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Termindetail

10:00 - 18:00 Uhr
VERANSTALTUNGSORT ZAKK - Zentrum für Aktion, Kultur Fichtenstr. 40, 40233 Düsseldorf  /  Rosa- Luxemburg-Stiftung NRW

SEMINAR „Nach Hitler kommen wir!“

Die Linke und das Ende der Weimarer Republik

Angesichts des Aufstiegs der AfD warnen Kommentatoren immer wieder vor „Weimarer Verhältnissen“. Sie beziehen sich dabei vor allem auf die letzten Jahre der Weimarer Republik, die geprägt waren von Wirtschaftskrise, Massenelend und instabilen politischen Verhältnissen. In diesen Jahren fand der kometenhafte Aufstieg der NSDAP statt. 1928 noch eine Kleinstpartei, die bei der Reichstagswahl keine drei Prozent der Stimmen erhielt, wurde sie im Sommer 1932 zur stärksten Kraft. Wenige Monate später ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg Adolf Hitler zum Kanzler.

Den Nationalsozialisten stand in jenen Jahren die größte organisierte Arbeiterbewegung der Welt gegenüber. Die deutschen Gewerkschaften hatten Millionen Mitglieder, SPD und KPD waren linke Massenparteien. Darüber hinaus existierten noch zahlreiche sozialistische und kommunistische „Zwischengruppen“. Wie gingen sie alle mit dem Aufstieg Hitlers um? Wie bewerteten sie die Gefahr, die vom deutschen Faschismus ausging? Und warum konnten sie letztendlich die nationalsozialistische „Machtübernahme“ nicht verhindern? Außerdem: was hat das alles mit den gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen heute zu tun? 

Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen des Tagesseminars behandelt werden.

Teamer
Dr. Marcel Bois ist Historiker und Autor „Kommunisten gegen Hitler und Stalin. Die linke Opposition der KPD in der Weimarer Republik“ (Klartext 2014).


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Veranstaltungsort

VERANSTALTUNGSORT ZAKK - Zentrum für Aktion, Kultur Fichtenstr. 40, 40233 Düsseldorf

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