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LVV: Kandidaturen für die Landesliste

zur Landtagswahl 2022

Butterwegge, Caro

Listenplatz 01

Frage:

Immer mehr Menschen fordern ein Grundeinkommen. Auch Mitglieder unserer Partei. Warum sollte DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen [https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/user/upload/BGE_druck.pdf] unterstützen?

Antwort:

Ich weiß, dass es viele Befürworter*innen eines BGE gibt, die aber aus ganz unterschiedlichen politischen Tradtitionen (von ganz links bis wirtschaftsliberal) kommen und entsprechend damit auch andere Ziele verbinden. Die LINKE muss ihre Mitglieder respektieren, die darin eine Lösung sehen. Ich bin gespannt auf den Meinungsbildungsprozess, den die Partei aktuell im Rahmen von Regionalkonferenzen vorbereitet. Ich selbst sehe das BGE nicht als Lösung für eine effektive Armutsbekämpfung, noch weniger für die sozioökonomische Ungleichheit. Kurz nach Gründung der Partei habe ich mit anderen MitstreiterInnen hier in NRW Grundpfeiler für eine armutsfeste und sanktionsfreie Mindestsicherung als Alternative für Hartz IV entwickelt, die auch in die Konzepte der Bundespartei eingeflossen sind. Sozialpolitik darf mE nicht nach dem Gießkannenprinzip geschehen, sondern Unterstützung soll denjenigen gezielt zukommen, die es benötigen. Für weitere Argumente empfehle ich die Beiträge des Buchs "Grundeinkommen kontrovers", das mein Mann Christoph Butterwegge 2018 herausgegeben hat. Und freue mich auf eine kontroverse Debatte in der Partei!

Frage:

Wie wichtig ist Dir der Schutz der Tiere?

Antwort:

Hey Margit, Tierschutz ist mir ein Anliegen. Dazu zählen die artgerechte statt Massentier-Haltung ebenso wie der generelle Respekt vor Lebewesen, der Qualen und Tiertransporte verbietet. Wichtig ist auch das Verbot von Tierversuchen, die, wie unser Wahlprogramm schreibt, nicht zur Entwicklung neuer Heilverfahren und Arzneimittel notwendig sind. Hier müssen alternative Forschungsmethoden gefördert werden. Aber auch die anderen Forderungen unseres Wahlprogrammes, wie das Verbot des Einsatzes von Polizeipferden auf Demonstrationen und mehr Amtsveterinär:innen zur Durchsetzung des Tierschutzes finde ich wichtige Punkte.

Frage:

Wirst du Dich für ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen einsetzen?

Antwort:

Ja klar. Erst mit einem Verbandsklagerecht haben Tierschutzverbände wirksame Handlungsoptionen.

Frage:

Hallo wie soll die Kirchenlandschaft in Nordrhein-Westfalen aussehen.Soll es in der Schule mehr Religionsunterricht geben als den Katholischen, Evangelischen und den Ersatz Unterricht?Ich meine damit das es auch Unterricht für Neuapostolische oder Mormonen geben sollte.

Antwort:

Die LINKE setzt sich für eine klare Trennung von Staat und Religion(sgemeinschaften) ein. In Schulen wollen wir statt des bekenntnisorientierten Religionsunterrichts, der in der Landesverfassung verankert ist, das Fach LER (Lebensgestaltung, Ethik, Religionskunde) einführen, der das Verbindende und und Kennenlernen verschiedener Weltanschauungen und Religionen ebenso wie gesellschaftspolitische, philosophische und ethische Fragen aufgreift. Wie die Kirchenlandschaft in NRW aussehen soll, müssen die christlichen Religionsgemeinschaften selbst entscheiden.

Frage:

Wie ist deine Meinung zu Zoos, Delfinarien und Tieren im Zirkus und sollte der Staat Lebenshöfe und Tierheime stärker unterstützen?

Antwort:

Hallo Sonja, in unserem Wahlprogramm fordern wir, Wildtiere im Zirkus zu verbieten und Tierheime stärker landesseitig zu fördern. Delfinarien sind mindestens ebenso problematisch, aber: Gibt es solche in NRW?

El-Khatib, Jules

Listenplatz 2

Frage:

Wirst du Dich für ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen einsetzen?

Antwort:

Das werde ich selbstverständlich tun, ein Verbandsklagerecht ist im Bereich des Tierschutzes wie auch in allen anderen Bereichen wichtig.

Denkst du, dass DIE LINKE muss eine Rot-Rot-Grün Koalition in NRW nach den Wahl machen? Wenn ja, wirst du dieses Projekt vor oder nach der Wahl zu der Öffentlichkeit kündigen?

Eumann, Nina

Listenplatz 3

Frage:

Immer mehr Menschen fordern ein Grundeinkommen. Auch Mitglieder unserer Partei. Warum sollte DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen [https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/user/upload/BGE_druck.pdf] unterstützen?

Antwort:

Ich finde das BGE nicht zielführend und will das gerne begründen: Es ist aus meiner Sicht eine Forderung für einzelne, die nicht gleichzeitig das Miteinander der Menschen mitdenkt. Das BGE stellt nicht die Frage nach der Verteilung der gesellschaftlich notwendigen Arbeiten, also der Erwerbsarbeit, der Sorgearbeit, dem politischem Engagement und der Arbeit an sich selbst. Und damit bricht das BGE auch nicht mit den Geschlechterverhältnissen, die uns nach wie vor beschäftigen. Kurz: ich finde die Forderung nach einem BGE zu bescheiden und plädiere eher, die 4in1-Perspektive zu forcieren, die alle Bereiche von Arbeit zusammen denkt.

Frage:

Wie wichtig ist Dir der Schutz der Tiere?

Antwort:

Liebe Margrit, der Schutz der Tiere ist mir sehr wichte. Wir wissen es doch: oft stehen wirtschaftliche Interessen dahinter, wenn sich bei Tierversuchen, nicht tiergerechter Haltung und ungenügendem Schutz vor Tierquälerei kaum etwas ändert. Wir Linke wollen Tiere wirksam schützen, dazu gehört ein grundsätzliches Verbot von Tierversuchen. Stattdessen müssen Alternativen erforscht und gefördert werden. Dafür braucht es allerdings einen höheren Etat, den ich als Linke auch fordere.

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Wie es in unserem Programm steht: ich bin dafür, alle medizinischen Tierversuche zu verbieten, die nicht der Entwicklung neuer Heilverfahren und Arzneimittel für den Menschen notwendig sind; und Forschungsmethoden zu fördern, die ohne Tierversuche auskommen. Das ist auch möglich und sinnvoll über ein Ausstiegsprogramm, wir brauchen eine verbindliche Ausstiegsstrategie aus Tierversuchen. Im Bundestag haben wir ja dazu einen Antrag eingereicht, es war das erste Mal, dass im Bundestag über einen Ausstiegsplan zu Tierversuchen diskutiert und abgestimmt wurde, der Antrag wurde leider abgelehnt. Wir sollten uns auch hier in NRW gemeinsam mit den Tierschutzinitiativen dafür einsetzen, dass gesellschaftlich der Verzicht auf Tierversuche zu einem Ziel wird. Alternativforschung hat für mich einen hohen Stellenwert. Dennoch: auch hier muss die Forschung zu Alternativen schneller gehen und entsprechend gefördert werden.

Frage:

Wirst du Dich für ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen einsetzen?

Antwort:

Ja. Für die gesetzliche Verankerung und vollumfängliche Ausweitung der Verbandsklagerechte für Umwelt-, Natur- und Tierschutzvereinigungen und Einzelne ein werde ich mich einsetzen.

Decruppe, Hans

Listenplatz 04

Frage:

Immer mehr Menschen fordern ein Grundeinkommen. Auch Mitglieder unserer Partei. Warum sollte DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen [https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/user/upload/BGE_druck.pdf] unterstützen?

Antwort:

Lieber Jörg, ich kann deine Einschätzung, dass immer mehr Menschen ein Grundeinkommen fordern würden, nicht bestätigen. Ich habe beruflich als Anwalt und politisch im Rhahmen meiner ehrenamtlichen Tätigkeit in der Sozialberatung sehr viel mit Menschen zu tun, die in prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt sind oder von Sozialleistungen leben müssen. Von diesen Menschen habe ich diese Forderunge nie gehört. Diese Menschen, für die wir uns als Linke einsetzen sollten, waren vielmehr daran interessiert, eine gut bezahlte und dauerhafte Arbeit zu bekommen bzw. im Falle der Nichtarbeit Sozialleistungen zu erhalten, die existenzsichernd und diskriminierungsfrei (also ohne Schikane und Sanktionen) gewährt werden. Darauf und auf diese Interessenlage sollte sich die Linke in ihrer Politik ausrichten. 

Frage:

Wirst du Dich für ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen einsetzen?

Antwort:

Hallo Margrit, ein Verbandsklagerecht im Tierschutz hat meine ganze Unterstützung. Aufgrund meiner Prozesserfahrung als Anwalt weiß ich, dass gerade die Durchsetzung von zentralen Staatszielbestimmungen – wie auch der des Tierschutzes nach Art. 20a GG – nicht in Individualklagen oder mittels ordnungsbehördlicher Überwachung erfolgen kann. Hier braucht es ein Klagerecht hierfür besonders qualifizierter Verbände. Dafür würde ich mich im Landtag stark machen.

Frage:

Wie sollte in Deiner Vision die Transformation der Landwirtschaft geschehen, damit sie klimaneutral wirtschaften kann?

