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MdB, Friedrich Straetmanns

Werden Sie wach, Herr Landrat: Tönnies ist eine moralische Katastrophe!

„Wer anderen Menschen zumutet, täglich 30.000 Tiere zu schlachten, bei dem kann man wohl kaum an die Moral appellieren!“, reagiert Friedrich Straetmanns, Bundestagsabgeord-neter der Fraktion Die LINKE für den Wahlkreis Bielefeld – Gütersloh II, auf die Aussage von Landrat Sven-Georg Adenauer. Nach dessen Ansicht werde der Fleischkonzern Tönnies die Kosten des verursachten Lockdowns im Sommer 2020 aus einer moralischen Verantwortung heraus tragen.

„Im März 2020 trat der erste Corona-Lockdown in Kraft. Alle Arbeitgeber, die die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht gefährden wollten, trafen Vorkehrungen. OP-Masken wurden angeschafft und verteilt, Pausenzeiten gesplittet, Arbeitsräume umgestellt. Die Geschäftsleitung des Tönnies-Konzerns hat all diese Schutzmaßnahmen ganz bewusst unterlassen, weil sie Kosten verursachen. Damit wurde die Infektion von tausenden Beschäftigten mit einem Virus, das einen tödlichen Verlauf nehmen kann, zumindest fahrlässig in Kauf genommen.

Die Folgen der Massen-Infektionen für den gesamten Kreis Gütersloh wären vermeidbar gewesen, wenn Tönnies für Arbeitsbedingungen gesorgt hätte, wie es der Arbeitsschutz vorschreibt! Bei einem solchen Verstoß gegen die Verantwortung eines Arbeitgebers für tausende Menschen kann man nur mit Zynismus von Moral sprechen.

Stattdessen darf auch der Landrat auf einen schnellen Abschluss der rechtlichen Prüfung drängen!“