelabschiebung nach Afghanistan. Die Abgeordnete weiter:

"Monat um Monat schieben Bund und Länder abgelehnte Asylsuchende nach Afghanistan in den Krieg ab und setzen damit das Leben und die körperliche Unversehrtheit der Betroffenen wissentlich aufs Spiel. Jede Abschiebung nach Afghanistan ist eine zu viel. Die zunehmenden Sammelabschiebungen in das Kriegsland sind Ausdruck einer eiskalten Abschiebelogik und einer Anbiederung an rechte Hetzer und ihre Anhänger. Ein sofortiger Abschiebestopp in das Kriegsland ist dringend geboten."