Antwort:

Hallo Magrit, wie in unserem Wahlprogramm beschlossen, möchte ich mich für eine Landwirtschaft einsetzen, die hochwertige Lebensmittel zu Preisen herstellt, die die Menschen sich leisten können. Also eine Landwirtschaft, die unsere Umwelt schützt und die Artenvielfalt erhält; orientiert an ökologische Methoden ohne Massentierhaltung. 

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Hallo Camila, alle Tierversuche sind zu verbieten, die nicht der Entwicklung neuer Heilverfahren und Arzneimittel für den Menschen notwendig sind. Es gilt Forschungsmethoden zu fördern, die ohne Tierversuche auskommen. Der Beschluss des Bundesausschusses unserer Partei vom 22. Juni 2019 „Tiere wirksam schützen“ hat meine Unterstützung.

Frage:

Lieber Hans,laut einem Artikel des Neuen Deutschland wurde vor der letzten Bundestagswahl auf einer Versammlung der sog. Linken Rheinschiene einem Genossen mit Migrationsgeschichte nahegelegt ,,Zeitungen zu verteilen" anstatt zu kandidieren. Solidarisierst Du Dich mit dem betroffenen Genossen?

Antwort:

Lieber Patrick, der Artikel des ND, auf den du dich beziehst, war mir bis eben nicht bekannt. Ich bin Mitglied der Linken Rheinschiene, einem wichtigen Zusammenschluss von Kreisverbänden aus dem ländlichen Raum, dem leider in unserer Partei nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt wird. Es hat auch in Vorbereitung der Bundestagswahl im letzten Jahr eine Beratung dieses Zusammenschlusses gegeben, an der ich teilgenommen habe. Allerdings ist dort keine Äußerung gefallen, wie sie in deiner Frage bzw. im ND behauptet wird. Ob es andere Sitzungen der Rheinschiene gegeben hat, wo sowas gesagt wurde, ist mir nicht bekannt. Zu Dingen vom „Hörensagen“, die jedoch nicht mit konkreten Fakten belegt sind, möchte ich mich aber ungern äußern. Ich buche die Berichterstattung im ND daher eher unter die Abteilung „innerparteiliche Stimmungsmache gegen unliebsame Genoss:innen“ ab. Eine Politik, die ja letztlich auch zu der desaströsen Niederlage unserer Partei bei der Bundestagswahl geführt hat.

Frage:

Was willst du gegen den online-Tierhandel unternehmen und wie stehst du zum Schutz von Tierrechtler*innen und Whistleblowern?

Antwort:

Hallo Sonja, das sind zwei Fragen zu zwei völlig unterschiedlichen Komplexen. Eine pauschale Ablehnung von Online-Tierhandel findet nicht meine Unterstützung, denn auch vorbildliche Tierschutzorganisationen oder Tierheime vermitteln und verkaufen Tiere über Webauftritte und Onlineplattformen. Wenn der Tierschutz eingehalten wird, ist Online-Handel in Ordnung. Tierrechtlicher:innen und Whistleblower:innen sind natürlich zu schützen. Das ist rechtlich abzusichern.

Gökhan, Zeki

Listenplatz 04

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Liebe Genossin Camila Cirlini, ich unterstütze den Parteitagsbeschluss, Tiere wirksam zu schützen. Eine Reduzierung der Tierversuche ist mir wichtig, es gilt, jeweils ganz genau zu prüfen, ob solche Versuche wirklich notwendig sind - und es gilt daher auch, im Landtag zu überprüfen, ob die Ministerien und relevanten Behörden in NRW entsprechend sorgsam ihren Überwachungsaufgaben nachkommen. Auch wird aus meiner Sicht immer noch deutlich zu wenig für alternative Forschung getan, sehr gerne stehe ich euch auch dazu als Abgeordneter zum Gespräch bereit, z.B. um gemeinsam Initiativen zu stärken, oder auch um gemeinsam entsprechende Gesetzesvorhaben zu entwickeln und auf den parlamentarischen Weg zu bringen.

Frage:

Was willst du gegen den online-Tierhandel unternehmen und wie stehst du zum Schutz von Tierrechtler*innen und Whistleblowern?

Antwort:

Liebe Genossin Sonja Heitmann, der Verkauf von Tieren ist ein sehr sensibles Thema und sollte nur persönlich und nach sorgfältiger Beratung erfolgen, das Tierwohl hat Vorrang vor irgendwelchen möglicherweise sehr zweifelhaften Profitinteressen. Ich kann mir schlichtweg nicht vorstellen, wie das bei Online-Tierhandel eingehalten werden kann. Meinetwegen sollte Online-Tierhandel daher nicht erlaubt sein.

Frage:

Wirst du Dich für ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen einsetzen?

Antwort:

Liebe Genossin Margrit Dorn, ja, für ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen werde ich mich einsetzen, damit Tierschutzverbände wirksam und erfolgreich agieren können.

Frage:

Immer mehr Menschen fordern ein Grundeinkommen. Auch Mitglieder unserer Partei. Warum sollte DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen [https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/user/upload/BGE_druck.pdf] unterstützen?

Antwort:

Lieber Genosse Jörg Reiners, danke für deine Frage. Das BGE (Bedingungsloses Grund-Einkommen) ist ein interessantes Thema, das in verschiedenen Ausprägungen gedacht wird, und zu dem es innerhalb und außerhalb der Partei positive und negative Antworten gibt. Innerhalb unserer Partei ist der Prozess zur Positionsbestimmung zu dem Thema eingeleitet, und dass wirtschaftliche, soziale, kulturelle und politische Teilhabe nicht durch z.B. soziale Schließungen eingeschränkt wird, das ist mir sehr wichtig - ob das durch die Einführung eines BGE sicher erreicht werden kann ohne Nachteile, da habe ich persönlich Zweifel. Aber dies gilt es, in der innerparteilichen Debatte zusammen zu entwickeln und zu diskutieren, der ich offen gegenüberstehe. Es gilt, den Weg der großen Mehrheit der Menschen, die nicht in Reichtum leben, zur Teilhabe und hin zu Entscheidungen und Mitgestalten sicherzustellen - hin zu menschenwürdiger und repressionsfreier Arbeit, hin zu Vergesellschaftungen, mit sofort klar armutsfesten Unterstützungen für Ärmere, sofort ohne Drangsalierungen wie das Hartz-4-System mit seinen menschen-unwürdigen Sanktionierungen, und dafür sollen wir und werden wir gemeinsam in unserer Partei sicherlich einen Weg finden. Und dass ich als Abgeordneter versuche, die Beschlüsse unserer Partei umzusetzen, das ist für mich völlig klar.

Jansen, Erik

Listenplatz 04

Gabrysch, Nicolin

Listernplatz 05

Kämpfe, Rebekka

Listenplatz 05

Frage:

Immer mehr Menschen fordern ein Grundeinkommen. Auch Mitglieder unserer Partei. Warum sollte DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen [https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/user/upload/BGE_druck.pdf] unterstützen?

Antwort:

Das BGE ist einer der Gründe, weshalb ich der Partei DIE LINKE überhaupt beigetreten bin. Meine ersten politischen Schritte bin ich im Bündnis Grundeinkommen gegangen, habe aber recht schnell gemerkt, dass eine Ein-Themen-Partei eben nur ein Thema behandelt und - gerade das BGE betreffend - sehr sehr viele Themen damit verwoben sind. Themen, die mir eben auch sehr am Herzen liegen und die DIE LINKE als einzige Partei würdig behandelt. Ich halte das BGE nicht für ein "Allheilmittel" - so wie es uns Grundeinkommen-Befürwörter:innen gern mal in den Mund gelegt wird, sondern ich halte es für ein Werkzeug, das in einem Werkzeugkasten - hier dem Parteiprogramm der Linken - bei unseren Forderungen nach Sozialer Gerechtigkeit nicht fehlen darf! Ich bin überzeugt, dass es früher oder später kommen wird und mir ist es wichtig, dass es ein sozialverträgliches, solidarisches linkes BGE ist und eben nicht ein neoliberalistisches BGE nach z.B. Althaus oder Straubhaar, das den Sozialstaat abbauen wird und Leuten Geld vor die Füße wirft, die dann keine Ansprüche mehr zu stellen haben. Für das BGE sprechen tausend Gründe, zB. Umverteilung von Oben nach Unten, Neudefinition von Arbeit und Ausrichtung von Arbeit nach Fähigkeiten und individuellen Interessen, Teilhabegerechtigkeit/Partizipationsermöglichung, Armutsbekämpfung. Wir wollen doch Hartz IV überwinden - wieso nicht mit einem BGE? Wegfallen würden die Hürden der Antragstellung und die Ausrichtung an Bedarfsgemeinschaften: das würde übrigens fast 50% der Alleinerziehenden betreffen (feministisches Pro-Argument)! Zudem könnten Frauen sich mit einem BGE aus demütigenden Beziehungen und Abhängigkeiten befreien. Auch sehe ich keinen Grund, wieso z.B. Gewerkschaften durch ein BGE geschwächt werden sollten. Auch, wenn der oder die Einzelne mit einem BGE selber "Nein" zu schlechten Arbeitsbedingungen sagen könnte, so wären die Gewerkschaften doch unverzichtbar dafür, Forderungen kollektiv durchzusetzen, Interessen zu bündeln und Arbeitskämpfe voranzutreiben. Ich denke, sie würden durch ein BGE gestärkt und an Bedeutung gewinnen. Wie dem auch sei, ich will nicht ausschweifen: Mir ist das durch die BAG Grundeinkommen erarbeitete Modell bekannt und es hat nicht nur meine volle Unterstützung, sondern auch meinen vollen Respekt! In meinen Augen gibt es keinen Grund, weshalb DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen nicht unterstützen sollte.

