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Liebe Genoss*innen, hinter uns liegt ein ziemlich wildes Wochenende. Da war unser Landesparteitag, auf dem wir miteinander ein Landtagswahlprogramm beschlossen haben, das unseren Anspruch auf eine bessere Welt für alle deutlich macht. Der Dank gilt euch allen für eure Mitarbeit, eure Ideen und Anträge. Vergesst nicht, dass es im Hintergrund viele Menschen gab, die das alles sortiert und für den Parteitag aufbereitet haben. Der Dank gilt dem Landesvorstand, der Landesgeschäftsstelle und den vielen Ehrenamtler*innen in den Kommissionen und Arbeitsgemeinschaften. Daneben gab es dann noch den Sonntagabend mit den Ergebnissen aus Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Wir alle haben wahrscheinlich mit großer Sorge nach Schwerin geschaut und uns gleichzeitig über die Bilder aus Berlin gefreut. Es ist nicht alles dunkel, was derzeit gesellschaftlich passiert, aber die Herausforderungen werden auch nicht kleiner. Lasst uns jetzt unsere Genoss*innen da unterstützen, wo sie nicht allein gelassen werden dürfen. Übt Kritik im direkten Gespräch und seid gleichzeitig öffentlich diese großartige Partei, die Hoffnung macht und in die wir alle eingetreten sind. Und dann geht es jetzt weiter. Wir sehen uns am Wochenende um 10.00 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz in Essen. Von dort ausgehend schließen wir uns der DGB-Demo an und machen Friedrich Merz und seiner Bundesregierung deutlich, dass seine angeblichen Reformen keine gute Idee sind, dass die damit verbundenen Einsparungen alles bedrohen, was wir an Sicherheiten in unserem Leben erwarten, und dass unsere politischen Vorstellungen weit darüber hinaus alle Menschen in den Mittelpunkt des politischen Interesses stellen. Ich freue mich darauf, euch alle in Essen zu sehen. Und als Letztes ein Hinweis zur weiteren Vorbereitung der Landtagswahl: Am 04.10. findet eine Vernetzung für alle FLINTA*-Direktkandidat*innen statt. Wenn ihr also bei euch vor Ort aufgestellt seid, dann meldet euch an und nehmt diese Gelegenheit wahr. Der Wahlkampf wird für viele von uns sehr herausfordernd werden, und es braucht im Vorfeld gute und tragfähige Netzwerke, damit wir alle gemeinsam stärker und erfolgreicher als Partei Die Linke handeln. Meldet euch an! Achtet gut auf euch und kommt gut durch die kommenden Tage. Wir sehen uns in Essen. Freundschaft ✊🏼❤️ |
Hände weg vom Sozialstaat – alle nach Essen!Die Linke Nordrhein-Westfalen ruft zur Teilnahme an der DGB-Kundgebung auf: |
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Samstag, den 26. September 2026, gehen Gewerkschafter*innen, Beschäftigte, Rentner*innen sowie alle, die unseren Sozialstaat verteidigen wollen, gemeinsam in Essen auf die Straße. Unter dem Motto „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“ ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund zur landeszentralen Kundgebung auf. Sie beginnt um 11 Uhr auf dem Burgplatz in Essen und endet gegen 14 Uhr. Hauptrednerin ist die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi. Die Bundesregierung plant Einschnitte bei Rente, Pflege, Krankenversicherung, Elterngeld und weiteren sozialen Leistungen. Gleichzeitig geraten der Achtstundentag, das Arbeitszeitgesetz und andere hart erkämpfte Rechte der Beschäftigten unter Druck. Der DGB stellt sich deshalb gegen Leistungskürzungen und die Beschneidung von Arbeitsrechten. Er fordert sichere Arbeitsplätze, mehr Tarifbindung, eine flächendeckende Gesundheitsversorgung, eine Rente, die zum Leben reicht, und Investitionen in unsere Infrastruktur, finanziert durch eine stärkere Besteuerung hoher Vermögen. Wir als Die Linke Nordrhein-Westfalen stehen fest an der Seite der Gewerkschaften und der Beschäftigten. Der Sozialstaat ist kein Geschenk von Regierungen oder Konzernen. Er wurde von Millionen Menschen erkämpft – in Betrieben, auf der Straße und durch jahrzehntelange gewerkschaftliche Auseinandersetzungen. