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Das Foto zeigt den Zeigefingers eines Erwachsenen, der den Finger eines Kindes berührt.

DIE LINKE NRW

Zum Internationalen Kindertag: Kinderarmut endlich überwinden!

Zum Internationalen Kindertag am 1. Juni erklärt Nina Eumann, Landessprecherin von DIE LINKE NRW: „Kinderarmut ist ein wachsendes Problem in Deutschland, auch in Nordrhein-Westfalen. In NRW sind laut Sozialbericht der Landesregierung Kinder und Jugendliche zu einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Einkommensarmut betroffen. Mehr als jede fünfte minderjährige Person lebte im Jahr 2019 in einem einkommensarmen Haushalt."

Eumann weiter: „Kinderarmut ist immer Einkommensarmut der Eltern. Deswegen brauchen wir Löhne, von denen Familien leben können! Deswegen brauchen wir eine gute soziale Infrastruktur, an der alle teilhaben können, nicht nur die mit den dicken Geldbeuteln! Deshalb ein Tipp von uns an Herrn Laschet, der ja gerne Kanzler werden will: Wir brauchen mehr Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Musikschulen, Schwimmbäder, Bibliotheken, nicht weniger! Wir brauchen einen gut ausgebauten ÖPNV, keine weiteren Streichungen!"

Gerade unter Pandemie-Bedingungen hat sich gezeigt, dass Elternhäuser mit unterschiedlichen finanziellen Rahmenbedingungen ungleich durch die Krise gekommen sind. Wir bleiben dabei: Der Bildungsweg eines Kindes darf nicht an den Kontostand der Eltern gebunden sein. Deshalb fordert DIE LINKE, gemeinsam mit Sozialverbänden, Gewerkschaften und anderen Akteuren eine eigenständige Kindergrundsicherung, die bei 630 Euro für die ärmsten Kinder beginnt und dann je nach Einkommenssituation auf mindestens 328 Euro abgeschmolzen wird.