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Selbstverständnis der LAG Migration - Intergration

Im vorliegenden Selbstverständnis beschäftigt sich die LAG mit weltweit zunehmenden kriegerischen Auseinandersetzungen, der Verelendung breiter Bevölkerungsschichten in der EU und den Folgen der globalen Erwärmung auseinander.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Migration, Integration, Antirassismus (LAG MIA) in der LINKEN. NRW ist ein Zusammenschluss von Organisationen/Flüchtlingsgruppen und Einzelpersonen, die sich im Kampf für die fundamentalen Menschenrechte engagieren. Wir treten für ein gleichberechtigtes, solidarisches Zusammenleben aller Menschen ein; wir bekämpfen jede Form von Rassismus, Sexismus, Faschismus und Patriarchat. Wir kritisieren die kapitalistische Gesellschaftsordnung die Reichtum für wenige produziert, weltweit die soziale und ökonomische Spaltung der Menschheit vertieft, große Armut hervorruft, Menschen zur Flucht zwingt

Weltweit nehmen kriegerische Auseinandersetzungen um Rohstoffe, billige Arbeitskräfte und Absatzmärkte zu. Spekulationen der "Finanzhaie" auf Rohstoffe und Grundnahrungsmittel treiben Millionen Menschen in Hunger und Armut. Gleichzeitig explodieren Konzerngewinne und Dividendenausschüttungen. Die auf Krieg und Unterdrückung gestützte Weltordnung von IWF, Weltbank und NATO führt in vielen Ländern zu Vertreibung, Flucht, Hass und Gewalt. Frauen sind von kapitalistischer Ausbeutung, imperialistischen Kriegen, patriarchaler und rassistischer (Ver)Gewalt(tigung)  besonders stark betroffen.

Die Verelendung breiter Bevölkerungsschichten in der EU durch die "Bankenkrise", die Perspektivlosigkeit/hohe Arbeitslosigkeit  junger Menschen insbesondere in Südeuropa bedrohen die Demokratie in der EU. Rechtsradikale/faschistische Organisationen erhalten immer mehr Zustimmung. Die politischen Eliten nutzen diese Krise um demokratische und soziale  Errungenschaften der Gewerkschaftsbewegung/der bürgerlichen Gesellschaft zu zerstören. Südeuropa ist das Testfeld der kapitalistischen Klasse für den kommenden Sozial- und Demokratieabbau in ganz Europa.

Die Folgen der globalen Erwärmung sind zahlreiche, den Menschen und seine Umwelt betreffende, weltweite Veränderungen wie steigende Meeresspiegel, Verschiebung von Klima- und Vegetationszonen, Wetterextreme. Überschwemmungen, Dürren/Wasserknappheit  Von dieser Entwicklung sind insbesondere Länder der sog. 3. Welt betroffen.  Durch diese Beeinträchtigung der Lebensbedingungen wird die Zahl der Umweltflüchtlinge weiter steigen.