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Das Foto zeigt einen Putzwagen.

DIE LINKE NRW

Auch in NRW gilt: Sauberkeit hat ihren Preis

Aktuell finden die Tarifverhandlungen für die Gebäudepfleger*innen statt. DIE LINKE NRW solidarisiert sich mit den Forderungen der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft IG BAU. Dazu erklärt Jules El-Khatib, stellvertretender Landessprecher: „19,7 Milliarden Euro Umsatz machte die Reinigungsbranche im vergangenen Jahr. Das ist eine Steigerung von 32 Prozent in fünf Jahren. Gleichzeitig wurden die Arbeitszeiten für die Beschäftigten immer mehr ausgeweitet. Ihr Arbeitsalltag ist zudem von zunehmender Arbeitsverdichtung und Befristung geprägt. Lohnerhöhungen sind jetzt das Mindeste, um die Beschäftigten am Um-satzplus der vergangenen Jahre zu beteiligen.“

Ulrike Eifler, stellvertretende Landessprecherin, ergänzt: „Alle Welt redet davon, dass in der Corona-Pandemie Hygiene und Sauberkeit das Wichtigste sind. Krankenhäuser, Schulen und Büros reinigen sicher aber nicht von allein. Es ist jetzt an der Zeit, diejenigen angemessen zu entlohnen, die tagtäglich für Hygiene und Sauberkeit sorgen. Auch hier gilt: Applaus al-lein reicht nicht. Verbesserungen bei Lohn und Weihnachtsgeld in der Reinigungsbranche sind eine Frage von Respekt und Wertschätzung!“