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, geregelte Arbeitszeiten, Rentenversicherung, Mitbestimmung und Kündigungsschutz sind das Ergebnis gemeinsamer Kämpfe. Wer diese Errungenschaften angreift, greift die Lebensgrundlage von Millionen Menschen an. Die Beschäftigten haben die Krise nicht verursacht. Pflegekräfte, Verkäufer*innen, Erzieher*innen, Stahlarbeiter*innen, Busfahrer*innen, Handwerker*innen und Millionen weitere Beschäftigte halten dieses Land jeden Tag am Laufen. Sie verdienen Respekt, sichere Arbeitsplätze und gute Löhne – kein Misstrauen, keine Beschimpfungen und keinen Sozialabbau. Während die Bundesregierung aus Union und SPD von angeblich leeren Kassen spricht, sollen erneut Beschäftigte, Erwerbslose, Familien, Kranke und Rentner*innen die Rechnung bezahlen. Gleichzeitig werden große Unternehmen entlastet, Superreiche geschont und immer höhere Summen für Aufrüstung bereitgestellt. Die Linke stellt sich dieser falschen Politik entgegen. Unser Bundesparteitag hat beschlossen, den Widerstand gegen Sozialabbau gemeinsam mit Gewerkschaften, Sozialverbänden und gesellschaftlichen Initiativen aufzubauen. Wir fordern von der Bundesregierung Alle sozialen Kürzungen müssen vom Tisch. Keine Kürzungen bei Renten, Pflege, Gesundheit, Wohngeld, Elterngeld, BAföG oder Grundsicherung. Soziale Sicherheit darf nicht davon abhängen, wie groß der eigene Geldbeutel ist. Hände weg vom Achtstundentag und vom Arbeitszeitgesetz. Beschäftigte brauchen verlässliche Arbeitszeiten, ausreichend Erholung und mehr Selbstbestimmung. Eine Krankschreibung ab dem ersten Krankheitstag stellt Millionen Beschäftigte unter Generalverdacht. Sachgrundlose Befristungen und Kettenverträge müssen abgeschafft werden. Der Mindestlohn muss auf 16 Euro steigen. Tarifverträge müssen leichter für ganze Branchen verbindlich werden. Öffentliche Aufträge und Fördergelder dürfen nur noch an tarifgebundene Unternehmen vergeben werden. Gute Arbeit muss sicher, unbefristet und tariflich bezahlt sein. Die Rente muss zum Leben reichen. Das Rentenniveau muss wieder auf mindestens 53 Prozent steigen. Eine weitere Erhöhung des Rentenalters lehnen wir ab. Die Regelaltersgrenze muss wieder auf 65 Jahre sinken. Wer 40 Jahre gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, muss ab 60 abschlagsfrei in Rente gehen können. Auch Beamtinnen und Beamte, Selbstständige, Abgeordnete und Manager müssen in eine gemeinsame solidarische Rentenversicherung einzahlen. Gesundheit und Pflege gehören zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Wir brauchen eine solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung, in die alle Menschen entsprechend ihrem gesamten Einkommen einzahlen – auch auf Kapital-, Miet- und Pachteinkünfte. Die Beitragsbemessungsgrenze muss fallen. Pflegebedürftigkeit darf niemanden arm machen. Eigenanteile in der Pflege müssen abgeschafft, Krankenhäuser bedarfsgerecht finanziert und Beschäftigte nach Tarif bezahlt werden. Milliardärsteuer statt Kürzungspolitik. Die Vermögensteuer muss wieder eingeführt, große Erbschaften müssen angemessen besteuert und Steuerschlupflöcher für Konzerne geschlossen werden. Dieses Geld wird für Krankenhäuser, bezahlbare