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Städte in NRW leiden unter SUV-Boom

Immer mehr SUVs fahren auf den Straßen NRWs. Allein in der Landeshauptstadt soll laut einer Datenerhebung im Auftrag der Rheinischen Post jedes vierte Auto ein sogenanntes Sport Utility Vehicle sein. Diese bis zu 2,5 Tonnen schweren Kolosse verdrängen im wahrsten Sinne des Wortes andere Verkehrsteilnehmer*innen. Zur Diskussion über den Umgang mit Geländewagen warnt die Landessprecherin der Linken in NRW, Inge Höger, vor den gesundheitlichen Risiken der Schadstoffe. Viele Städte in NRW sind besonders stark belastet.

"In 25 nordrhein-westfälischen Städten wurden 2018 laut Bundesumweltamt gesundheitsgefährdende Stickoxid-Werte gemessen. Die größten Städte Köln, Düsseldorf und Dortmund liegen mit der Stadt Düren ganz vorne. Diese Zahlen müssen wir sehr ernst nehmen", appelliert Höger an die Verantwortlichen in Land und Kommunen. "Dass es immer mehr und zugleich immer größere und schwerere Autos gibt, ist ein Trend, der genau in die falsche Richtung geht. Besonders die für den Stadtverkehr viel zu großen SUVs belasten das Klima", erklärt Höger.

"Auch die Feinstaubbelastung durch den Reifenabrieb der besonders großen und schweren SUV steigt in den ohnehin unter dem Autoverkehr leidenden Städten weiter an", ergänzt Gesundheitspolitiker Sascha H. Wagner. "Als Kommunalpolitiker kann ich nur sagen: Wir brauchen in unseren Städten mehr Platz für Fußgänger*innen, für Radwege und einen gut ausgebauten kostenlosen ÖPNV. Wir wollen unsere Städte lebenswert und umweltschonend weiter entwickeln. In den Städten muss es dazu weniger, leichtere und kleinere Autos geben."