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            <title>Die Linke Nordrhein-Westfalen: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Nordrhein-Westfalen</copyright>
            
            <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 10:49:05 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Tue, 22 Sep 2026 10:49:05 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-378541</guid>
                <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 16:28:25 +0200</pubDate>
                <title>EU Inc. / 28.Regime: Kein Freifahrtschein für die Kommission</title>
                <link>https://www.dielinke-nrw.de/detaileuropa00/news/eu-inc-28regime-kein-freifahrtschein-fuer-die-kommission/</link>
                <author>Özlem Alev Demirel, MDEP</author>
                <description>Zur heute verabschiedeten Stellungnahme zum 28. Regime / EU Inc. des Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (EMPL) im Europaparlament erklärt Özlem Alev Demirel, arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Sprecherin für Die Linke im Europaparlament und Schattenberichterstatterin von The Left für das 28. Regime:
 </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Kommission will mit der EU Inc. eine neue Unternehmensform einführen, die massiv Arbeitnehmer:inneninteressen verletzt und Mitbestimmungsrechte untergräbt. Diesen Plänen hat der Beschäftigungsausschuss des Europaparlaments mit seiner Stellungnahme heute eine deutliche Absage erteilt.</p>
<p>&nbsp;Mit unseren Änderungsanträgen haben wir dafür sorgen können, dass die Stellungnahme zentrale Haltelinien zum Arbeitnehmer:innenschutz definiert. Das ist ein großer Zwischensieg und trotzdem muss die EU Inc. weiterhin grundsätzlich in Frage gestellt werden.</p>
<p>&nbsp;Die EU Inc. stellt ein gefährliches Sonderrecht dar, das es Unternehmen erlauben soll mit weniger Regulierung, weniger Kontrolle und vor allem weniger Schutz für Arbeitnehmer:innen Geschäfte zu machen. Der Beschäftigungsausschuss hat jetzt klar gemacht, dass eine solches Konstrukt nicht wie von der Kommission geplant allen Unternehmen in Europa, egal ob Großkonzern oder Kleinstbetrieb zugänglich sein darf, sondern höchstens für Start-ups und Scale-ups. Sonst wäre eine Abwärtsspirale bei der Unternehmensregulierung vorprogrammiert. Auch der geforderte Ausschluss von Hochrisikosektoren wie dem Bau- oder Transportgewerbe, wo Verstöße gegen Arbeitnehmer:innenrechte schon jetzt ein großes Problem sind, ist ausdrücklich zu begrüßen.</p>
<p>&nbsp;Mitbestimmungsrechte, die in vielen europäischen Ländern von den Beschäftigten und Gewerkschaften erkämpft wurden, dürfen durch die EU Inc. nicht ausgehebelt werden. Auch das haben wir heute deutlich gemacht.</p>
<p>&nbsp;Das Votum ist klar: Die EU Inc. ist unsozial und arbeitnehmer:innenfeindlich. Wir werden weiter an der Seite der Gewerkschaften in Europa dafür kämpfen, dass diese Pläne nicht Realität werden.“</p>
<p>&nbsp;<i>Hintergrund:</i></p>
<p><i>Mit dem sogenannten 28. Regime will die EU-Kommission ein neues neoliberales Unternehmensrecht für die gesamte EU schaffen, mit weitreichenden Folgen. Konkretisiert wird dieses Vorhaben in der geplanten neuen Unternehmensform „EU Inc.“. Was als technisches Instrument zur Vereinfachung von Unternehmensgründungen verkauft wird, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als weiterer Schritt im europäischen Standort- und Wettbewerbsregime: mehr Freiheiten für das Kapital, mehr Druck auf Löhne und Arbeitsbedingungen und eine leichtere Erschließung von Märkten auf Kosten sozialer Standards. Darüber hinaus würde diese parallele Unternehmensform auch die Unternehmensaufsicht und Besteuerung EU-weit unterminieren.</i></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Europa</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378175</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 14:58:51 +0200</pubDate>
                <title>Regime: Die EU Inc. wird ein Instrument gegen Mitbestimmung </title>
                <link>https://www.dielinke-nrw.de/detaileuropa00/news/regime-die-eu-inc-wird-ein-instrument-gegen-mitbestimmung/</link>
                <author>Özlem Alev Demirel (MdEP)</author>
                <description>Zur gestrigen Anhörung von Expert:innen, Interessenvertreter:innen und der Kommission zur Verordnung für ein 28. Regime erklärt Özlem Alev Demirel, arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Sprecherin für Die Linke im Europaparlament und Schattenberichterstatterin von The Left für das 28. Regime:
 </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Ursprünglich wurde die EU Inc. als Modell für innovative Start-ups und Scale-ups präsentiert. Nun will die Kommission sie ohne nachvollziehbare Begründung für sämtliche Unternehmen öffnen. Auch die gestrige Anhörung zum 28. Regime hat deutlich gemacht: Es gibt keine überzeugende Begründung dafür, warum diese neue Unternehmensform allen Unternehmen offenstehen soll. Dieses Vorhaben ist grundsätzlich abzulehnen. Das Mindeste wäre jedoch, die Regelung tatsächlich auf Start-ups und Scale-ups zu begrenzen, bestehende Arbeitnehmer:innenrechte und Mitbestimmungsstandards in allen EU-Mitgliedstaaten aufrecht zu erhalten und Hochrisikosektoren auszunehmen.</p>
<p>Mit EU Inc würde ein Sonderrecht entstehen mit weniger Regulierung, weniger Kontrolle und vor allem weniger Schutz für Arbeitnehmer:innen. Die Kommission scheint damit vor allem den Forderungen von BusinessEurope und einflussreichen Großkonzernen zu folgen, zum Nachteil der Beschäftigten.</p>
