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Das Foto zur Pressemitteilung der Linken NRW zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie zeigt eine Regenbogenfahne

Die LINKE NRW

Internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie: LGBTI-Treffpunkte erhalten

Vom CSD bis zum Club: Sichtbarkeit und Freiräume queerer Menschen sind bedroht, die soziale Not nimmt zu. In Ungarn, Polen, der Türkei, Südkorea und vielen anderen Ländern kommen massive Repressionen dazu. In Deutschland fürchten wichtige Treffpunkte der Community aufgrund der Corona-Pandemie um ihre Existenz.

Zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie am 17. Mai erklärt Inge Höger, Landessprecherin von DIE LINKE NRW: „Auch in Zeiten der Corona-Krise ist es wichtig, dass die LGBTI-Community sichtbar bleibt. Deshalb begrüßen wir Aktionen von Städten wie Remscheid im Bergischen Land, am 17. Mai vor dem Rathaus zwei Regenbogen-Fahnen zu hissen. Tun wir es ihnen gleich: Regenbogen-Fahnen raus zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie!“

„Doch mit Zeichen der Solidarität allein ist es nicht getan. Mehr als 30 Jahre nachdem der unsägliche §175 endlich aus dem Strafgesetzbuch gestrichen worden ist, geben immer noch knapp die Hälfte der Menschen mit gleichgeschlechtlichen Partner*innen in Deutschland an, in der Öffentlichkeit nicht Händchen zu halten. Deshalb müssen die wenigen Treffpunkte der LGBTI-Community unbedingt erhalten werden. Beratungsstellen müssen besser finanziert werden und es muss mehr von ihnen geben. Zudem wäre das Land gut beraten, ein finanzielles Hilfsprogramm eigens für gastronomische Betriebe der Community aufzulegen“, fordert Höger.