Frage:

Wirst du Dich für ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen einsetzen?

Antwort:

Dafür habe ich mich bereits eingesetzt. Vielleicht erinnerst du dich an den von Soko Tierschutz aufgedeckten "Mecke-Skandal" - das war in meinem Kreis, sogar in meinem Ort (und leider war es der zweite Tierschutzskandal in unserem Kreis innerhalb eines Jahres). Mich hat das Leid, das den Tieren hier zugefügt wurde, tief berührt - wir haben umgehend zwei Demos angemeldet, um ein Zeichen zu setzen gegen Tierquälerei und auch die Forderungen der Linken zum Thema Tierschutz an die Menschen zu tragen (Mecke wurde hier in Werne übrigens dicht gemacht). Also: natürlich bin ich für ein Verbandsklagerecht. Das ist schon lange überfällig.

Koerbel-Landwehr, Martin

Listenplatz 06

Frage:

Immer mehr Menschen fordern ein Grundeinkommen. Auch Mitglieder unserer Partei. Warum sollte DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen [https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/user/upload/BGE_druck.pdf] unterstützen?

Antwort:

Die Diskussion um ein BGE wird intensiv in der LINKEN und in den Gewerkschaften geführt. Bei den meisten Gewerschafter:innen , wie auch bei mir, stößt das BSE aber auf eine gewisse Skepsis, auch wegen der Finanzierung. Existenzsichernde Löhne, Renten und eine sanktionsfreie Mindestsicherung sollten aber allen Menschen ein armutsfreies Leben ermöglichen. Wir sollten diese Diskussion, was hierfür der richtige Weg ist, weiter führen. Aber jede Lösung muss durchgesetzt werden. Daher brauchen wir auch hierfür eine gesellschaftliche Mehrheit, die ohne die Unterstützung der Gewerkschaften nicht erreicht werden kann.

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Liebe Genossin Cirlini, als Beschäftigter an einer Uni-Klinik setze ich mich seit Jahren für eine Reduzierung der Tierversuche ein. Gerade in der Forschung und der Ausbildung der Mediziner:innen werden noch viel zu viele Tierversuche durchgeführt. Obwohl seit Jahren eine Reduzierung angekündigt wird, werden immer noch viele zu wenig alternative Forschungswege beschritten. Bei Forschungsanträgen werden häufig immer noch Mittel für Tierversuche bereitgestellt. Es ist insbesondere die Aufgabe des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW hier als Aufsicht über die Hochschulen tätig zu werden und die Tierversuche zurückzudrängen. Entsprechend des genannten Beschlusses sind die Förderung von Alternativen zu fördern und die Zahlungen für Tierversuche reduziert werden. Im Landtag NRW können wir diese Forderung auch einbringen und öffentlich machen.

Wie lange bist du schon Mitglied bei die Linkemfg Mario Malzkorn 

Antwort:

Lieber Genosse Malzkorn, ich bin seit Jahrzehnten politisch in linken Bewegungen, der Gewerkschaft, der Friedensbewegung und politischen Bündnissen aktiv. Dabei habe ich auch mit vielen Genoss:innen der LINKEN zusammengearbeitet, Aktionen und Kampagnen organisiert. Vor einigen Wochen bin ich von einigen Genoss:innen gefragt worden, ob ich, obwohl ich nicht Mitglied der Partei bin, meine Erfahrungen, insbesondere aus gewerkschaftlichen und betrieblichen Kämpfen einbringen und die LINKE unterstützen wolle und für den Landtag kandieren würde. Da meine bisherigen Erfahrungen mir gezeigt haben, dass es auch in NRW eine parlamentarische Unterstützung von links für die gesellschaftlichen Kämpfe geben muss, habe ich mich für eine Kandidatur entschieden. Der Kreisverband der LINKEN in Düsseldorf hat diese Kandidatur nahezu einstimmig bei einer Enthaltung unterstützt. So hoffe ich auch die Unterstützung der LVV zu erhalten.

Sencan, Mehmet

Listenplatz 6

Frage:

Hallo wie soll die Kirchenlandschaft in Nordrhein-Westfalen aussehen.Soll es in der Schule mehr Religionsunterricht geben als den Katholischen, Evangelischen und den Ersatz Unterricht?Ich meine damit das es auch Unterricht für Neuapostolische oder Mormonen geben sollte.

Antwort:

Hallo Edda, Danke für deine Frage! Staat und Religionen müssen meiner Auffassung nach konsequent getrennt werden. Diesbezüglich findest du in unserem LTW Programm 2022, auf Seite 130 / VIII.8 auch unsere Standpunkte als Partei! Friedvolle, solidarische Grüße Mehmet Sencan

Frage:

Immer mehr Menschen fordern ein Grundeinkommen. Auch Mitglieder unserer Partei. Warum sollte DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen [https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/user/upload/BGE_druck.pdf] unterstützen?

Antwort:

Lieber Jörg, vielen Dank für eure Arbeit und deine Frage. Die Antwort ergibt sich automatisch, wenn wir dem Sinn eines Grundeinkommens nachgehen. Dass dabei Pro und Contra zu berücksichtigen ist, ist ja klar. Doch vom Prinzip sollte der Entlohnungsgrundsatz für Politiker:innen auch für alle Menschen gelten! Vielen Dank und mit solidarischen Grüßen Mehmet Sencan

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Liebe, geschätzte Genossin Camila, liebe, geschätzte Genoss:innen, liebe Tierfreund:innen, habt Dank für deine/eure guten Fragen und die Gelegenheit, um eine klare Position für den Tierschutz zu beziehen: Ihr dürftet meine radikalen Einstellungen in Sachen Tierwohl- und Tierschutz bereits mitbekommen haben. Schon der Begriff „Tierversuche“ ist extrem verharmlosend und kann nicht vermitteln, welches Unrecht und Leid den „Tieren“ zugefügt wird. Tierversuche gehören für mich aus Überzeugung – sofort – verboten und so extrem bestraft, dass allen die Lust vergeht, diese Gräueltaten zu begehen. • Abschaffung von Tierversuchen: Ohne Wenn und Aber. Die Medizin und Technik sind so weit entwickelt, dass Tierversuche auch unter Expert:innen als überholt gelten. • Alternative Forschung: Tierversuchsfreie Forschung Die Methoden ohne Tierversuche sind vielfältig. In-Vitro, Bildgebende Verfahren, Computerprogramme, IPS usw. erzielen schon heute verlässliche Ergebnisse, sind kostengünstiger als Tierversuche, ethisch vertretbar und für den Menschen relevant. Daher gehören Tierversuchsfreie Forschungen gefördert. • Ausstiegsprogramm: Ihr habt ja nun mitbekommen, wie radikal ich in Sachen Tierwohl-und Schutz eingestellt bin. Daher geht mir der Beschluss vom 22. Juni 2019 nicht weit genug. • Tierversuche gehören umgehend beendet, daher sind Fördergelder diesbezüglich sofort und nicht erst nach fünf Jahren einzustellen. In der Hoffnung, eure Fragen ausführlich beantwortet zu haben, stehe ich für weitere Fragen und wenn gewünscht für gemeinsame Aktivitäten, sowie eure Kontaktaufnahme gerne zur Verfügung. Jetzt wünsche ich euch und unseren tierischen Mitbewohner:innen dieser Erde, noch einen geschmeidigen Tag. Sonnig, solidarische Grüße Mehmet Sencan 

Frage:

Wirst du Dich für ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen einsetzen?

Antwort:

Liebe Genossin Margrit, liebe Tierfreund:innen, Danke für diese wichtige Frage: Ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen- und Stiftungen ist meiner Überzeugung nach längst über-fällig! Daher setze ich mich sehr gerne dafür, bei jeder Gelegenheit ein! Mit solidarischen Grüßen auch für unsere Mitbewohner:innen dieser Erde Mehmet Sencan

Frage:

Was willst du gegen den online-Tierhandel unternehmen und wie stehst du zum Schutz von Tierrechtler*innen und Whistleblowern?

Antwort:

Liebe Genossin Sonja, liebe Tierfreund:innen, liebe Genoss:innen, Danke auch für diese Frage. Inzwischen dürftet ihr meine radikale, konsequente Einstellung in Sachen Tierwohl und Tierschutz mitbekommen haben. Daher wie folgt: • Handel: Für mich gehört jeglicher Tierhandel verboten. On- oder offline spielt keine Rolle. • Schutz von Tierrechtler:innen und Whistleblower:innen: Diese verdienen Respekt und ausreichend Schutz. Danke auch im Namen unserer Mitbewohner:innen dieser Erde, der Tierwelt! Mit solidarischen Grüßen Mehmet Sencan

Frage:

Ich habe dich als starken Verfechter für Sahra Wagenknecht und ihre Positionen erlebt. Wie stehst du inzwischen zu ihr, nachdem sie gerade in der Coronapolitik eine Einstellung eingenommen hat, die stark konträr zu der Partei ist? Und von nicht wenigen auch in die Nähe von Querdenkern gerückt wird?