<p>Wie gefährlich solche Sonderregelungen sind, zeigt das Beispiel Tesla in Grünheide. Durch den Erwerb einer bestehenden Europäischen Aktiengesellschaft (Vorrats-SE) konnte das Unternehmen die Mitbestimmung für Tausende Beschäftigte in Deutschland faktisch aushebeln. Die geplante EU Inc. geht sogar noch weiter als die Europäische Aktiengesellschaft (SE). Sollten die Pläne der Kommission umgesetzt werden, sind ähnliche Fälle in großem Umfang vorprogrammiert.“</p>
<p><i>Hintergrund:</i></p>
<p><i>Mit dem sogenannten 28. Regime will die EU-Kommission ein neues neoliberales Unternehmensrecht für die gesamte EU schaffen, mit weitreichenden Folgen. Konkretisiert wird dieses Vorhaben in der geplanten neuen Unternehmensform „EU Inc.“. Was als technisches Instrument zur Vereinfachung von Unternehmensgründungen verkauft wird, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als weiterer Schritt im europäischen Standort- und Wettbewerbsregime: mehr Freiheiten für das Kapital, mehr Druck auf Löhne und Arbeitsbedingungen und eine leichtere Erschließung von Märkten auf Kosten sozialer Standards. Darüber hinaus würde diese parallele Unternehmensform auch die Unternehmensaufsicht und Besteuerung EU-weit unterminieren.</i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>______________________________________</strong></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Europa</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376820</guid>
                <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 17:05:36 +0200</pubDate>
                <title>NATO-Gipfel: Milliarden für Aufrüstung, Kürzungen für die Bevölkerung </title>
                <link>https://www.dielinke-nrw.de/detaileuropa00/news/nato-gipfel-milliarden-fuer-aufruestung-kuerzungen-fuer-die-bevoelkerung/</link>
                <author>Özlem Alev Demirel (MdEP)</author>
                <description>Özlem Alev Demirel, außen- und friedenspolitische Sprecherin von Die Linke im Europaparlament, erklärt zum NATO-Gipfel:
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Neben den Aussagen Trumps, dass Waffenstillstand mit dem Iran vorbei sei und den exzessiven Bombardierungen, stand auch der diesjährige NATO-Gipfel ganz im Zeichen der Aufrüstung.&nbsp;Obwohl die NATO bereits heute das mit Abstand stärkste Militärbündnis der Welt ist, scheint das Generalsekretär und Trump-Versteher Mark Rutte nicht auszureichen. Wenn er eine ‚Revolution in der Verteidigungsindustri‘« fordert und erklärt, ‚das Summen der Maschinen muss zu einem Dröhnen werden‘, wird deutlich, wohin die Reise gehen soll: in eine neue Phase der globalen Hochrüstung, um die eigene Hegemonie notfalls mit militärischer Gewalt abzusichern.</p>
<p>Gegen Ruttes&nbsp;‚Revolution der Militärindustrie‘ braucht es gesellschaftliche Gegenkräfte, die diesen gefährlichen Kurs der Kriegsvorbereitung stoppen. Dass ausgerechnet Gegnerinnen und Gegner dieser Aufrüstungs- und Kriegspolitik, die in der Türkei Proteste gegen den NATO-Gipfel organisiert hatten, im Vorfeld des Treffens vom Erdoğan-Regime massenhaft inhaftiert wurden, spricht Bände. Das scheinbare demokratischen Selbstverständnis, das die NATO für sich reklamiert, wird jedenfalls so entlarvt.</p>
<p>Der Gipfel stand zudem im Zeichen eines zynischen Arrangements mit dem NATO-Partner Türkei. Ankara soll nicht nur eine größere Rolle in der Nahostpolitik des Bündnisses übernehmen, sondern auch boomende türkische Rüstungsindustrie noch stärker in die NATO eingebunden werden.</p>
<p>Erneut hat der Gipfel deutlich gemacht, dass es zwischen den USA als Hegemonialmacht der NATO und den europäischen Bündnisstaaten zwar unterschiedliche Interessen und Konkurrenzverhältnisse gibt. Wenn es jedoch um die Verteidigung ihrer gemeinsamen globalen Machtansprüche geht, passt zwischen die NATO-Staaten kein Blatt Papier. So ist auch die politische Rückendeckung der europäischen Staaten gegenüber dem völkerrechtswidrigen Krieg der USA gegen den Iran zu bewerten und im Umkehrschluss Trumps Akzeptanz des NATO-Beschlusses der steigenden Militärhilfen an die Ukraine.</p>
<p>Wer in Deutschland wissen will, warum die Bundesregierung bei Gesundheit, Pflege, Bildung und sozialen Leistungen den Rotstift ansetzt, findet auf diesem NATO-Gipfel eine Antwort. „</p>
<p><i>Hintergrund:</i></p>
<p><i>Die NATO-Staaten haben ihre Militärausgaben seit 2015 von 896 Milliarden auf 1,63 Billionen US-Dollar nahezu verdoppelt. Die Rechtfertigung dieses beispiellosen Aufrüstungsschubs mit einer angeblichen militärischen Bedrohung durch Russland und China hält einem Blick auf die Zahlen kaum stand: Russland gab zuletzt rund 190 Milliarden US-Dollar für sein Militär aus, China rund 336 Milliarden. Beide Staaten zusammen liegen damit weiterhin deutlich unter den Militärausgaben der NATO. Deutschland meldete 124,7 Milliarden Euro (2,69% des BIP) Ausgaben beim Gipfel.</i></p>]]></content:encoded>
                <category>Europa</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376781</guid>
                <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 14:39:08 +0200</pubDate>
                <title>NATO-Gipfel der Repression in Ankara </title>
                <link>https://www.dielinke-nrw.de/detaileuropa00/news/nato-gipfel-der-repression-in-ankara/</link>
                <author>Özlem Alev Demirel (MdEP)</author>
                <description>Zum NATO-Gipfel in Ankara diese Woche erklärt Özlem Alev Demirel, außen- und friedenspolitische Sprecherin für Die Linke im Europaparlament und Mitglied der Türkei-Delegation des Europaparlaments:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Schon jetzt ist klar, dass der NATO-Gipfel in Ankara vor allem eins sein wird: Der Gipfel der Repression. Das Erdoğan-Regime lässt im Vorfeld präventiv alle Teile der Zivilgesellschaft einsperren, die Proteste gegen den Gipfel organisieren könnten: Gewerkschafter:innen, Oppositionelle, Journalist:innen.&nbsp;Jetzt wurde sogar noch der Comedian Deniz Göktaş für eine Satire gegen den ‚Diktator Erdoğan‘ ins Hochsicherheitsgefängnis geworfen.</p>
