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Das Foto zeigt ein Flüchtlingscamp auf Lesbos.

DIE LINKE NRW

NRW hat mehr Platz: 220 Geflüchtete aufzunehmen, ist nur ein Lippenbekenntnis

Die Landesregierung von NRW will in den kommenden Wochen 220 Geflüchtete aus Moria aufnehmen. Jules El-Khatib, stellvertretender Landessprecher von DIE LINKE NRW, erklärt dazu: "Innenminister Stamp rühmt sich für die Aufnahme von 220 Menschen aus dem vollkommen überfüllten Flüchtlingslager in Griechenland, ganz Deutschland nimmt weniger als tausend auf. Das wird die Situation in Flüchtlingslagern wie Moria, wo mehr als 40.000 Menschen auf engstem Raum unter menschenunwürdigen Bedingungen leben, nicht verbessern.“

„Die Landesregierung hält dabei nicht einmal ihre eigene Zusage ein, 500 Menschen aufzunehmen, weil sie sich nicht mit der Bundesregierung anlegen will. Doch bereits diese Zusage entspricht weder den Möglichkeiten von NRW noch den Bedürfnissen der Menschen, in NRW stehen tausende Unterkünfte leer. Die Landesregierung muss der griechischen Regierung anbieten so viele Menschen aufzunehmen, wie freie Plätze in NRW vorhanden sind", fordert El-Khatib.