Wohnungen, Schulen, Kitas, Busse und Bahnen sowie starke Kommunen gebraucht. Die Linke fordert eine zusätzliche Milliardärsteuer auf Vermögen von mehr als einer Milliarde Euro. Jetzt kommt es auf uns alle an Diese Kundgebung ist kein Termin unter vielen. Sie muss ein starkes Signal gegen den sozialen Kahlschlag der Bundesregierung werden. Dafür braucht es uns alle! Wir rufen deshalb alle Mitglieder der Partei Die Linke in Nordrhein-Westfalen, alle Kreisverbände, Basisorganisationen, Arbeitsgemeinschaften, kommunalen Fraktionen, Mandatsträgerinnen und Mandatsträger sowie alle linken Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter dazu auf: Organisiert gemeinsame Anreisen. Macht die Busse voll. Bildet Fahrgemeinschaften. Sprecht Kolleg*innen, Freund*innen, Nachbar*innen an. Bewerbt die Kundgebung in euren Kreisverbänden, Betrieben, Gewerkschaften und sozialen Netzwerken. Der DGB organisiert aus zahlreichen Städten und Regionen Nordrhein-Westfalens Busse nach Essen, unter anderem aus dem Rheinland, dem Ruhrgebiet, dem Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Südwestfalen und vom Niederrhein. Wir stehen nicht als Gäste am Rand. Wir sind Teil der Bewegung, die den Sozialstaat verteidigt. Gemeinsam mit den Gewerkschaften und allen sozialen Kräften machen wir deutlich: Nicht die Beschäftigten müssen den Gürtel enger schnallen – die Superreichen müssen endlich ihren gerechten Anteil zahlen. Nicht länger arbeiten, sondern Arbeit gerecht verteilen. Nicht Krankenhäuser, Renten und Pflege kaputtsparen, sondern Reichtum umverteilen. Nicht gegeneinander, sondern gemeinsam für ein gutes Leben für alle. Alle nach Essen! Wir werden mit einer Zubringer-Demo gemeinsam zur Kundgebung ziehen. Start ist am 26.09 um 10 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz in Essen – kommt und demonstriert mit für einen starken Sozialstaat! |
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„Bildet Banden und vernetzt euch!“
📅 Termin: 04.10.2026
🕒 Uhrzeit: 10:30 bis 20:00 Uhr
📍 Ort: Jugendherberge Duisburg Sportpark; Kruppstraße 9, 47055 Duisburg
Unser Landtagswahlkampf lebt von starken Netzwerken, gegenseitigem Support und dem Austausch von Erfahrungen. Deshalb möchten wir mit euch einen Tag verbringen, an dem wir voneinander lernen, uns vernetzen und gemeinsam Kraft für die kommenden Monate sammeln.
1. Einblicke in den Landtag NRW
Anna Conrads saß für die Linke von 2010 bis 2012 im Landtag und berichtet von ihren Erfahrungen. Was erwartet euch im Wahlkampf, von Podien und Interviews bis zum Straßenwahlkampf?
2. Rhetorik Workshop mit Julia Lemmle
In Julias Workshop geht es darum, die eigenen Stärken und Ressourcen zu entdecken, überzeugende Körpersprache und Rhetorik bewusst einzusetzen und auch in schwierigen oder konflikthaften Gesprächen souverän zu bleiben.
3. Sicherheit im digitalen Raum mit Kathi Heffe von HateAid
Geschlechtsspezifische Gewalt hat ganz unterschiedliche Facetten - auch im digitalen
Raum. Dieser Workshop schafft Orientierung und stärkt die Handlungssicherheit der
Teilnehmenden. Ziel ist es, Empowerment, Souveränität und Sicherheit im digitalen Raum zu gewinnen.
4. Gemeinsamer Ausklang
Ab 18:30 Uhr öffnen wir den Raum für einen gemütlichen Ausklang mit Zeit für Austausch, Vernetzung und gute Gespräche.
Für euer leibliches Wohl ist gesorgt! Das Catering der Jugendherberge versorgt uns mit Getränken, veganem Mittagessen und Kaffee & Kuchen.
Wenn ihr Kinderbetreuung benötigt, ist das kein Problem. Wir würden uns freuen, wenn ihr uns eine kurze Rückmeldung geben könntet, falls ihr Kinderbetreuung braucht.