<p>&nbsp;Es ist bezeichnend, dass sich die Staats- und Regierungschefs der NATO an einem Ort treffen wollen, an dem mit autoritären Methoden jeder Widerspruch unterdrückt wird. Das zeigt, wie wenig sie mit der Verteidigung von Demokratie und Menschenrechten zu tun haben.</p>
<p>&nbsp;In Zeiten, in denen das Erdoğan-Regime mit seinen fortgesetzten Angriffen gegen die Opposition von CHP, Gewerkschaften und anderen auch noch die letzten Reste der Demokratie zerstört, verleiht ihm die NATO erneut den Anschein internationaler Legitimität. Während Erdoğans Macht bröckelt und sein Regime immer mehr an Rückhalt in der Bevölkerung verliert, wird ihm mit freundlicher Unterstützung des Westens der Rücken gestärkt. Die Doppelmoral im Umgang mit der Türkei verschärft sich: War es bisher vor allem die geopolitische Lage, die das Land für USA und EU bedeutend gemacht hat, so kommt heute die türkische Rüstungsindustrie hinzu, die auch für die Aufrüstung der EU unverzichtbar wird. Diese Doppelmoral muss endlich durchbrochen werden. Ich sage Nein zur NATO und Nein zu Erdoğan!“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Europa</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376554</guid>
                <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 13:31:36 +0200</pubDate>
                <title>Asylrecht wird ins Gegenteil verkehrt, wenn sogar mit den Taliban verhandelt wird</title>
                <link>https://www.dielinke-nrw.de/detaileuropa00/news/asylrecht-wird-ins-gegenteil-verkehrt-wenn-sogar-mit-den-taliban-verhandelt-wird/</link>
                <author>Özlem Alev Demirel (MdEP)</author>
                <description>Zum heutigen Treffen der EU-Vertreter mit Vertretern des Afghanischen Außenministeriums erklärt Özlem Alev Demirel, außen- und friedenspolitische Sprecherin von Die Linke im Europaparlament:
 </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es ist eine Schande, dass heute Talibanvertreter in der EU empfangen werden. In Brüssel fallen inzwischen alle Masken. Selbst wenn es nur ein ‚technisches‘ Treffen sein soll, wird hier deutlich, dass wirklich keine Maßnahme zu fragwürdig ist, um Geflüchtete zurückzuschicken. Kann es zynischer werden, wenn die Kommission einerseits sagt, dass sie die Talibanherrschaft nicht anerkennt, aber für Abschiebungen doch empfängt?</p>
<p>&nbsp;Wenn die Taliban sogar nach Brüssel eingeladen werden, um über massenhafte Abschiebungen nach Afghanistan zu verhandeln, gibt es wohl kein Halten mehr: Das Asylrecht wird in sein Gegenteil verkehrt und Schutzsuchende an menschenverachtende Regime ausgeliefert. Da kann ich nur sagen: Aus der Geschichte nichts gelernt. Was heute passiert, ist globalisierte Deportation.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Europa</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376553</guid>
                <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 13:27:57 +0200</pubDate>
                <title>Keine Vorfahrt für Militärtransporte!</title>
                <link>https://www.dielinke-nrw.de/detaileuropa00/news/keine-vorfahrt-fuer-militaertransporte/</link>
                <author>Özlem Alev Demirel (MdEP)</author>
                <description>Zur heute erfolgten Abstimmung im Ausschuss für Sicherheit- und Verteidigung (SEDE) zu militärischer Mobilität erklärt Özlem Alev Demirel, außen- und friedenspolitische Sprecherin von Die Linke im Europaparlament:
 </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Botschaft dieser Abstimmung ist eindeutig: Im Zweifel hat das Militär Vorfahrt. Militarisierung wird von der EU als technische Notwendigkeit verkauft, ist aber in Wahrheit eine völlig falsche Verschiebung der Prioritäten.</p>
<p>&nbsp;Mit jedem neuen Sonderrecht für Militärtransporte wird öffentliche Infrastruktur stärker militärischen Interessen untergeordnet. Der Abbau von Arbeitnehmer:innenrechten wird dabei als hinnehmbarer Kollateralschaden betrachtet, wenn Ruhezeiten, Arbeitsbedingungen, Verweigerungs- und Mitspracherechte zur Verfügungsmasse militärischer Logik werden.</p>
<p>Der Begriff „Dual Use“ verschleiert, worum es tatsächlich geht: Straßen, Schienen und Logistik sollen immer selbstverständlicher für militärische Zwecke bereitstehen. Ziviler Verkehr und Transport kommen in die Warteschlange. Ein solcher Ausnahmezustand darf nicht zur neuen Normalität werden. Wie das alles die Sicherheit der Menschen in Europa erhöhen soll, bleibt weiterhin völlig unklar.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Europa</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376464</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 14:25:15 +0200</pubDate>
                <title>Türkei-Bericht: Leere Worte reichen nicht aus</title>
                <link>https://www.dielinke-nrw.de/detaileuropa00/news/tuerkei-bericht-leere-worte-reichen-nicht-aus/</link>
                <author>Özlem Alev Demirel (MdEP)</author>
                <description>Zur heutigen Abstimmung über den Türkei-Bericht des Europäischen Parlaments erklärt Özlem Alev Demirel, außen- und friedenspolitische Sprecherin für Die Linke im Europaparlament und Mitglied der Türkei-Delegation des Europaparlaments:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die jüngsten Angriffe auf die CHP zeigen erneut, wie weit das Erdoğan-Regime bei der Ausschaltung politischer Konkurrenz inzwischen geht. Nachdem bereits gewählte Bürgermeister abgesetzt und Oppositionspolitiker inhaftiert wurden, richtet greifen die Repression nun sogar direkt in die gewählte Führung der größten Oppositionspartei des Landes ein.</p>
