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Das Foto ist eine Aufnahme des Holocaust-Mahnmals in Berlin

DIE LINKE NRW

Der Kampf gegen Antisemitismus gehört zu unserer DNA

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, vor 82 Jahren, haben Synagogen in ganz Deutschland gebrannt. Kurz vor diesem Datum erhält das Ministerium für Schule und Bildung NRW Hinweise, dass die Initiative „Querdenken 711" am 9. November deutschlandweit an 1.000 Schulen Aktionen gegen die Maskenpflicht durchführen und wirkungslose Masken verteilen will.

Dazu erklären Nina Eumann und Christian Leye, Landessprecherin und -sprecher von LINKE NRW: „Es ist vollkommen irrelevant, ob es sich bei der Ankündigung der selbsternannten Querdenker um eine real geplante Aktion oder, wie von deren Gründer, Michael Ballweg, behauptet wird, um 'einen Test unserer Kommunikationsstrukturen' handelt. Die Corona-Leugner*innen haben damit einmal mehr bewiesen, wo sie politisch beheimatet sind. Ausgerechnet am 9. November derartige Aktionen anzukündigen und darüber hinaus Schüler*innen zu verunsichern und ihre Gesundheit mit Vorsatz gefährden zu wollen, verbietet sich per se.

Wer mit Antisemit*innen, Neonazis und sogenannten Reichsbürger*innen paktiert, hat jegliches Recht verwirkt, sich zum vermeintlichen Verteidiger des Grundgesetzes aufzuspielen. Die sogenannten Querdenker stellen eine massive Gefahr für das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft und den Gesundheitsschutz dar, der vor allem für betagte und chronisch kranke Menschen unabdingbar ist.

DIE LINKE NRW ruft dazu auf, sich unter Wahrung des Infektionsschutzes am 9. November an den Gedenkaktionen für die Opfer der Reichspogromnacht zu beteiligen, die der Startpunkt für die Ermordung von mehr als sechs Millionen Menschen jüdischen Glaubens in Europa durch die Nazis gewesen ist. Der Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus und Hass gehört zur DNA unserer Partei. Das wird sich auch zukünftig nicht ändern!"