Antwort:

Lieber Genosse Marcel, Danke für deine Frage. Du dürftest erlebt haben, dass ich ein eigenständiger Mensch, mit eigener Meinung; dabei stets ein Verfechter von Positionen zu bestimmten Themen war und bin. Dabei ging und geht es mir nie um einzelne Personen. Unsere Partei und deren Beschlüsse stehen für mich zu vertreten, das erwarte ich auch von meinen Genoss:innen. Daher bekommst du gerne Antworten auf Sachfragen und zu unserem Wahlprogramm, jedoch keine zu Einzelpersonen. Falls dich mein Gesundheitszustand interessiert: Ich bin geimpft und geboostert! Vielleicht magst du so freundlich sein und beim nächsten mal auch deinen Nachnamen mitteilen, damit klar ist, welcher Marcel da schreibt. Bleib bitte Gesund. Mit solidarischen Grüßen nach Düsseldorf Mehmet Sencan

Kämpfe, Rebekka

Listenplatz 7

Kölker, Jennifer

Listenplatz 07

Frage:

Immer mehr Menschen fordern ein Grundeinkommen. Auch Mitglieder unserer Partei. Warum sollte DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen [https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/user/upload/BGE_druck.pdf] unterstützen?

Antwort:

Hi Jörg, danke für deine Frage . Armut lähmt! Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein gutes Instrument, um der Spaltung der Gesellschaft etwas entgegen zu setzen. Die aktuelle Pandemie zeigt, was es bedeutet, unverschuldet auf staatliche Hilfe angewiesen zu sein und wie sehr die aktuellen Maßnahmen, wie Hartz IV , Armut befeuern. Auf Hartz IV angewiesen zu sein, bedeutet für viele Menschen in ständiger Existenzangst leben zu müssen, die sich wie ein schwarzes Tuch auf Gemüt und Handlungsfähigkeit legt, wodurch viel Potential verschenkt wird und der Weg in Arbeit erschwert wird. Durch das BGE der LINKEN und der dadurch einhergehenden Abschaffung der langen und teils unwürdigen bürokratischen Prozesse, könnte ein wirklich soziales System installiert werden, dass das Selbstwertgefühl der Menschen verbessert, Chancen ermöglicht, niemanden mehr ausschießt und wirkliche Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft schafft. Solidarische Grüße Jenny

Peters, Anabella

Listenplatz 07

Wirst du Dich für ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen einsetzen?

Antwort:

Ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisation ist grundsätzlich zu befürworten, schließlich steht Umweltschutzorganisation steht dieser Rechtsweg schon seit 2002 offen. Die juristischen, beziehungsweise verwaltungsrechtlichen Details eines solchen Entwurfs sind dabei entscheidend, wie man an der andauernden Kritik, beispielsweise des Naturschutzbundes, im Umgang mit diesem Rechtsweg sieht. Dennoch sind derartige Klagen häufig erfolgreich. Als Volkswirtin ist der Tierschutz keiner meiner expliziten Schwerpunkte, weshalb ich mich darauf verlassen muss in diesen Fragen im Austausch mit den Arbeitsgemeinschaften, Tierschutzorganisationen und natürlich den diesbezüglich versierteren Genoss*innen innerhalb und außerhalb der Fraktion zu entscheiden.

Frage:

Wie ist deine Meinung zu Zoos, Delfinarien und Tieren im Zirkus und sollte der Staat Lebenshöfe und Tierheime stärker unterstützen?

Antwort:

Vielen Dank für diese Frage(n), welche ich gerne von hinten nach vorne beantworten möchte. Zunächst zu Tierheimen und Lebenshöfen: Selbstverständlich sollten diese kostendeckend staatlich unterstützt werden, da sie kommunale Pflichtaufgaben übernehmen. Die Haltung von Tieren im Zirkus ist schon lange nicht mehr zeitgemäß und Veranstalter*innen sollten sich, wie es in der BWL so schön heißt, um die Erprobung neuer Vertriebsstrategien bemühen. Als Duisburgerin ist mir die Thematik um die deutschen Delfinarien bekannt und ich schließe mich in diesem Punkt unserer Forderung aus dem Kommunalwahlprogramm zur Schließung des Delfinariums an. Zoos sind in ihrer Geschichte und Entwicklung ein zweischneidiges Schwert, sie leisten heute wichtige Aufklärungsarbeit und tragen u.a. durch Zuchtprogramme zur Arterhaltung bei, jedoch entwertet dies natürlich nicht die Debatten um die artgerechte Haltung exotischer Wildtiere, welche in freier Wildbahn mehrere Km² bewohnen und durchwandern. Ich habe daher zu Zoos ein durchwachsenes Urteil. Zum Schluss möchte ich, wie schon bei der Frage zur Verbandsklage, darauf verweisen, dass ich mich in Fragen des Tierschutzes auf die Versiertheit der Engagierten in Verbänden, Arbeitsgemeinschaften und der Fraktion verlassen werde.

Gerigk, Kalle

Listenplatz 08

Frage:

Immer mehr Menschen fordern ein Grundeinkommen. Auch Mitglieder unserer Partei. Warum sollte DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen [https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/user/upload/BGE_druck.pdf] unterstützen?

Antwort:

Es gibt gute Argumente für eine soziale Verantwortung des Staates. Wie und in welcher Weise er für jene sorgt, die ein Mindesteinkommen brauchen, um in Würde leben zu können, ist am Ende egal. Hauptsache, es muss darum nicht Jahre lang weiter gekämpft werden. Ob sich das dann sanktionsfreies Mindesteinkommen oder bedingungsloses Grundeinkommen nennt oder noch anders, ist mir wegen des beschriebenen Zieles egal. Es gibt eben manchmal mehrere Lösungen, die in Frage kommen können. Wichtig ist nur, dass zählbare Fakten, sprich finanzielle Mindestgrenzen, für die wirtschaftlich Schwachen selbstverständlich werden.

Frage:

Thema Tierversuche: - wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen? - welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.) - wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Unser Wahlprogramm sagt es richtig: "Der Schutzauftrag des Staates endet nicht beim Menschen. Wir haben die Verantwortung für die gesamte Natur." Tiere sind keine Dinge, sondern lebende Wesen. "Tiere haben das Recht auf eine natürliche, artgerechte Existenz, unabhängig von ihrem Nutzwert." Daraus folgt: "Alle medizinischen Tierversuche (sind zu) verbieten, die nicht der Entwicklung neuer Heilverfahren und Arzneimittel für den Menschen notwendig sind; Forschungsmethoden (sind zu) fördern, die ohne Tierversuche auskommen." Tierversuche sind also nur als ultima ratio legitim, nämlich dann, wenn sie unerlässlich sind für die Forschung und Entwicklung neuer Heilverfahren und Arzneimittel für den Menschen! In allen anderen Fällen sind Tierversuche zu unterlassen.

Linnhoff, Roland

Listenplatz 08

Frage:

Immer mehr Menschen fordern ein Grundeinkommen. Auch Mitglieder unserer Partei. Warum sollte DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen [https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/user/upload/BGE_druck.pdf] unterstützen?

Antwort:

Ich bin für die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens weil es Sinnvoll ist. "Der Armut trotz Arbeit" wird hier ein Riegel vorgeschoben. Lohndumping und Ausbeutung der Arbeitnehmer*innen kann man hiermit endlich entgegen treten. Es wird kein Unterschied mehr zwischen den Geschlechtern gemacht und ein existenzieller Grundstandart eingerichtet.

Frage:

Thema Tierversuche: - wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen? - welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.) - wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Die Forschung ist mitlerweile so weit, das Tierversuche nicht mehr sein müssen. Jedes quälen und verstümmeln von Tieren ist für mich schon aus dem Grund unerträglich weil ich Besitzer von zwei Hunden und einer Katze bin Die Pharma und Kosmetikindustrie hat sich Jahrzehnte lang das Recht heraus genommen Tiere im Sinn der Wissenschaft und des Kommerz als Sache zu benutzen. Das muss aufhören und alternative Forschungsmethoden müssen an erster Stelle stehen. Die Bezeichnung der Tiere als Gegenstand muss auch gesetzlich 

Frage:

Wirst du Dich für ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen einsetzen?

Antwort:

Ja auf jedem Fall

Frage:

Was willst du gegen den online-Tierhandel unternehmen und wie stehst du zum Schutz von Tierrechtler*innen und Whistleblowern?

Antwort:

Online Tierhandel sollte zum Schutz der Tiere verboten werden der private Handel sollte auch harte Auflagen bekommen und der Erwerb nur über geprüfte verzvizierte Händler erfolgen Tierrechtler*innen und Whistelblower die nicht gegen Strafrecht verstoßen sollten nach meiner Meinung natürlich auch straffrei ausgehen kann die Frage aber nicht ausgiebig beantworten weil ich kein Jurist bin

Raußendorf, Hanno

Listenplatz 08

Stadler, Mark P.

Listenplatz 08

Yesil, Mehmet Ali

Listenplatz 08

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Hallo Camila, vielen Dank für deine Frage. Zunächst einmal möchte ich klar sagen, dass mein politisches Handeln auf dem von uns beschlossenem (Wahl)Programm fußt. Entsprechend stehe ich voll hinter den Forderungen rundum den Tierschutz und Tierwohl. Dass wir als LINKE alleine im Landtag Tierversuche abschaffen können, ist mehr als unwahrscheinlich. Aber gemeinsam mit den vielen außerparlamentarischen Initiativen und Aktivist:innen können wir diesen notwendigen Forderungen Nachdruck verleihen und entsprechend auf die politische Agenda des Landtages setzen. Forschungsmethoden, die Versuche an Tieren unnötig macht, sind zu fördern und absolut notwendig. Die industrielle Nutztierhaltung ist langfristig zu überwinden. Kurzfristig müssen die Kontrollen in entsprechenden Komplexen massiv erhöht werden. Hier ist das Land gefragt, die Kreise mit finanziellen Mitteln zu unterstützen.

Frage:

Wirst du Dich für ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen einsetzen?