<p>Auch der diesjerige Türkei-Bericht des Europäischen Parlaments beschreibt diese Entwicklung deutlich. Er dokumentiert den fortschreitenden Abbau von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, die politische Instrumentalisierung der Justiz und die systematische Verfolgung der Opposition. Er fordert sogar die Prüfung gezielter Sanktionen gegen Verantwortliche der Repressionspolitik und nennt mit Justizminister Akın Gürlek einen der zentralen Akteure ausdrücklich beim Namen.</p>
<p>Aber Worte allein reichen nicht aus. Jahr für Jahr äußert die EU ihre Besorgnis über die autoritäre Entwicklung in der Türkei. Doch Jahr für Jahr hält sie an einer vertieften Zusammenarbeit mit der türkischen Regierung fest. Explizit wird sogar eine Vertiefung der Zusammenarbeit bei Sicherheit, Migration und geopolitischen Interessen gefordert.</p>
<p>&nbsp;Die Menschen in der Türkei müssen endlich frei und demokratisch über ihre Zukunft entscheiden können. Dafür muss die Europäische Union aufhören, Erdoğan als unverzichtbaren strategischen Partner zu hofieren und seine Politik trotz aller Kritik faktisch weiter zu stützen.</p>
<p>Wer die Zerstörung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit benennt, darf nicht gleichzeitig zur Tagesordnung übergehen. Die Zeit der folgenlosen Mahnungen muss endlich vorbei sein.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Europa</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376420</guid>
                <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 17:09:56 +0200</pubDate>
                <title>Grundrecht auf Asyl adé! </title>
                <link>https://www.dielinke-nrw.de/detaileuropa00/news/grundrecht-auf-asyl-ade/</link>
                <author>Özlem Alev Demirel (MdEP)</author>
                <description>Zum heute im LIBE-Ausschuss vereinbarten und am Mittwoch im Plenum des Europäischen Parlaments zur Abstimmung stehenden Beschluss zur Rückführungsrichtlinie erklärt Özlem Alev Demirel, Delegationsleiterin von Die Linke im Europaparlament und Mitglied im LIBE-Ausschuss, vorab:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der heutige Beschluss ist eine Schande. Sowohl sein Zustandekommen als auch sein Inhalt markieren einen weiteren Angriff auf Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und das Grundrecht auf Asyl.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Grundrecht auf Asyl ist eine Lehre aus dem Zweiten Weltkrieg. Doch statt diese Lehre zu verteidigen, bereitet sich die EU heute nicht nur auf Kriegstüchtigkeit vor, sondern auch darauf, Menschen auf der Flucht mit allen Mitteln von Europa fernzuhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abschreckung von Schutzsuchenden ist politisches Prinzip, koste es, was es wolle. Das Menschenrecht auf Asyl wird systematisch ausgehöhlt und die politische Mehrheit in der EU arbeitet daran, Grundrechte Stück für Stück abzubauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser Beschluss steht für die endgültige Abkehr von einer menschenrechtsbasierten Politik. Heute und am Mittwoch wird Geschichte geschrieben, aber leider die falsche!</p>
<p>Sollte die deutsche Sozialdemokratie noch einen Funken an Aufrichtigkeit haben, dann müssen sie dafür sorgen, dass die BRD diese Richtlinie im Rat ablehnt.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i>Hintergrund:</i></p>
<p><i>Die geplante Rückführungsrichtlinie soll Abschiebungen beschleunigen und erleichtern. Kernstück sind die sogenannten Return Hubs, in die Menschen nach einer ablehnenden Entscheidung über ihren Schutzstatus ausgelagert werden können. Die Reform folgt damit einer Logik der Externalisierung und Abschreckung: Schutzsuchende sollen möglichst schnell aus der Europäischen Union entfernt werden, anstatt ihnen Zugang zu fairen Verfahren und wirksamem Schutz zu garantieren.</i></p>
<p><i>Sofort nach Veröffentlichung der Return Regulation soll somit gelten, dass Verhandlungen mit Drittstaaten für sogenannte Return Hubs aufgenommen werden können. Finanzielle Hilfen an Drittstaaten werden an die Bereitschaft zur Zusammenarbeit in diesem Feld gebunden. Gleichzeitig wird EU-Mitgliedsstaaten verboten, humanitäre Ausnahmen trotz ablehnendem Bescheid zu gewähren.</i></p>
<p><i>Gemeinsam mit der extremen Rechten haben die Konservativen die Verschärfung der Rückführungsrichtlinie im Eilverfahren vorangetrieben. Sie haben diesen Kurs gemeinsam durchgesetzt und hinter verschlossenen Türen ausgehandelt. Damit verschieben sie die Migrationspolitik weiter nach rechts und übernehmen zentrale Forderungen der Rechtsaußenparteien.</i></p>]]></content:encoded>
                <category>Europa</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376373</guid>
                <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 12:06:57 +0200</pubDate>
                <title>Kriegsübungen in der Schule: Unsere Kinder bekommt ihr nicht</title>
                <link>https://www.dielinke-nrw.de/detaileuropa00/news/kriegsuebungen-in-der-schule-unsere-kinder-bekommt-ihr-nicht/</link>
                <author>Özlem Alev Demirel (MdEP))</author>
                <description>Zum Bericht der Rheinischen Post erklärt Özlem Alev Demirel, außen- und friedenspolitische Sprecherin von Die Linke im Europaparlament</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Milliarden für die Übung des Kriegsfalls in Schulen? Das ist doch absurd! Die Militarisierung der Gesellschaft nimmt ganz handfeste Formen an: Jetzt sollen unsere Kinder in der Schule auf den Krieg vorbereitet werden. Diesem Vorhaben muss laut widersprochen werden!</p>