Bitte meldet euch per E-Mail an: feminismus@dielinke-nrw.de
Mit solidarischen Grüßen
Sebastian Merkens
Für den Landesvorstand
Aus der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW |
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feminist futures II: Feministisch vergesellschaftenHer mit dem ganzen Leben! 25.09.2026, 13:00 - 27.09.2026, 15:00 Uhr Egal, ob wir als Alleinerziehende den Alltag jonglieren oder mit Bürgergeld Angehörige pflegen, ob wir im Krankenhaus über der Belastungsgrenze arbeiten, oder in unseren Communities die Wunden heilen, die alltäglicher Rassismus genauso schlägt, wie die Gewalt, die unseren Körpern und Beziehungen angetan wird – wir alle wissen: Das Leben trägt sich nicht von selbst. Wir tragen es. Und gerade dafür werden wir abgewertet. Wir werden vereinzelt und oft auch gegeneinander ausgespielt. So unterschiedlich unsere Kämpfe sind, so stellen sich doch gemeinsame Fragen: Wer hält das Leben am Laufen – und unter welchen Bedingungen? Wer bekommt Unterstützung, wer nicht? Wer verfügt über wessen Arbeit, Körper und Zeit? 25.09.2026, 13:00 - 27.09.2026, 15:00 Uhr Ruhr-Universität Bochum 24.10.26 | Köln | Naturfreundehaus Mitte Antifaschistische Wirtschaftspolitik?! Die Forderung nach einer antifaschistischen Wirtschaftspolitik ist in aller Munde. Doch was hat es damit auf sich? Das Tagesseminar bietet Raum für eine intensive gemeinsame Auseinandersetzung mit der Frage, ob und gegebenenfalls wie man den Rechtsruck ökonomisch bekämpfen kann. Ausgangspunkt ist das von der Ökonomin Isabella Weber geprägte Konzept „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“. Dieses wird anhand ihres Mitte Oktober erscheinenden Buchs eingeführt: Welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen schlägt Weber vor? Welche Deutung der Wirtschaftskrisen liegt diesen Maßnahmen zu Grunde? Wie argumentiert sie, dass ihr wirtschaftspolitisches Programm antifaschistisch wirkt? Da die antifaschistische Wirkung das zentrale Feature des Programms ist, wird diese vertieft in den Blick genommen. Dafür wird die relative neue Forderung nach einer antifaschistischen Wirtschaftspolitik in eine bereits länger bestehende Debatte eingeordnet. Sie wird als Neuauflage einer Position gedeutet, die auf den Wahlerfolg extrem rechter Parteien mit der Forderung nach einer wirtschaftspolitisch erneuerten Linken reagiert. Dabei werden auch klassische Gegenpositionen vorgestellt: Ansätze, die die Bedeutung extrem rechter Ideologien und Diskurse betonen, sowie Positionen welche die Annahme hinterfragen, dass die Dynamik der Faschisierung hauptsächlich „von unten“ kommt. Diese Auseinandersetzung bildet die Grundlage, um die für das Seminar wesentliche Frage zu diskutieren: Ist antifaschistische Wirtschaftspolitik, was wir brauchen, um den Faschismus zu besiegen? Und falls ja: Was bedeutet das für die politischen Kontexte, in denen wir aktiv sind? Die Veranstaltung ist kein Leseseminar, stattdessen arbeiten wir mit Inputs und Schaubildern, und diskutieren gemeinsam im Plenum und in Kleingruppen. Es ist kein Vorwissen zu den Theorien erforderlich, alle Inhalte erarbeiten wir uns gemeinsam. Im Seminar wird es Raum für Fragen, Erfahrungen und Diskussionen auf Augenhöhe geben. Das Seminar ist kostenlos, es muss sich aber zur Übersicht angemeldet werden. Die Plätze sind begrenzt und wir versuchen bestmöglich ausgeglichene Geschlechterverhältnisse zu berücksichtigen. Für Getränke und kleinere Snacks (vegetarisch/vegan) wird gesorgt. Mehr Infos gibt’s hier: https://nrw.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/94O9N/antifaschistische-wirtschaftspolitik? 