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DIE LINKE NRW

Todesfall in Wuppertal: NRW-Justizminister muss umgehende Veröffentlichung von Todesfällen in Gewahrsam anordnen

Das Foto zeigt den Ausschnitt eines CMS.

Der Fall eines 25-Jährigen, der in der vergangenenen Woche in Polizeigewahrsam in Wuppertal verstorben ist, wird am heutigen Donnerstag (11.11.2021) im Landtag debattiert. Dazu erklärt Jules El-Khatib, Stellvertretender Landessprecher von DIE LINKE NRW:

"Der Todesfall des 25-Jährigen in Wuppertal hat gezeigt, dass sich die Veröffentlichtungspraxis der Polizei- und Justizbehörden ändern muss. NRW-Justizminister Biesenbach (CDU) muss über einen Runderlass anordnen, dass alle Todesfälle in Polizeigewahrsam und Gefängnissen umgehend veröffentlicht werden und nicht erst infolge öffentlichen Drucks. Wenn Menschen sterben, wenn sie in Polizeigewahrsam und Gefängnissen sind, ist dies für die Öffentlichkeit immer relevant. Darüber hinaus ist sicherzustellen, dass jeder Fall von einer unabhängigen Kommission untersucht wird."

Nina Eumann, Landessprecherin von DIE LINKE NRW, ergänzt: "Es braucht nicht nur für den Todesfall in Wuppertal eine unabhängige Untersuchungskommission. Auch der Tod von Amed Ahmad muss durch eine solche unabhängige Untersuchungskommission aufgearbeitet werden. Zu viele Fragen sind offen geblieben. Darüber hinaus braucht es die Einrichtung von Stellen, an die sich Menschen wenden können, wenn sie Fälle von Polizeigewalt anzeigen wollen."