<p>&nbsp;Der zivile Katastrophenschutz muss ordentlich ausfinanziert werden, dem stimme ich zu. Aber eine Militarisierung durch die Hintertür einzuführen, ist ein weiterer Schritt in Richtung Rüstungsspirale. Was zivil-militärische Zusammenarbeit heißt, sehen wir jetzt: Kriegsübungen mit Kindern im Regelunterricht. Dazu sage ich: Unsere Kinder bekommt ihr nicht!“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Europa</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376321</guid>
                <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 15:17:26 +0200</pubDate>
                <title>Europa muss endlich den Frieden, nicht den Krieg vorbereiten</title>
                <link>https://www.dielinke-nrw.de/detaileuropa00/news/europa-muss-endlich-den-frieden-nicht-den-krieg-vorbereiten/</link>
                <author>Özlem Alev Demirel (MdEP))</author>
                <description>Zum heute veröffentlichten Friedensgutachten 2026 erklärt Özlem Alev Demirel, außen- und friedenspolitische Sprecherin von Die Linke im Europaparlament:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„In einer Zeit sich ausweitender Kriege, staatlicher Warlords und einer fatalen Aufrüstung setzt das Friedensgutachten ein wichtiges Zeichen für eine andere Agenda.</p>
<p>Das Gutachten benennt die Aufgabe für eine deutsche und europäische Außenpolitik klar: Die UN stärken, das Völkerrecht hochhalten, Rüstungskontrolle wiederbeleben. Doch in allen drei Bereichen marschieren die deutsche und die EU-Politik in die entgegengesetzte Richtung.&nbsp;</p>
<p>Die Quittung für ihre Außenpolitik hat die Bundesregierung bekommen, als Deutschland nicht in den UNO-Sicherheitsrat gewählt wurde. Die Welt nimmt jeden ihrer Fehler wahr: Das Schweigen zu den Völkerrechtsbrüchen der USA in Venezuela, die Nutzung deutscher Basen für den Irankrieg, die Waffenlieferungen an Israel, trotz des Genozids in Gaza und des Krieges gegen Libanon und Iran.</p>
<p>Deutsche Politiker haben im Anschluss nichts Besseres zu tun, als die Zahlungen Deutschlands an die UN in Frage zu stellen. So gewinnt man kein Vertrauen zurück, sondern verspielt noch die letzten Reste von Glaubwürdigkeit in der Staatengemeinschaft.</p>
<p>Anstatt sich für eine Wiederbelebung der Rüstungskontrolle einzusetzen, entwickeln die EU und ihre Mitgliedstaaten sogar selbst neue Mittelstreckenraketen, Minen, Weltraumwaffen und autonome Drohnen. Das ist kein Beitrag zur Eindämmung der Kriegsgefahr, sondern gießt nur noch mehr Öl ins Feuer.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>_______________________________</strong></p>]]></content:encoded>
                <category>Europa</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376072</guid>
                <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 15:37:01 +0200</pubDate>
                <title>Kein Freibrief für israelische Kriegsverbrechen im Libanon!</title>
                <link>https://www.dielinke-nrw.de/detaileuropa00/news/kein-freibrief-fuer-israelische-kriegsverbrechen-im-libanon/</link>
                <author>Özlem Alev Demirel (MdEP)</author>
                <description>Zu den erneuten Verstößen der israelischen Armee gegen die Waffenruhe im Libanon und die tiefen Vorstöße auf libanesisches Gebiet erklärt Özlem Alev Demirel, außen- und friedenspolitische Sprecherin für Die Linke im Europaparlament:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Ziel der fortgesetzten israelischen Angriffe auf den Libanon ist unmissverständlich zu verurteilen. Es ist klar erkennbar: Der Südlibanon soll dauerhaft besetzt werden, zunächst in Form einer sog. ‚Pufferzone‘. Die völkerrechtlich unzulässigen Evakuierungsbefehle der israelischen Armee sollen ein menschenleeres Aktionsgebiet schaffen, in dem systematisch Häuser, zivile Infrastruktur und landwirtschaftliche Kulturen zerstört werden. Dafür werden tausende Libanes:innen getötet und erneut Millionen vertrieben.</p>
<p>&nbsp;Israels Kriegsverbrechen in Gaza setzen sich hier fort, während die ultrarechte Regierung auch in der Westbank weiter eskaliert.</p>
<p>&nbsp;Wenn Herr Wadephul lediglich mit lauwarmen Worten diesen Völkerrechtsbruch anspricht und gleichzeitig Angriffe auf den Libanon mit ‚legitimen Sicherheitsinteressen‘ Israels entschuldigt, ist das eine zynische Verharmlosung der israelischen Expansionspolitik. Stattdessen braucht es eine klare Positionierung gegen diesen israelischen Angriffskrieg, für einen Rückzug der IDF hinter die UN-definierte blaue Linie und für Verhandlungen zwischen allen Kriegsparteien hin zu einer dauerhaften Friedenslösung unter dem Dach der UN.</p>
<p>&nbsp;In der EU muss endlich ein Waffenembargo durchgesetzt werden, statt diesen Völkerrechtsbruch immer weiter zu ermöglichen. Das wäre glaubwürdiger als in einer solchen Situation noch die militärischen Geschäfte mit Israel auszuweiten.</p>
<p>&nbsp;Wenn Frau Alabali Radovan jetzt den Libanon besucht, muss sie unmissverständlich klar machen, dass sich die Bundesregierung für ein sofortiges Ende des Krieges und für einen israelischen Rückzug einsetzt.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Europa</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-375980</guid>
                <pubDate>Tue, 26 May 2026 18:05:54 +0200</pubDate>
                <title>Europa braucht keine Aufrüstung, sondern konsequente Friedenspolitik</title>
                <link>https://www.dielinke-nrw.de/detaileuropa00/news/europa-braucht-keine-aufruestung-sondern-konsequente-friedenspolitik/</link>
                <author>Özlem Alev Demirel (MdEP)</author>
