Linke NRW: Landesregierung muss steigende Arbeitslosigkeit ernst nehmen!

Die Linke NRW
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Laut aktuellem Arbeitsmarktpolitik-Bericht steigt die Zahl der Erwerbslosen in NRW immer weiter an. Dazu äußert sich Sefika Minte, arbeitsmarktpolitische Sprecherin von Die Linke NRW wie folgt:

„Die aktuelle Zahl der arbeitslosen Menschen ist gegenüber dem Vormonat um 29.206 gestiegen. Somit sind derzeit ca. 955.298 Menschen in NRW ohne Job. Nach wie vor verbleibt die Anzahl derer, die gezwungen sind, von den völlig unzureichenden Bürgergeld-Sätzen zu leben, mit aktuell mehr als 1,5 Millionen in NRW auf einem erschreckend hohen Niveau. Dass die Zahl der offiziell als arbeitslos gemeldeten Menschen niedriger ist als die Zahl der Bezieher:innen von Bürgergeld, verweist auf den anhaltenden Skandal, dass Menschen trotz Erwerbsarbeit so wenig verdienen, dass sie zusätzliche Sozialleistungen beanspruchen müssen."

Minte weiter: „Viele Menschen, die an einem Programm zur Teilhabe am Arbeitsmarkt teilgenommen haben, konnten nicht in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis vermittelt werden konnten. Darüber hinaus hält die schwarz-grüne Landesregierung weiterhin an den sogenannten Ein-Euro-Jobs fest, die entgegen der offiziellen Darstellung keine 'Brücke' in den Arbeitsmarkt sind sondern eine Sackgasse. Derzeit befinden sich laut Bericht 13.954 Menschen in einem solchen Arbeitsverhältnis.

Auffällig ist zudem, dass Menschen, die Arbeitslosengeld I erhalten, meist bessere Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten werden als denjenigen, die vom Bürgergeld leben. Hier manifestiert sich ein Zwei-Klassen-System in der Arbeitsförderung. Die Linke NRW muss feststellen: Die Landesregierung NRW kommt auch weiterhin ihrer Verantwortung für den Arbeitsmarkt und vor allem für die Erwerbslosen nicht nach!"

Eine ausführliche Analyse steht in der Folge zum Download bereit.