31.10.26 | Bochum | KoFabrik Klima von links Hitzetote, Waldbrände, Trockenheit – die Klimakrise wird auch in Europa immer spürbarer. In vielen Ländern des Globalen Südens sind die Auswirkungen seit langem weitaus drastischer, obwohl diese Länder nur einen sehr kleinen Beitrag zum CO2-Ausstoß leisten. Aber auch innerhalb von Gesellschaften, wird die Klimakrise ungleich vorangetrieben: Umso mehr Reichtum umso höher der CO2-Ausstoß. Außerdem sind vor allem eine überschaubare Anzahl großer Unternehmen für die Eskalation des Klimawandels verantwortlich. Trotzdem finden sich in den meisten Medien nur selten Hinweise auf Gerechtigkeitsfragen, wenn der Klimawandel zum Thema gemacht wird. Wir beschäftigen uns im Seminar mit Fragen um Klimagerechtigkeit, mit Klimawandelleugnung als ein Pfeiler im Diskurs der globalen, radikalen Rechten und mit den aktuellen Diskussionen und Aktionen der Klimabewegung. Mit: Moritz Binzer ist seit vielen Jahren in der Klimagerechtigkeitsbewegung aktiv. Er hat das Buch „Glitzer im Kohlestaub – vom Kampf um Klimagerechtigkeit und Autonomie“ mitherausgegeben und gibt Aktionstrainings beim Trainer*innen-Netzwerk skills4action. Er ist Teil des F3_Kollektivs, mit dem er Bildungsarbeit u.a. zur Klimakrise macht. Die Veranstaltung ist kein Leseseminar, stattdessen arbeiten wir mit Inputs und Schaubildern, und diskutieren gemeinsam im Plenum und in Kleingruppen. Es ist kein Vorwissen zu den Theorien erforderlich, alle Inhalte erarbeiten wir uns gemeinsam. Im Seminar wird es Raum für Fragen, Erfahrungen und Diskussionen auf Augenhöhe geben. Das Seminar ist kostenlos, es muss sich aber zur Übersicht angemeldet werden. Die Plätze sind begrenzt und wir versuchen bestmöglich ausgeglichene Geschlechterverhältnisse zu berücksichtigen. Für Getränke und kleinere Snacks (vegetarisch/vegan) wird gesorgt. Mehr Infos gibt’s hier: https://nrw.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/4WT1Q/klima-von-links 22.11.26 | Ort folgt „Antifa, trotz alledem!“ Rechte Strukturen und Positionen erstarken weiter. Daher ist es wichtiger denn je sich klar antifaschistisch zu positionieren. Antifaschismus ist die politische Haltung, sich dem Faschismus entgegenzustellen - immer, überall und ohne Kompromisse. Eine Demokratie ohne Antifaschismus hat aufgehört, eine zu sein. Antifaschistische Praxis ist vielfältig im Handeln und ihre Solidarität beruht auf gegenseitiger Hilfe und Schutz. Das dies bitter notwendig ist, zeigen aktuelle Entwicklungen, die zunehmenden Anfeindungen und Angriffe auf Antifaschist*innen und ihre Strukturen. Rechte und rassistische Hetze wird lauter. Wir wollen uns nicht einschüchtern lassen, sondern gemeinsam handlungsfähig bleiben. Egal ob junge Aktivist*innen oder „Omas gegen Rechts“, auf dem Land oder in der Stadt: Antifaschismus geht uns alle an! Das Tagesseminar bietet eine Einführung in die Geschichte der antifaschistischen Bewegung: Von ihrer Entstehung bis zu den Baseballschlägerjahren der 1990er Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung und aktuellen Entwicklungen. In dem Seminar erwarten euch drei spannende Themenblöcke zur Geschichte antifaschistischer Bewegungen, Extremismusvorwürfen und Faschismustheorien, sowie Fragen danach, wie eine antifaschistische Praxis heute aussehen kann.
Das Seminar soll ein Ort solidarischen Lernens sein, wo wir aufeinander achten. Wir arbeiten mit Videos, Diskussionen und Texten. Vorwissen brauchst du keins, alle Inhalte erarbeiten wir uns gemeinsam. Im Seminar wird es Raum für Fragen, Erfahrungen und Diskussionen auf Augenhöhe geben. Das Seminar ist ein Ort für Vernetzung und Austausch. Dazu laden wir antifaschistische Initiativen und Aktive aus der Umgebung ein. Dieses Seminar richtet sich an alle, die sich gegen Neonazismus, Rassismus und rechte Ideologien engagieren wollen, die diskutieren, dazulernen und sich miteinander austauschen möchten. Das Seminar wird bald hier online zu finden sein: https://nrw.rosalux.de/veranstaltungen |
Aus dem kopofoVeranstaltungen |