                <description>Zur heute veröffentlichten Studie „Europa Allein Zu Haus?“ von Greenpeace Deutschland erklärt Özlem Alev Demirel, außen- und friedenspolitische Sprecherin von Die Linke im Europaparlament:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Greenpeace-Studie zeigt einmal mehr: Die NATO ist sowohl mit als auch ohne die USA Russland militärisch überlegen. Das entzieht dem wichtigsten Argument der europäischen Aufrüstung jegliche Grundlage.</p>
<p>&nbsp;Die Studie macht deutlich, dass das pauschal festgelegte 5%-Ziel der NATO zur Aufrüstung weder finanzpolitisch noch militärisch irgendeinen Sinn ergibt. Die zugrundeliegende Entwicklung der Wirtschaftsleistung hat rein gar nichts mit einer wie auch immer gearteten Analyse der Bedrohung durch Russland zu tun. Das Prozentziel ist damit ein reines Propagandainstrument, mit dem Druck auf die Staatshaushalte und vor allem auf die Sozialausgaben erzeugt werden soll.</p>
<p>&nbsp;Diese Aufrüstungsspirale gegen die Interessen der Menschen in Europa muss endlich gestoppt werden. Wir fordern konsequente Anstrengungen für eine echte Friedenspolitik, statt immer teurerer Aufrüstung, die nur den Rüstungskonzernen nützt.</p>
<p>&nbsp;Die Fakten belegen, dass die EU-Aufrüstungsagenda in Wirklichkeit nicht der eigenen Verteidigung dient, sondern der Kriegstüchtigkeit. In einer Zeit der geopolitischen Spannungen und der Neuordnung der Welt, will Europa eigene Vormachtansprüche militärisch absichern können. Dafür nimmt man eine gefährliche Aufrüstungs- und Eskalationsspirale in Kauf. Das ist reine Militarisierungspolitik, aber sicher keine Sicherheitsagenda.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Europa</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-375967</guid>
                <pubDate>Fri, 22 May 2026 13:43:22 +0200</pubDate>
                <title>Grundrechte müssen vor Europol und Frontex geschützt werden!</title>
                <link>https://www.dielinke-nrw.de/detaileuropa00/news/grundrechte-muessen-vor-europol-und-frontex-geschuetzt-werden/</link>
                <author>Özlem Alev Demirel (MdEP)</author>
                <description>Zum kürzlich veröffentlichten investigativen Bericht von CORRECTIV über rechtswidrige Datenverarbeitung durch Europol und Frontex und ihre Auswirkungen auf die bevorstehenden Reformen ihrer Mandate erklärt Özlem Alev Demirel, friedens- und außenpolitische Sprecherin für Die Linke im Europaparlament:


</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Vorwürfe gegen Europol und Frontex wiegen schwer: Wenn EU-Agenturen systematisch gegen Datenschutz- und Grundrechtsstandards verstoßen, ist das kein technisches Problem, sondern politisches Versagen. Die Europäische Kommission muss endlich offenlegen, welche Konsequenzen gezogen wurden, wer Verantwortung trägt und wie künftig verhindert werden soll, dass sich innerhalb europäischer Behörden rechtsfreie Datenstrukturen entwickeln.</p>
<p>&nbsp;Eine Ausweitung der Mandate von Europol und Frontex darf es nicht geben, solange massive Zweifel an der Rechtmäßigkeit ihrer Datenverarbeitung bestehen. Bevor neue Befugnisse beschlossen oder die Zusammenarbeit weiter vertieft wird, braucht es eine vollständige, transparente Aufarbeitung der bisherigen Verstöße, wirksame unabhängige Kontrolle und klare Garantien für den Schutz von Grundrechten und Datenschutz.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Europa</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-375876</guid>
                <pubDate>Tue, 12 May 2026 13:41:52 +0200</pubDate>
                <title>Kein Schnellverfahren für den Ukraine-Beitritt unter Kriegsbedingungen</title>
                <link>https://www.dielinke-nrw.de/detaileuropa00/news/kein-schnellverfahren-fuer-den-ukraine-beitritt-unter-kriegsbedingungen/</link>
                <author>Özlem Alev Demirel (MdEP))</author>
                <description>Zur Forderung der EU-Kommission, bis Juli alle Kapitel der Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine zu eröffnen und zu den Ermittlungen wegen Geldwäsche gegen Andrij Jermak erklärt Özlem Demirel, außen- und friedenspolitische Sprecherin von Die Linke im Europaparlament:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die EU macht den zweiten Schritt vor dem ersten. Der EU-Beitritt der Ukraine wird beschleunigt, ohne gleichzeitig die Bemühungen für einen Friedensschluss zu verstärken. Ein gerechter und dauerhafter Frieden in der Ukraine ist die zentrale Voraussetzung, um überhaupt über einen Beitritt reden zu können.</p>
<p>&nbsp;Alle aktuellen Berichte zeigen Probleme bei Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Korruption in der Ukraine. Unter Kriegsbedingungen lassen sich diese kaum lösen. Deshalb darf es keine Abkürzungen im Schnellverfahren geben.</p>
<p>&nbsp;Mit den offiziellen Geldwäscheermittlungen gegen Andrij Jermak will die Ukraine zeigen, dass Korruption auch auf höchster Ebene verfolgt wird. Entscheidend ist jetzt, dass es nicht bei einem symbolischen Opfer bleibt. Korruption muss ernsthaft und systematisch in allen Bereichen bekämpft werden.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>___________________________.&nbsp;</strong></p>]]></content:encoded>
                <category>Europa</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-375864</guid>
                <pubDate>Mon, 11 May 2026 14:20:46 +0200</pubDate>
                <title>Beschuss auf Sea-Watch 5 sofort stoppen, sicherer Hafen für Schutzsuchende! </title>
                <link>https://www.dielinke-nrw.de/detaileuropa00/news/beschuss-auf-sea-watch-5-sofort-stoppen-sicherer-hafen-fuer-schutzsuchende/</link>
                <author>Özlem Alev Demirel (MdEP)</author>