Antwort:

Die Abschaffung des NRW-Verbandsklagerechts für Tierschutzverbände 2018 war ein großer Fehler. Hier zeigte sich einmal mehr, dass weite Teile der Politik der Agrar- und Tierindustrie unterstehen und deren Handlanger sind. Es ist mehr als notwendig diese Fehlentscheidung wieder rückgängig zu machen. Daher werde ich mich entsprechend auch dafür einsetzen.

Frage:

Was willst du gegen den online-Tierhandel unternehmen und wie stehst du zum Schutz von Tierrechtler*innen und Whistleblowern?

Antwort:

Zur ersten Frage: Der Umgang mit Tieren hängt oft von Profitinteressen ab. Der Onlinehandel mit Tieren begünstigt den analog stattfindenden illegalen Tierhandel durch die Möglichkeit, die Tiere einem breiten Publikum anbieten und anonym bleiben zu können. Das muss streng reguliert und im Falle von illegalem Wildtierhandel bekämpft werden. Da stehe ich voll hinter. Die in unserem Wahlprogramm geforderte Stellenaufstockung beim Zoll ist in NRW nicht zu machen, da es sich beim Zoll um eine Bundesbehörde handelt. Hier sind vielmehr die kommunalen Ordnungsämter gefragt, die entsprechend finanzielle Mittel vom Land erhalten müssen. Im Rahmen einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe will sich das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft dafür einsetzen, dass eine zentrale Recherchestelle der Länder für die Überwachung des Onlinehandels mit Tieren eingerichtet wird. Das ist begrüßens- und unterstützenswert. Aber wie wir unsere Bundesregierung kennen mahlen die Mühlen nur langsam. Daher muss es unsere Aufgabe als oppositionelle Landtagsfraktion sein, der Landesregierung hierbei genau auf die Finger zu schauen und ggf. dieses Thema immer wieder auf die Tagesordnung zu setzen. Zur zweiten Frage: Der Schutz von Aktivist:innen und Hinweisgeber:innen ist wichtig. Wir brauchen ein Hinweisgeber-Schutzgesetz in Deutschland, damit diese Personen geschützt werden und nicht aus Angst vor Repressalien schweigen. Eine Gesetzesinitiative könnte von NRW kommen, muss aber schlussendlich auf Bundesebene beschlossen werden.

Bechert, Manuela

Listenplatz 9

Frage:

Hallo wie soll die Kirchenlandschaft in Nordrhein-Westfalen aussehen.Soll es in der Schule mehr Religionsunterricht geben als den Katholischen, Evangelischen und den Ersatz Unterricht?Ich meine damit das es auch Unterricht für Neuapostolische oder Mormonen geben sollte.

Antwort:

Der Religionsunterricht, wie er heute schulisch stattfindet, darf meines Erachtens so nicht weiter praktiziert werden. Ich spreche mich für einen aufklärenden Religionsunterricht aus, welcher alle Religionen thematisiert und der nicht die Intention hat, die Schüler*innen von einer zu überzeugen. Schauen wir dann noch darauf, dass diese Unterrichtsform in ihrer gegenwärtigen Form auch noch benotet wird und somit mit einem Leistungsdruck einhergeht, so ist es im Grunde unfassbar, was unseren Schüler*innen da auferlegt wird. Der schulische Religionsunterricht trägt seinen Teil dazu bei, dass sich in Deutschland lebende Minderheiten ausgeschlossen fühlen. Jeder Mensch sollte die gleichen Rechte genießen, auch in der Schule. In einem aufklärenden Religionsunterricht geht es nicht darum, durch Leistung zu brillieren. Ein religionswissenschaftlicher Ansatz anstelle eines theologischen wäre hier der richtige Weg. Es sollten auch Fragen im Fokus stehen wie: Was ist Religion eigentlich? Welche Merkmale bringen alle mit? Ist Religion per se gefährlich? Was machen Religionen mit Menschen und braucht die Gesellschaft einen vorgefertigten Glauben – oder ist dieser sogar hinderlich für die Entfaltung von Persönlichkeit? Darüber hinaus bin ich dafür, die zur Einschulung bereits stattfindenden Gottesdienste abzuschaffen, da hier ab Tag eins eine Ungleichheit geschaffen wird, welche sicherlich nicht förderlich ist. Das System Schule ist nur ein Beispiel dafür, warum ich eine strikte Trennung zwischen Staat und Religionen befürworte. 

Frage:

Immer mehr Menschen fordern ein Grundeinkommen. Auch Mitglieder unserer Partei. Warum sollte DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen [https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/user/upload/BGE_druck.pdf] unterstützen?

Antwort:

Im Grunde stehe ich einem BGE positiv gegenüber. Jedoch bedarf es einer differenzierten Betrachtungsweise um die Frage nach dem BGE adäquat zu beleuchten. Denn ist es als LINKE ja auch unser Anspruch, die Kluft zwischen Arm und Reich einzudämmen. Daher sollten auch die sozioökonomischen Implikationen in dem uns umgebenem Wirtschaftsraum mitgedacht werden. Als Contrapunkt wird oft aufgeführt, dass sich Menschen dann gehen ließen und metaphorisch gesprochen Auszeit in ihrer Hängematte nehmen. Dies sehe ich nicht, denn ich denke jeder Mensch trägt den Anspruch in sich, etwas sinnvolles zu erschaffen. Ein BGE entkoppelt das Einkommen von der Produktivität. Es ermöglicht jedem ein frei gestaltbares Leben ohne Existenzängste und nimmt auch diejenigen mit, die heute noch durchs Raster fallen. Ein BGE verspricht mehr Entschleunigung, Besinnung und Kreativität für das Individuum und die Gesellschaft. Das sind immatrielle Werte – die aber jene Erfindungen hervorbringen, dank derer unser materieller Wohlstand erst möglich wurde. Ich finde das Thema BGE wirklich höchst interessant, habe hier jedoch noch einige offene Fragen, die meine Expertise überschreiten. Daher ist es schwer hier in Kürze darauf zu antworten, da es eine dezidierte und thematische Auseinandersetzung verlangt. Ich freue mich hier auf eine tolle Debatte und würde auch gerne mit der von dir aufgebauten AG in den Diskurs gehen und daran mitarbeiten, dass ein BGE hierzulande umsetzbar wird.

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Tierversuche müssen so schnell wie möglich aufhören. Für mich sind alle Lebewesen gleichwertig, daher sehe ich es nicht als unser ḿenschliches Recht uns zu solchen Zwecken hier an den Tieren zu bedienen, diese zu quälen und gänzlich auszubeuten, nur weil wir es halt können. Dieses "der Mensch kann es halt", ist für mich keine Argumentation. Wir verfügen darüber hinaus auch über Moral und Ethik und auch diese kann Mensch anwenden, sich umstrukturieren und anderweitige Wege finden. Auch wenn diese mit mehr Aufwand und Kosten verbunden sind. Wir müssen hier politisch durchsetzen, dass Mittel freigemacht werden, um die Alternative-Forschung schnellst möglichst voranzubringen. Denn diese Alternativen gibt es durchaus: In sogenannten In-Vitro:Verfahren kann in der Petrischale geforscht werden, bevor weitere Tests an menschlichen Probanden unternommen werden. Mithilfe von 3D-Organoiden und In-vitro-Verfahren entwickelten Wissenschaftler:innen der Universität Duisburg-Essen „Mini-brains“, an denen Wirkstoffe gegen Schlaganfälle getestet werden können. Dies alleine könnte 20.000 Mäusen pro Jahr das Leben retten. Darüber hinaus gibt es noch weitere Methoden, die potenziell Leben retten können, die sich verschiedensten Simulationsformen widmen. Was tue ich dafür? -Natürlich ist es eines meiner priorisierten Belange, dieses Thema in den Landtag zu tragen. -Darüber hinaus, setze ich auf Aufklärungskampagnen und Öffentlichkeitsarbeit. Hier sollte noch viel mehr auf die Straßen gegangen werden und vom zivilen Ungehorsam Gebrauch gemacht werden. -Ich selbst gehe auch in die Schulen und biete dort sowohl Projektwochen, Schulungstage, als auch AGs an. (Sollte hier Interesse an meinem Konzept bestehen, sende ich dir dieses gerne zu.) -Ich ernähre mich vegan. -Ich kaufe keine Kosmetika, die an Tieren getestet wird. -Ich habe jahrelang unter dem Motto „Weil jedes leben wertvoll ist“ die Meister Lampe Wildtierhilfe betrieben und hier rund 300 Tiere mit der Hand aufgezogen und somit das Leben gerettet. (Hierzu gibt es auch ein Video mit mir bei Quarks und Co) Die Stimme für mich, ist auch eine Stimme für die Tiere. Weil jedes Leben wertvoll ist!

Name

Wirst du Dich für ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen einsetzen?

Antwort:

Hallo Margrit, hier ein klares JA von meiner Seite. Da ich selbst mit der von mir geführten Tierschutzorganisation "Meister Lampe Wildtierhilfe" Betroffene bin, weiß ich wovon ich rede. Es kann nicht sein, dass das Klagerecht in Nordrhein-Westfalen die Tier Nutzer:Innen den Tierschützer:Innen gegenüber bevorteilt. Da Tiere nicht selbst klagen können, ist das Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen unabdingbar. Wir sollten uns hier ein Beispiel an anderen Bundesländern nehmen, wo dies bereits von Bestand ist und hier schnellstmöglich einen Antrag erarbeiten.

Frage:

Was willst du gegen den online-Tierhandel unternehmen und wie stehst du zum Schutz von Tierrechtler*innen und Whistleblowern?

