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Das Foto zeigt einen Schüler, der hinter einem Zaun steht.

DIE LINKE. NRW

Kein Platz für Verschwörungstheorien an unseren Schulen

Am vergangenen Wochenende haben sich in Leipzig 20.000 Verschwörungstheoretiker und Neofaschisten getroffen um gegen eine angebliche Corona-Diktatur zu demonstrieren. Die Proteste eskalierten, Journalisten, Antifaschisten und Beamten wurden angegriffen und verletzt, heute wollen sie vorSchulen in ganz Deutschland ihre Verschwörungstheorien verbreiten. Katja Heyn, Mitglied des Landesvorstands der Linken.NRW, erklärt dazu: „Diejenigen, die am Wochenende bei ihren Protesten zum angeblichen Schutz der Gesundheit, Menschen verletzten, wollen heute vor Schulen ihre Verschwörungstheorien verbreiten. Wer am Wochenende noch mit Nazis und Faschisten demonstriert, soll nicht am Montag einen Platz vor Schulen haben, diesem Irrsinn muss entschieden entgegengetreten werden.

Das ausgerechnet der 09.11, der Tag der Progromnacht gewählt wurde, zeigt den ekelerregenden Umgang der Verschwörungstheoretiker mit dem schlimmsten Abschnitt der Geschichte. Der 09.11 ist ein Tag des Gedenkens, kein Tag für Rassisten.“

Regine Weigandt, Landessprecherin der Linksjugend Solid NRW, ergänzt: „Schüler scheinen als vermeintliche leichte Zielgruppe auserkoren worden zu sein, dabei sind die meisten jungen Menschen gut informiert und nehmen deutlich seltener an Verschwörungsprotesten teil als andere Altersgruppen. Das aber Schüler und Schulen als Ort gewählt wurden, zeigt auch, dass die Rechten keinerlei Respekt haben vor dem ohnehin schon schwierigen Alltag den Schüler und Lehrer grade haben. Der ungestörte Zugang zu Bildung muss geschützt werden, der Weg zur Schule sollte nicht voller Verschwörungstheoretiker sein. Wir unterstützen daher die Schülervertretungen in ihrem Bemühen diesen Auflauf der Rechten zu verhindern.“