                <description>Zum eben erfolgten Angriff auf die Sea-Watch 5 erklärt Özlem Alev Demirel, migrationspolitische Sprecherin für Die Linke im Europaparlament:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dass die Sea-Watch 5 von der sogenannten libyschen Küstenwache beschossen wurde, ist ein skandalöser Angriff auf zivile Seenotrettung und auf die Menschenrechte. Wer auf Helferinnen und Helfer schießt, die Menschen aus Seenot retten, handelt kriminell. Die EU-Kommission darf dazu nicht schweigen. Die Angriffe auf die Sea-Watch 5 müssen umgehend eingestellt werden. Das Leben der deutschen Crew und aller Passagiere an Bord muss geschützt werden. Dafür tragen auch die EU-Kommission und Bundesregierung Verantwortung.</p>
<p>&nbsp;Besonders skandalös ist, dass die Europäische Union diese libysche Küstenwache über Jahre hinweg finanziert, ausgebildet und ausgerüstet hat, um Geflüchtete von Europa fernzuhalten. Die EU hat damit Strukturen gestärkt, denen immer wieder schwere Menschenrechtsverletzungen, Gewalt gegen Schutzsuchende und brutale Einsätze im Mittelmeer vorgeworfen werden. Wer solche Akteure politisch unterstützt, trägt Mitverantwortung für diese Eskalation und für die zunehmende Gewalt gegen Seenotretter:innen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Europa</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-375836</guid>
                <pubDate>Thu, 07 May 2026 13:58:32 +0200</pubDate>
                <title>Frontex braucht keine neuen Befugnisse</title>
                <link>https://www.dielinke-nrw.de/detaileuropa00/news/frontex-braucht-keine-neuen-befugnisse/</link>
                <author>Özlem Alev Demirel (MdEP)</author>
                <description>Zum gestern veröffentlichten Jahresbericht des Frontex-Beratungsforums für Grundrechte erklärt Özlem Alev Demirel, friedens- und außenpolitische Sprecherin für Die Linke im Europaparlament:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Dass das Frontex-Beratungsforum nun massive Grundrechtsrisiken benennt, kommt wenig überraschend.</p>
<p>&nbsp;Nun droht die geplante Reform, eine Behörde mit massiven Grundrechtsproblemen noch weiter aufzurüsten. Es müssen keine Kompetenzen ausgeweitet werden, es braucht keine neuen Befugnisse. Es muss endlich sichergestellt werden, dass Transparenz, Datenschutz und die Rechte von Schutzsuchenden konsequent gewahrt werden.</p>
<p>Auch die geplanten Befragungen von Migran:tinnen nach ihrer Ankunft an den Außengrenzen sind mit rechtsstaatlichen Standards nicht vereinbar und inakzeptabel. Eine Reform von Frontex darf nicht auf mehr Macht für die Agentur hinauslaufen. Stattdessen ist es längst überfällig, dass demokratische Kontrolle und Menschenrechte ins Zentrum gestellt werden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Europa</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-375797</guid>
                <pubDate>Tue, 05 May 2026 15:25:46 +0200</pubDate>
                <title>Europols Datenmissbrauch stellt Existenzrecht der Behörde in Frage – Pressemitteilung Özlem Demirel (Die Linke im Europaparlament)</title>
                <link>https://www.dielinke-nrw.de/detaileuropa00/news/oezlem-demirel-die-linke-im-europaparlament/</link>
                <author>Özlem Demirel (MdEP)</author>
                <description>Zur heute veröffentlichten CORRECTIV-Recherche über Europols illegale Datensammlungen erklärt Özlem Demirel, Abgeordnete von Die Linke im Europaparlament und Mitglied im europäischen Innenausschuss LIBE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Europol wurde dazu geschaffen, die Durchsetzung von Recht zu unterstützen. Sie missachtet dieses Recht regelhaft und muss deshalb in Frage gestellt werden. Dieser Skandal im Zentrum Europas wichtigster Kriminaldatenbank ist erneut ein Zeichen der unzureichenden demokratischen Kontrolle. Dieser weitere datenschutzrechtliche Skandal widerspricht jedem Recht, missachtet die Grundrechte der Betroffenen und führt die Kontrollmechanismen ad absurdum.</p>
<p>Anstatt der Ausweitung eines Mandats von Europol wie es die Kommission derzeit plant, brauchen wir eine Aussetzung aller Befugnisse von Europol. Zwei Skandale in Folge müssen Konsequenzen haben. Bereits letztes Jahr haben wir erfahren, dass die europäische Grenzschutzagentur Frontex Daten, die sie über Jahre gesammelt hatte, ohne rechtliche Grundlage an Europol weitergeleitet hatte. Auch die rechtsfreie Datenweitergabe zwischen verschiedenen EU-Behörden gehört auf den Prüfstand!“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Europa</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-375684</guid>
                <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 16:29:31 +0200</pubDate>
                <title>Deutschland als Top-Rüster: Militärausgaben außer Rand und Band </title>
                <link>https://www.dielinke-nrw.de/detaileuropa00/news/deutschland-als-top-ruester-militaerausgaben-ausser-rand-und-band/</link>
                <author>Özlem Alev Demirel, MdEP</author>
                <description>Zu den heute veröffentlichten Zahlen des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI über Militärausgaben auf Rekordhöhe erklärt Özlem Alev Demirel, außen- und friedenspolitische Sprecherin von Die Linke im Europaparlament: </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Diese unfassbare Aufrüstung muss endlich gestoppt werden. Die Militärausgaben sind völlig außer Rand und Band und haben jegliches Maß verloren. Menschen in Europa kämpfen angesichts der Energiepreiskrise mit stark gestiegenen Lebenshaltungskosten, die Regierungen bereiten immer neue Kürzungsorgien bei den Sozialausgaben vor und gleichzeitig steigen die Ausgaben für Militär und Rüstung in unfassbare Höhen. Das freut vor allem die Aktionäre der Rüstungsunternehmen.</p>