Antwort:

Es sollten die geschützt werden, die Missstände aufdecken und nicht diejenigen, die sie fabrizieren. Tierrechtler:Innen, ich würde mich selbst als eine bezeichnen, gehören adäquat unterstützt. Dem Tierhandel, egal in welcher Form, gehört es Einhalt zu gebieten. Wenn es um das Recht von Tieren geht, ist meine Meinung radikal. Tiere gehören viel mehr geschützt, Tiere sind keine Ware und sich nicht durch den Menschen zu eigen zu machen. Ich setze mich selbst gerade aktiv gegen einen Verbund ein, der im Verdacht steht mit Wildtieren und Reptilien zu handeln und habe dies auch bereits in unserer Kommune in die Politik getragen. Hier müssen Gesetzlichkeiten geschaffen werden, denen muss nachgegangen werden und zusätzlich muss Aufklärungsarbeit geleistet werden.

Eisfeld, Madeleine

Listenplatz 9

Mühlfeld, Nikola

Listenplatz 09

Onori, Birgit

Listenplatz 09

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Hallo Camila, wie es in unserem Wahlprogramm steht endet der Schutzauftrag des Staates nicht beim Menschen. Wir haben Verantwortung für unseren Planeten als Ganzes, Menschen, Tiere, Pflanzen etc.. Tiere sind Lebewesen und keine Dinge und haben ein Recht auf eine artgerecht natürliche Existenz,. Daraus folgt Tierversuche sind zu verbieten, außer sie sind zwingend notwendig zur Entwicklung neuer Heilverfahren und Arzneimittel. Alternative - Forschung, die ohne Tierversuche auskommt ist zu fördern, finanziell zu unterstützen und zu entwickeln. Tierversuche sind also nur als letztes Mittel legitim, wenn sie unerlässlich für Forschung und Entwicklung neuer Heilverfahren und Arzneimittel! In allen anderen Fällen sind Tierversuche konsequent zu verbieten. Insbesondere muß das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW dafür Sorge tragen, Tierversuche zurückzudrängen, indem Förderungen für alternative Methoden gefördert und Zahlungen für Tierversuche reduziert und an strenge Vorgaben gekoppelt werden. Im Landtag NRW können wir uns für die Umsetzung dieser Forderungen einsetzen und dies öffentlich machen.

Frage:

Wie ist deine Meinung zu Zoos, Delfinarien und Tieren im Zirkus und sollte der Staat Lebenshöfe und Tierheime stärker unterstützen?

Antwort:

Liebe Sonja, Tiere gehören in ihren natürlichen Lebensraum. Viele Tierarten sind vom aussterben bedroht, weil ihr Lebensraum durch Eingriffe von Menschen zerstört werden oder sie aus unterschiedlichen Gründen gejagt werden. Um bedrohte Tierarten zu vermehren kann es nötig sein, dies in Zuchtstationen, welche sich am natürlichen Lebensraum orientieren durchzuführen. Kein Tier sollte ausschließlich zum Vergnügen der Menschen in Zoos, Parks oder im Zirkus gehalten werden. Ich finde der Staat sollte Lebenshöfe und Tierheime stärker unterstützen, aber das Wichtigste ist die Ursachen zu bekämpfen. Tierschutz muss konsequent umgesetzt werden und Tierrechte müssen in die Gesetzgebung verankert werden. Tiere sind empfindsame Lebewesen und haben ein Recht auf ein artgerecht Leben und einen respektvollen Umgang mit ihnen.

Frage:

Wirst du Dich für ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen einsetzen?

Antwort:

Liebe Margit, ich werde alle mir zur Verfügung stehenden Mittel einsetzten um ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen zu ermöglichen. Tiere benötigen unseren Schutz, den wir ihnen  nur gemeinsam geben können.

Rutkowski, Janine

Listenplatz 09

Frage:

Immer mehr Menschen fordern ein Grundeinkommen. Auch Mitglieder unserer Partei. Warum sollte DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen [https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/user/upload/BGE_druck.pdf] unterstützen?

Antwort:

Lieber Genosse Jörg, weil man armen Menschen, ebenso wie Menschen mit Erkrankungen/Behinderungen mit dem allgemein gültigem SGB12 und Hartz IV die Menschenwürde raubt,vor allem mit unsinnigen Sanktionen! Deutschland gibt soviel Geld für Waffen aus, wenn man nur 19% dieser Gelder in einen Fonds anlegen würde, könnte man allen Menschen in Deutschland ein Grundeinkommen von ca 600-1000€ monatl. zukommen lassen und würde zudem Kinderarmut vorbeugen. 

Frage:

Thema Tierversuche: - wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen? - welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.) - wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Liebe Camila, Tierversuche gehen gar nicht! ich werde ALLEs was mir möglich ist tun, um diese meist unnütze und unsinnige Qual zu verhindern! Die Zeit und der Fortschritt hat gezeigt,dass es wirkungsvolle Methoden gibt, in jedem Bereich, Wirksamkeit und Verhalten digital zu erforschen ,sogar wesentlich genauer als mit jedem Versuch an Tieren. Und ganz ehrlich, für die nächste Wimperntusche, den x-ten Lippenstift sollte so oder so kein Tier leiden! Dasselbe gilt übrigens auch für sogenanntes Nutz-Vieh! So lage die Tiere leben sollte sie ei artgerechtes und glückliches Leben haben ! Daher stehe ich voll hinter unserem Parteibeschluss zum Schutz der Tiere und unterstütze jede Versuch diese Tiere zu retten und zu schützen in jeder anderen mir mögliche Weise.

Frage:

Wirst du Dich für ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen einsetzen?

Antwort:

Liebe Margrit, Soweit ich dazu die Möglichkeit habe werde, ganz klar JA! Ich finde es gut, das es dies in Berlin gibt, und werde tun was ich kann, das es auch in NRW ausgeführt werden kann. Ich habe selbst Hunde aus dem Tierschutz,bin bei Fellkinder in Not aktiv. Daher weiß ich wie dringend wir in Sachen Tierschutz Verbesserungen brauchen

Swillus- Knöchel, Cornelia

Listenplatz 09

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Liebe Camila, ich habe vor über 20 Jahren aufgehört Fleisch zu essen, als eine Seuche die nächste jagte aufgrund der unsäglichen Massentierhaltung und konsequenterweise vor über 10 Jahren jegliche Tierprodukte aus meinem Speiseplan gestrichen. Ich finde es sehr gut, dass es inzwischen eine BAG Tierschutz und Tierrechte gibt, da damit auch auf weitere Ausbeutung von Tieren aufmerksam gemacht wird und diese benannt. Genau wie in der Frage beschrieben würde ich mich für die Alternativforschung stark machen und das Ausstiegsprogramm im Land bekannter machen und mich dafür auch einsetzen. Gruß Conny

Frage:

Wirst du Dich für ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen einsetzen?

Antwort:

Unbedingt, Verbandsklagerecht ist prinzipiell wichtig! LG Conny

Buening, Frank

Listenplatz 10

Hallo wie soll die Kirchenlandschaft in Nordrhein-Westfalen aussehen.Soll es in der Schule mehr Religionsunterricht geben als den Katholischen, Evangelischen und den Ersatz Unterricht?Ich meine damit das es auch Unterricht für Neuapostolische oder Mormonen geben sollte.

Antwort von Frank:

Liebe Elda, ich stehe für einen säkularen Staat. Keine Religion darf bevorzugt werden. Glaube muss dennoch geschützt und respektiert sein. Ich sehe eine Schullandschaft ohne das Fach Religion. Das muss durch ein Fach, etwa Ethik ersetzt werden. Die Regelung in Berlin kann ein guter Ansatz sein: https://www.berlin.de/sen/bildung/unterricht/faecher-rahmenlehrplaene/religion-und-weltanschauung/ Danke für Deine Anfrage. Mit solidarischen Grüßen Frank

Frage:

Immer mehr Menschen fordern ein Grundeinkommen. Auch Mitglieder unserer Partei. Warum sollte DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen [https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/user/upload/BGE_druck.pdf] unterstützen?

Antwort:

Als bekennender Sozialist unterstütze ich die Forderungen nach einem bedingungslosen Grundeinkommen. Ich kenne viele arme Menschen, die Grundsicherung beziehen. Leistung und Arbeitsbereitschaft lohnen sich für sie nicht, da alle Zusatzverdienste bis auf einen kleinen Sockelbetrag gegen gerechnet und damit in Abzug gebracht werden. Wissenschaftliche Studien belegen, dass ein entsprechendes Grundeinkommen die Zufriedenheit und Bildungsbereitschaft steigert, den Krankenstand und die Kriminalitätsrate senkt. Daher unterstütze ich voll umfänglich das Konzept der LAG Grundeinkommen. Danke für die Anfrage.

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Liebe Camilia, als Ex Grüner liegt Tier-und Naturschutz in meiner DNA. In meiner Tätigkeit als Bioniker beschäftige ich mich schon lange mit alternativen Verfahren zum Tierwohl. Ich werde weiter für die Einführung eines Verbandsklagerechts kämpfen. Nur so können sich Tierschutzverbände zusammenschließen und gemeinsam gegen die Pharmagiganten klagen. Mein Mandat werde ich auch nutzen, um pressewirksam auf die Missstände hinzuweisen. Bei all unseren sozilalen Problemen dürfen das Wohl unserer Tier nicht aus den Augen verlieren. Danke für diese wirklich wichtige Frage.

Frage:

Wirst du Dich für ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen einsetzen?

