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DIE LINKE. NRW

Gegen Armut: Miethaie in öffentliches Eigentum überführen

Anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Armut weist DIE LINKE NRW auf das wachsende Armutsrisiko durch steigende Mieten hin. Landessprecherin Inge Höger:

„Während Großanleger an der Wohnungsnot goldene Nasen verdienen, werden immer mehr Menschen an die Stadtränder, in Notlösungen oder Schrottwohnungen gezwungen. Es ist höchste Zeit, dieses Spiel zu beenden und die Miethaie in öffentliches Eigentum zu überführen!“

Mit Bonn, Neuss, Köln und Düsseldorf belegen NRW Städte die ersten vier Plätze beim Anteil der Bruttokaltmiete am Haushaltseinkommen. Dabei verschleiern die Durchschnittswerte noch die wachsende Dramatik bei den mittleren und unteren Einkommensgruppen. Während die Einkommen stagnieren, steigen die Mieten rasant.

Das führt, vor allem für normale und niedrige Einkommen, dazu, dass es immer schwerer wird, eine bezahlbare Wohnung zu finden und die Miete einen immer größeren Teil des Haushaltseinkommens auffrisst.

Das liegt unter anderem daran, dass Wohnungen zu einem begehrten Spekulationsobjekt geworden sind, während Jahr für Jahr mehr Wohnungen aus der Mietpreisbindung herausfallen, als neue Sozialwohnungen gebaut werden. Der Staat unternimmt viel zu wenig, um dieser Entwicklung gegenzusteuern.

Für DIE LINKE ist der Staat in der Verantwortung, das Grundrecht auf Wohnen für alle Menschen sicherzustellen. Dafür soll er unter anderem ausreichend neue Wohnungen bauen und Geldmacherei mit der Miete verbieten.
 
Zum Weiterlesen:
Tabelle Anteil der Bruttokaltmiete am Haushaltseinkommen:
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutschland-so-viel-vom-einkommen-geht-fuer-miete-drauf-a-1167391.html
Studie zum Verhältnis Einkommen und Mietpreise:
www.boeckler.de/112132_113590.htm
Zur Arbeit der LINKEN für mehr bezahlbaren Wohnraum: 
www.miete-bezahlbar.de/start/