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Die LINKE NRW

Am Gedenktag der Reichspogromnacht den Rechten in Bielefeld entgegenstellen

Die Nacht vom 9. auf den 10. November vor 81 Jahren war das offizielle Signal zum größten Völkermord in Europa. Tagsüber bereits hatten organisierte Schlägertrupps jüdische Geschäfte und Gotteshäuser geplündert, zerstört und in Brand gesetzt. Tausende jüdische Menschen wurden misshandelt, verhaftet oder getötet, zehntausende in Konzentrationslager verschleppt. Anlässlich des Jahrestages der Novemberpogrome erinnert DIE LINKE. NRW an die gewalttätige Eskalation der antisemitischen Diskriminierung in Nazi-Deutschland und ruft in Zeiten eines wiedererstarkenden Rechtsextremismus zu einem vielfältigen Engagement gegen rechte Hetze auf.

Dazu erklärt Inge Höger, Landessprecherin von DIE LINKE. NRW: "Bereits Anfang dieses Jahres warnten Historiker davor, dass 40 Prozent der Schüler*innen in Deutschland nicht wussten, dass Ausschwitz ein Konzentrationslager gewesen ist. Eine gefährliche Entwicklung, der wir in Zeiten, in denen Deutsche nicht davor zurückschrecken, einem Faschisten ihre Stimme zu geben, mit einer klaren antirassistischen Haltung und vor allem viel aufklärender Erinnerungsarbeit begegnen müssen. Wenn ausgerechnet am 9. November die Partei "Die Rechte" durch Bielefeld marschieren will, sagen wir NEIN zu Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus und stellen uns den Nazis entgegen. Wir rufen dazu auf, dass sich möglichst viele Menschen an den Veranstaltungen gegen den rechten Aufmarsch beteiligen."

Unter dem Motto "Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!" werden am 9. November in Bielefeld insgesamt acht Veranstaltungen stattfinden:

- Kundgebung vor dem Hauptbahnhof um 12 Uhr

- Demo von den Stadtwerken über den Hauptbahnhof (Hintereingang) weiter zum Willy-Brandt-Platz um 12 Uhr

- Demo vom Siegfriedplatz zum Jahnplatz um 13 Uhr

- Demo nach der Kundgebung vom Hauptbahnhof zum Landgericht um 14 Uhr

- Menschenkette    rund um das Landgericht, Start: Detmolder Str. / Ecke Niederwall um 13.30 Uhr

- Kundgebung am Niederwall in Höhe Rohrteichstraße um 14.30 Uhr

- Mahnwache vor der Synagoge in der Detmolder Straße von 15.30 bis 16.30 Uhr

- Offizielle Gedenkveranstaltung an der ehemaligen Synagoge, Turnerstraße 5, 17.30 Uhr

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