Antwort:

Liebe Magrit, in habe bereits eine Frage zum Tierschutz mit diesem Inhalt beantwortet. Hier ist nochmal meine Antwort.als Ex Grüner liegt Tier-und Naturschutz in meiner DNA. In meiner Tätigkeit als Bioniker beschäftige ich mich schon lange mit alternativen Verfahren zum Tierwohl. Ich werde weiter für die Einführung eines Verbandsklagerechts kämpfen. Nur so können sich Tierschutzverbände zusammenschließen und gemeinsam gegen die Pharmagiganten klagen. Mein Mandat werde ich auch nutzen, um pressewirksam auf die Missstände hinzuweisen. Bei all unseren sozilalen Problemen dürfen das Wohl unserer Tier nicht aus den Augen verlieren. Danke für diese wirklich wichtige Frage

Frage:

Wie ist deine Meinung zu Zoos, Delfinarien und Tieren im Zirkus und sollte der Staat Lebenshöfe und Tierheime stärker unterstützen?

Antwort:

Liebe Sonja, ich arbeite im Studiengang Bionik an der westfälischen Hochschule Gelsenkirchen / Abteilung Bocholt hier wird das Tierwohl in vielen Projekten behandelt und untersucht. Es ist einer meiner Kernanliegen die Missstände im Bereich des Tierwohls und Tierschutz zu beheben. Unsere Verhaltensforschung, die auf Beobachtungen in freier Wildbahn, in Zoos und in Ställen aller Art gemacht werden, zeigen klar, dass hier alternative Formen gefunden werden müssen. Ich kämpfe für ein sofortiges Verbot von Tierhaltungen in Zirkusbetrieben. Delfinarien in Zoos gehören abgeschafft. Es gibt wenige Zoologische Einrichtung, die eine Berechtigung haben. In diesen wenigen Zoos beschäftigt man sich mit der Erhaltung von aussterbedrohten Arten. Genauso sehe ich das im Bereich von Seehundaufzuchtstationen. Delfinarien zur Belustigung von Massen gehören abgeschafft. Tierheime und Lebenshöfe benötigen massiv mehr staatliche Unterstützung. Wir sind es unseren Tieren schuldig. Vielen Dank für Deine Anfrage

Matentzoglou, Fotis

Listenplatz 10

Schwerd, Daniel

Listenplatz 10

Frage:

Thema Tierversuche: - wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen? - welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.) - wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Hallo Camila, ich teile Deine Meinung, dass Tierversuche zu beenden sind, wo immer es durch Alternativen möglich ist. Den Parteibeschluss vom 22. Juni 2019 (2019/002 G.3) sowie die Bestandteile zum Tierwohl unseres Wahlprogrammes teile ich vollständig. Es geht ja über Tierversuche noch hinaus: Nicht tier- und umweltgerechte Massentierhaltung ist genauso zu beenden wie die Wildtierhaltung in Zirkus, Delfinarium, Zoo oder Kirmes. Entsprechende Anträge im Landtag würde ich unterstützen.

Frage:

Immer mehr Menschen fordern ein Grundeinkommen. Auch Mitglieder unserer Partei. Warum sollte DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen [https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/user/upload/BGE_druck.pdf] unterstützen?

Antwort:

Wir als Linke sind uns einig, dass Hartz IV Armut per Gesetz ist, und dass das Sanktionsregime bei Hartz IV enden muss. Es zwingt Menschen in schlecht bezahlte, prekäre Jobs in schlechtem Arbeitsumfeld. Eine tatsächliche Partizipaton an der Gesellschaft ist mit Hartz IV nicht möglich. Das Grundeinkommen ist dafür eine Lösung: Es kennt keine Sanktionen, und es ist finanziell so ausgestaltet, dass man damit an allen gesellschaftlichen Aspekten würdig teilhaben kann. Aber es hat noch weitere, emanzipatorische Effekte: Es erlaubt den so unterstützen Menschen, frei zu wählen. Die Annahme eines schlecht bezahlten Jobs in miesem Arbeitsumfeld ist nicht mehr nötig - um dann Arbeitskräfte zu finden, müssen diese Jobs deutlich aufgewertet werden, finanziell und vom Umfeld her. Es erlaubt es, Pflegearbeit zu leisten, beispielsweise für Alleinstehende, die sich ohne Existenzangst ihren Kindern widmen können, oder ältere Angehörige zu pflegen. Es erlaubt, sich der Kunst, Kultur oder Forschung zu widmen, weil die Existenz gesichert ist. Es sichert Existenzgründer ab, sorgt so für Innovation und Fortschritt. Davon profitiert die Gesellschaft ganz insgesamt, sowie jeder Einzelne in größerer Freiheit. Und es ist ein effektives Instrument der Umverteilung von oben nach unten, wenn es von einer grundsätzlichen Steuerreform begleitet wird. Ich sehe darin viele Vorteile, und würde mich freuen, wenn DIE LINKE die Chancen und Möglichkeiten eines Grundeinkommens gründlich beleuchtet.

Frage:

Wirst du Dich für ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen einsetzen?

Antwort:

Hallo Margit, selbstverständlich! Ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen ist erforderlich, übrigens auch für Naturschutz- und Klimaverbände. Eine entsprechende Iniative würde ich unterstützen.

Frage:

Wie ist deine Meinung zu Zoos, Delfinarien und Tieren im Zirkus und sollte der Staat Lebenshöfe und Tierheime stärker unterstützen?

Antwort:

Hallo Sonja, Camila hat ja schon ganz ähnliches gefragt. Ich bin der Meinung, wilde Tiere gehören weder in Zoos, Zirkus oder Delfinarien oder ähnlichem. Das Tierwohl sollte über "Unterhaltung" stehen. Und eine würdige Existenz von Tieren in Lebenshöfen oder Tierheimen sollte ebenfalls eine Selbstverständlichkeit sein.

Köllner, Wiebke

Listenplatz 11

Frage:

Liebe Wiebke, wieso hast du für deine Direktkandidatur den Kreisverband gewechselt und wieso erfährt dein eigener Kreisverband erneut erst unmittelbar vor der Versammlung von deiner Kandidatur?

Antwort:

Lieber Felix, danke für deine Frage! Ich habe für meine Kandidatur den KV selbstverständlich nicht gewechselt! Ich wurde gefragt, ob ich für Herne kandidieren mag und da dies rechtlich möglich ist, habe ich dem zugestimmt. Der primäre Grund warum mein KV so kurzfristig von meiner Kandidatur erfahren hat, sind verschiedene Absprachen. Ich bin ja auch gewähltes, ehrenamtliches Mitglied im LaVo und sehe mich d.h. auch in der Verantwortung Ansprechpartnerin für unsere anderen Kreisverbände zu sein. Ich hoffe, dies beantwortet deine Frage zufriedenstellend. Sonst kannst du auch immer anrufen. Meine Nummer hast du. LG, Wiebke 

Marmulla, Julia

Listenplatz 11

Wohlgemuth, Katja

Listenplatz 11

Frage:

Immer mehr Menschen fordern ein Grundeinkommen. Auch Mitglieder unserer Partei. Warum sollte DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen [https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/user/upload/BGE_druck.pdf] unterstützen?

Antwort:

Lieber Genosse, wir haben viel an unserer Basis diskutiert, gerade auch, weil diese Kontroverse viele Fragen aufwirft: Etwa, ob Tarifverhandlungen schwerer würden usw. Ich bin jedoch der Überzeugung, dass die "Befreiung vom Gang zum Jobcenter" oder vom Zwang, mehrere Kleinjobs anzunehmen vielen Menschen ihre verloren geglaubte Würde und damit auch Kraft zum Handeln im Alltag wiedergibt. Gerade den Kindern wird ein solches Grundeinkommen mehr Chancengleichheit, mehr Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes Leben geben. Hier sehe ich uns einig mit Forderungen der Sozialverbände, hier kann unser Einstieg sein.

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Guten Tag, wir waren in unserem Kreis Unna gerade von zwei etremen Skandalen rund um die Tierhaltung betroffen. Als Mitglied im Kreistag und im Ausschuss Gesundheit und Verbraucherschutz konnte unsere Fraktion erreichen, dass nun ein jährlicher Bericht zur Lage in den schlachthöfen und den Betrieben erstellt wird - und zwar mit 14 !!! neueingestellten Menschen im Bereich Veterinäramt. Weitere Schritte, um Tierversuche immer weiter der Vergangenheit angehören zu lassen, müssen folgen!

Brachvogel, Matthias

Listenplatz 12

Durmaz, Mesut

Listenplatz 12

Frage:

Immer mehr Menschen fordern ein Grundeinkommen. Auch Mitglieder unserer Partei. Warum sollte DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen [https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/user/upload/BGE_druck.pdf] unterstützen?

Antwort:

Hallo Herr Reiners, die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens ist sehr interessant. Grundsätzlich würde dieses Konzept das Recht auf ein Würdiges Leben für jeden einzelnen Menschen sichern und stärken. Solidarische Grüße Mesut Durmaz

Frage:

Thema Tierversuche: - wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen? - welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.) - wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Liebe Camila, das Wohl des Tieres steht für mich im Mittelpunkt. Tiere haben genauso wie der Mensch, Anrecht auf körperliche Unversehrtheit. Die Abschaffung der Tierversuchen hat höchste Priorität. Ich werde mich in allen Bereichen dafür einsetzen diese Missstände zu bekämpfen. Die Alternativ-Forschung (invitro) sehe ich als gute Alternative, leider ist diese Variante für die Forschung nicht zu 100 % zielführend, weshalb immer wieder dann Forschungen an lebenden Organismen (invivo) dazu genommen werden. Die Forschungs Möglichkeiten müssen stark erweitert werden und mehr Alternativen müssen her. Außerdem muss stärker dafür gekämpft werden, dass Forschungen an lebenden Organismen endlich der Vergangenheit angehören. Solidarische Grüße Mesut Durmaz

Frage:

Wie ist deine Meinung zu Zoos, Delfinarien und Tieren im Zirkus und sollte der Staat Lebenshöfe und Tierheime stärker unterstützen?

