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Dieses Foto zeigt ein Schild auf einer Demonstration gegen RWE.

DIE LINKE NRW

LINKE protestieren für Lützerath

Am Vormittag des heutigen Montag (5.12.22) ist eine Hundertschaft der Polizei in Lützerath aufgetaucht und hat den Ort umrundet. Dazu erklärt Sascha H. Wagner, Landessprecher von DIE LINKE. NRW:

„NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) kann es offenbar nicht abwarten, die Proteste in Lützerath mit der Polizei zu bedrohen. Eine ganze Hundertschaft in voller Montur zur angeblichen Erkundung anrücken zu lassen, klingt wenig plausibel. Es geht offensichtlich um Abschreckung der Braunkohlegegner:innen vor Ort."

Als LINKE unterstützen wir den Protest in Lützerath, der sich gegen das unnötige und klimaschädliche Verfeuern der Braunkohle richtet. Für uns gilt noch immer: Alle Dörfer bleiben!“

Eine Gruppe von Expert:innen hat festgestellt, dass die Kohle unter Lützerath keineswegs gebraucht wird, um Versorgungssicherheit in der Energiekrise zu gewährleisten.

„Entscheidend ist vor allem, dass wir endlich mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien durchstarten. Die Windenergie zum Beispiel kommt auch unter einer Landesregierung mit grüner Beteiligung bei weitem nicht so voran, wie es nötig wäre“, erklärt Wagner abschließend.