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Wir bauen die Stadt der Zukunft – wie funktioniert die Bauleitplanung? (Grundlagenseminar) Samstag, 26.09.2026, 11 – ca. 16 Uhr, Räume von Die Linke Dinslaken, Neustr. 56, 46535 Dinslaken Die Kommunalwahlen liegen mittlerweile ein Jahr hinter uns. Die Arbeit läuft, auch in den Ausschüssen. Der Planungsausschuss bietet viele Möglichkeiten der Stadtplanung und Stadtgestaltung und behandelt alles andere als ein „trockenes Thema“. Wohin soll sich der Ort entwickeln? Wie sieht meine Stadt in 10 Jahren aus? Wieviel Klimaschutz müssen wir in welcher Form umsetzen? Für die Auseinandersetzung mit Flächennutzungs- und Bauleitplänen solltet Ihr Grundkenntnisse haben, um mitreden zu können. Mit diesem Seminar sollt Ihr in die Lage versetzt werden, einerseits einen Überblick über Planungsverfahren zu erhalten und andererseits entsprechende Bauleitpläne lesen und verstehen zu können. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Findet hier den Einstieg in ein wichtiges kommunales Themengebiet für jede Stadt, jeden Kreis und jede Gemeinde. Wesentliche Inhalte: 1. Die übergeordneten Planungsebenen (Landesplanung, Regionalplan) 2. Vorbereitende Bauleitplanung (Flächennutzungsplan usw.) 3. Verbindliche Bauleitplanung (Bebauungsplan) 4. „Wohnungsbauturbo“ der Bundesregierung Zielgruppe: Rats- und Kreistagsmitglieder sowie sachkundige Bürger*innen in den entsprechenden Ausschüssen. Referent: Manfred Müser (Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Bauen sowie Fachdienstleiter Bauordnung und Denkmalschutz, Stadt Voerde) Barrierefreiheit: barrierearm Teilnahmegebühren: ja (siehe Tabelle auf unserer Webseite) Anmeldung mit der Veranstaltungsnummer 260926-DIN unter anmeldung@kopofo-nrw.de. Bitte Namen, Ort, Geschlecht und Funktion angeben! Onlinetreffen von Gruppen in Kreistagen oder Räten zum Austausch Dienstag, 06.10.2026, 18 bis ca. 20 Uhr Online über Zoom, der Link wird nach Anmeldung rechtzeitig verschickt Gruppen haben weniger Rechte als Fraktionen und stehen in ihrem Handeln anderen Schwierigkeiten gegenüber. Wie können sie handlungsfähig sein, welche guten Beispiele gibt es in der Praxis? Welche Erfahrungen beim Einfluss auf die Tagesordnung? Referenten: Wolfgang Freye, Benny Nimmerrichter und Frank Kuschel Teilnahmegebühren: keine Anmeldung mit der Veranstaltungsnummer 261006-ON unter anmeldung@kopofo-nrw.de. . Bitte Namen, Ort, Geschlecht und Funktion angeben! Linke Kommunalpolitik in Aufsichts- und Verwaltungsräten Samstag, 31.10.2026, 11:00 – ca. 16:00 Uhr, Kommunalpolitische Arbeit findet nicht nur in Räten und Ausschüssen statt, sondern auch in den Aufsichtsgremien kommunaler Unternehmen. Dabei geht es nicht nur um Wirtschaftspläne, Finanzierungen und Bilanzen, sondern auch um eine Unternehmenspolitik zum Wohle der Einwohner*innen der Kommune und um die Sicherung der Interessen der Mitarbeitenden, die mit ihren Arbeitnehmervertreter*innen oft selbst in diesen Gremien vertreten sind. Welche Aufgaben man als Mitglied eines solchen Aufsichtsgremiums hat, wie man das Unternehmen durchschaut und wie eine effektive politische und wirtschaftliche Unternehmenskontrolle gelingt, möchten wir in diesem Seminar besprechen. Referent: Frank Kuschel Barrierefreiheit: barrierearm Teilnahmegebühren: keine Anmeldung mit der Veranstaltungsnummer 261031-DO unter anmeldung@kopofo-nrw.de. Bitte Namen, Ort, Geschlecht und Funktion angeben! |
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Fraktionsgeschäftsführer*in (m/w/d) gesucht!Die Linksfraktion im Rat der Stadt Wuppertal sucht zum 15. Oktober 2026 oder nächstmöglichen Zeitpunkt Verstärkung für die gleichberechtigte Co-Geschäftsführung. |
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Das erwartet dich: 📩 Bewerbung mit den üblichen Unterlagen und Arbeitsproben bis zum 15. September 2026 per E-Mail an: salvador.oberhaus@ratsfraktion-dielinke-wuppertal.de 👉 Alle Infos zu Aufgaben, Voraussetzungen und den Bewerbungsunterlagen findest du in der Stellenausschreibung. |
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Diese Information erhältst Du entweder als Mitglied Die Linke NRW, oder weil die E-Mailadresse in unsere Mailingliste eingetragen wurde. (Ab)bestellt werden kann die "Landesinfo" hier. Redaktion: Michael Kretschmer, Sebastian Merkens und Lisa Kuhlenbeck V.i.S.d.P.: Sebastian Merkens |