<p>&nbsp;Die Rüstungsspirale dreht sich immer schneller: Mit 2887 Mrd. Dollar waren die weltweiten Militärausgaben letztes Jahr so hoch wie noch nie und die europäischen Staaten, allen voran Deutschland, sind hierfür wesentlich mitverantwortlich. Die europäischen Staaten gaben laut SIPRI im Jahr 2025 864 Mrd. Dollar für das Militär aus, Deutschland allein 114 Mrd. Dollar. Als Begründung für den Rüstungsschub auf Russland zu verweisen, ist wenig glaubhaft, schließlich gibt Moskau laut SIPRI ‚nur‘ 190 Mrd. Dollar aus.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Europa</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-375372</guid>
                <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 17:25:03 +0200</pubDate>
                <title>Trump droht mit Verbrechen und die EU darf nicht schweigen </title>
                <link>https://www.dielinke-nrw.de/detaileuropa00/news/trump-droht-mit-verbrechen-und-die-eu-darf-nicht-schweigen/</link>
                <author>Özlem Demirel (MdEP)﻿</author>
                <description>Zu den erneuten Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran erklärt Özlem Demirel, außen- und friedenspolitische Sprecherin von Die Linke im Europaparlament:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Donald Trump droht nun, dass in dieser Nacht eine ganze Zivilisation unwiederbringlich ausgelöscht wird. Wer jetzt noch, wie die EU-Kommission und die Bundesregierung, von 'unseren Partnern' spricht, macht deutlich, wofür er selbst steht. Seit Beginn des Krieges haben die USA und Israel immer wieder unter Beweis gestellt, dass sie nicht vor Kriegsverbrechen zurückschrecken.</p>
<p>&nbsp;Angesichts der bisherigen Eskalation der Lage sind die letzten Aussagen von Trump äußerst beunruhigend. Sie unterstreichen die reale Gefahr einer massiven Zuspitzung. Das ist kein bloßes Getöse, das man einfach beiseiteschieben kann.</p>
<p>&nbsp;Auf solche verbrecherischen Drohungen muss es eine klare Reaktion geben. Das Schweigen und die indirekte Unterstützung Europas für diesen Krieg muss aufhören. Militärstützpunkte auf europäischem Boden, allen voran die Ramstein Air Base in Deutschland, dürfen nicht länger für diesen Krieg genutzt werden. Es darf keine militärische Kooperation, keine Waffenlieferungen und keine logistische Hilfe geben. Notwendig ist entschiedenes Handeln, wie das der spanischen Regierung, die ihren Luftraum und die dortigen Basen für den US-Angriff sperrt.</p>
<p>&nbsp;Doch anstatt aktiv zu werden, schweigen die führenden Politiker:innen aus Deutschland und der EU lieber, oder verurteilen einseitig den Iran für seine kriegerischen Reaktionen. Kein Wort der Kritik an den USA und Israel von Ursula von der Leyen, Kaja Kallas oder Johann Wadephul. Währenddessen weitet der Krieg sich immer mehr zu einem Flächenbrand aus und droht, die gesamte Region nachhaltig zu zerstören.</p>
<p>&nbsp;Es geht Trump und Netanyahu nicht um die Menschen im Iran, nicht um Demokratie oder Sicherheit in der Region, sondern um regionale und globale Hegemonie sowie geopolitische Interessen. Dafür soll der Nahe Osten neu geordnet werden. Dieser Tage zeigt der US-Imperialismus seine hässliche Fratze sehr deutlich. Das erfordert lauten Protest und eine klare Haltung dagegen. Wer schweigt, macht sich sonst mitschuldig."</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Europa</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374651</guid>
                <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 12:49:39 +0100</pubDate>
                <title>Return Regulation: Systematische Entrechtung von Schutzsuchenden</title>
                <link>https://www.dielinke-nrw.de/detaileuropa00/news/return-regulation-systematische-entrechtung-von-schutzsuchenden/</link>
                <author>Özlem Alev Demirel (MdEP))</author>
                <description>Zur heutigen Abstimmung über die Rückkehrverordnung erklärt Özlem Demirel, außen- und friedenspolitische Sprecherin von Die Linke im Europaparlament:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Mit der sogenannten Return Regulation soll die Abschiebemaschinerie weiter hochgefahren werden – sogar in Länder, zu denen die Betroffenen keinerlei Bezug haben. Das ist nichts anderes als die systematische Entrechtung von Schutzsuchenden und erinnert immer stärker an die Praxis von ICE in den USA. Ein weiterer Sargnagel zur Beerdigung elementarer Grundrechte und des Asylrechts wird eingeschlagen. Das ist Abschreckung um jeden Preis und ein offener Angriff auf grundlegende Menschenrechte.</p>
<p>Was das Ganze endgültig unerträglich macht, ist die bewusste Zusammenarbeit von Konservativen mit der extremen Rechten. Wer ständig von einer Brandmauer spricht, darf sie nicht gleichzeitig einreißen. Manfred Weber trägt dafür politische Verantwortung und kann sich nicht länger wegducken. Es muss personelle Konsequenzen geben. Wenn die CDU/CSU und die EVP glaubwürdig sein wollen, müssen sie jede Zusammenarbeit mit der AfD und anderen rechten Kräften konsequent beenden. Alles andere ist Heuchelei. Und wir als Linke werden nicht zulassen, dass dieser Kurs ohne massiven Widerstand durchgedrückt wird.</p>
<p>Wir fechten diese Abstimmung in aller Deutlichkeit an. Menschen auf der Flucht brauchen Schutz, keine Deals auf ihrem Rücken. Das Recht auf Asyl ist eine Konsequenz aus den Verbrechen des Zweiten Weltkrieg. Wer es heute aushöhlt, stellt diese historische Verantwortung infrage. Wir werden nicht aufhören, für universelle Menschenrechte zu kämpfen und uns diesem politischen Dammbruch entgegenzustellen."</p>]]></content:encoded>
                <category>Europa</category>
                
            </item>


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