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MdB, Ulla Jelpke

Keine Seebarrieren gegen Schutzsuchende

"Die Ankündigung des griechischen Verteidigungsministers, Seebarrieren gegen Schutzsuchende um die griechischen Inseln legen zu wollen, ist ein weiteres Beispiel der rasenden Erosion der Humanität in der Europäischen Union. Der Tod von Schutzsuchenden wird offensichtlich als probates Mittel zur Abschreckung an den Grenzen der Festung Europa in Kauf genommen", kommentiert die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, die Ankündigung des griechischen Verteidigungsministers. Die Abgeordnete weiter:

"Diese Pläne sind nicht minder grausam als die Zustände auf den griechischen Inseln, die zu schrecklichen Internierungslagern für Schutzsuchende an den Grenzen Europas geworden sind. Es ist Zeit, endlich Schluss mit dieser menschenfeindlichen Politik zu machen. Das bedeutet einerseits Griechenland zu entlasten und ein solidarisches Verteilungssystem zu entwickeln und andererseits den EU-Türkei-Deal aufzukündigen."