Antwort:

Hallo Frau Heitmann, der Tierschutz steht für mich an vorderster Front. Es ist tragisch und traurig zugleich, in unserer heutigen Zeit, noch zu erleben, wie Tiere in Gefangenschaft gehalten werden. Um uns Menschen zu amüsieren, werden Tiere gedrillt und dazu gezwungen, Kunststücke vorzuführen. Das Wohl des Tieres wird mit Füßen getreten. Zoos, Delfinarien und Tiere im Zirkus müssen strenger kontrolliert bzw. abgeschafft werden. Tiere gehören in die Freiheit und nicht in Käfige. Der Staat engagiert sich leider zu wenig um den Tierschutz. Die Unterstützung für Lebenshöfe und Tierheime muss stärker werden und mehr in den Vordergrund treten. Jedes Lebewesen, egal ob Mensch oder Tier, ist wichtig und gehört beschützt. Mit freundlichen Grüßen Mesut Durmaz 

Simon, Tobias

Listenplatz 12

Sörensen-Siebel, Till

Listenplatz 12

Frage:

Immer mehr Menschen fordern ein Grundeinkommen. Auch Mitglieder unserer Partei. Warum sollte DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen [https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/user/upload/BGE_druck.pdf] unterstützen?

Antwort:

Ich denke, dass das Hauptargument der emanzipatorische Faktor ist. Die Menschen werden durch das BGE nicht länger derartig stigmatisiert und können den Arbeitgeber:innen mit deutlich breiterer Brust entgegen treten. Darüber hinaus kann es dafür sorgen, dass sich die Kapitalseite deutlich mehr bemühen muss die Arbeitskraft der Menschen zu erwerben. Für eine ausführliche Antwort können wir gerne einen Gesprächstermin vereinbaren.

Staeck, Manuel

Listenplatz 12

Frage:

Thema Tierversuche: - wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen? - welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.) - wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Hallo Camila, zuerst einmal danke für deine interessante Frage. Tierversuche sind mit der heutigen Technik völlig überholt und dürfen nicht mehr als ein selbstverständlich zum wohl des Menschen hingenommen werden. Es gibt mittlerweile genug alternativen die Tierversuche überflüssig machen, wie zb molekularbiologische Methoden, die mit Computerprogrammen Krankheiten genau analysieren können oder auch die Entwicklung des Multi-Organ-Chips. Diese Forschung befürworte ich. Ebenso unterstütze ich unseren Parteibeschluss zum Tier wohl vollkommen.

Frage:

Wie ist deine Meinung zu Zoos, Delfinarien und Tieren im Zirkus und sollte der Staat Lebenshöfe und Tierheime stärker unterstützen?

Antwort:

Ein Tier zur Show zu stellen, egal in welcher Form, ist auf jeden Fall abzulehnen. Kein Tier mach es gerne, auch wenn es oft so suggeriert wird. Ich bin auf jeden Fall dafür daß diese Form der zur Show stellen von Tieren verboten wird. In einem Top sehe ich das anders, wenn dort die Tiere eine Umgebung vorfinden die ihrer natürlichen Umgebung nah kommt und sie sich gut und frei bewegen können, ist dies denke ich durchaus zu tolerieren. Tierheime und alle Einrichtungen sollten in jedem Fall von den Kommunen Unterstützung zukommen. 

Name des Kandidaten bzw d

Thoden, Ulrich

Listenplatz 12

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Tierversuche gehören schnellstens beendet. Forschungsergebnisse aus Tierversuchen sind schlecht bis gar nicht auf den Menschen übertragbar, wie bereits durch zahlreiche Studien untermauert wird. Es gibt bereits zahlreiche andere Verfahren, wie die In-Vitro-Forschung, Mini-Organmodelle oder Computersimulationen, deren Weiterentwicklung wir fördern müssen. Ich unterstütze daher den Beschluss, die Fördergelder für Labore für Forschungslabore über die kommenden Jahre neu zu verteilen. In Münster setzen wir uns bereits seit Jahren gemeinsam mit "Ärzte gegen Tierversuche" für die sofortige Schließung des hiesigen Affenversuchslabors "Covance" ein und haben durch zahlreiche größere Demos und Infoveranstaltungen das Thema in die Stadtöffentlichkeit gebracht."

Baltic, Sunaja

Listenplatz 13

Ambrose, Robinson

Listenplatz 14

Frage:

Wie ist deine Meinung zu Zoos, Delfinarien und Tieren im Zirkus und sollte der Staat Lebenshöfe und Tierheime stärker unterstützen?

Antwort:

Ich halte Delphinarien und Zoos für Orte der Entfremdung. Die Tiere werden aus ihrer natürlichen Umgebung herausgenommen und in Gehegen untergebracht, nur damit wir Menschen uns daran ergötzen können. Ich bin sicher, dass es rationale Erklärungen gibt, die diese Handlungen rechtfertigen, aber das ist nur meine Meinung.

Hermens, Sven

Listenplatz 14

Frage:

Immer mehr Menschen fordern ein Grundeinkommen. Auch Mitglieder unserer Partei. Warum sollte DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen [https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/user/upload/BGE_druck.pdf] unterstützen?

Antwort:

Ich fordere das nicht und kann daher auch leider deine Frage nicht im wörtlichen Sinne beantworten. Ich halte das nicht wirklich für ein landespolitisches Thema und es wird vermutlich eine sehr untergeordnete Rolle im Wahlkampf spielen. Daher erschließt sich mir der Zusammenhang mit meiner Kandidatur für den Landtag nur stückweise. Ich möchte keine unqualifizierten Aussagen treffen. Meine Interessensgebiete liegen nunmal ganz woanders (z.B. Klima, Mobilität, Bildung, Antifaschismus, ...). Dennoch bevorzuge ich die - im Sinne der Wortherkunft - "radikalere" Variante, nämlich die Ursachen bei den Wurzeln zu packen, also bei Bildung, Ausbildung, Chancengleichheit, Löhne, Rente, Steuergerechtigkeit usw. Ein BGE wäre natürlich eine Verbesserung zum Status Quo, keine Frage, aber ich würde andere Lösungswege eben bevorzugen. PS: Ich halte es auch nicht für besonders verhältnismäßig, Kandidat:innen "Fragen" zu stellen, die nicht nur direkt eine Unterstützung einer bestimmten Sache voraussetzen, sondern auch noch der Bewertung einer 100-Seitigen PDF bedürften, würde man sie penibel beantworten wollen.

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Im Wahlprogramm fordern wir: "Alle medizinischen Tierversuche verbieten, die nicht der Entwicklung neuer Heilverfahren und Arzneimittel für den Menschen notwendig sind; Forschungsmethoden fördern, die ohne Tierversuche auskommen." Das deckt sich mit meiner Haltung und dafür würde ich selbstverständlich auch im Landtag kämpfen.

Frage:

Warum möchtest du in die Landespolitik wechseln?

Antwort:

Für mich wäre es mehr eine Verschiebung des Fokus als ein Wechsel. Denn, da in meinen bisherigen Wohnorten leider nie ganze Basisgruppen existiert haben, bin ich seit 2017 in der Landesebene der Linksjugend aktiv gewesen, zweieinhalb Jahre davon aus Teil des Landessprecher:innenrates. Außerdem habe ich mich vor genau 5 Jahren, zu Landtagswahl und wegen ihrer wichtigen Konpetenzen in Bildung, Mobilität und Gesundheit politisiert und bin in die LINKE eingetreten. In der Kommulpolitik bekommt man außerdem das Versagen des Landes hautnah mit. Seien es unterfinanzierte Kommunen, fehlender Spielraum in der Stadt- und Verkehrsplanung oder zu lasche Vorgaben bei Klimazielen und Grenzwerten. Im Maßregelvollzugsausschuss des LWL steht in jeder Sitzung in Bericht an, der ständig von Überbelegung und Unterpersonalisierung zeugt - auch die Landeskliniken werden von Schwarz-Gelb wie von Rot-Grün damals genauso sträflich vernachlässigt, ebenso wie der Rest des Gesundheitswesens. Am stärksten politisch geprägt hat mich die Zeit meiner Ausbildung. Neben Linksjugend NRW und Fridays For Future in 3 verschiedenen Städten, habe ich durch Ausbildung, Berufsschule, Familie, Hambi und Beziehung viel Zeit in Kleve, Münster, Kerpen, Bottrop und auch Siegen verbracht. Quer über NRW verteilt. Daher kommt eine starke Beziehung zu den verbundenen Problemen der verschiedenen Regionen, die meistens auch in landespolitischen Entscheidungen begründet sind.

Kock, Felix,

Listenplatz 14

Frage:

Immer mehr Menschen fordern ein Grundeinkommen. Auch Mitglieder unserer Partei. Warum sollte DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen [https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/user/upload/BGE_druck.pdf] unterstützen?

Antwort:

Hallo Jörg, vielen Dank für Deine Frage. Das Idee eines BGEs ist auch in unserer Partei nicht unumstritten. Zentraler Kritikpunkt ist die Befürchtung, dass mit einem BGE den (prekär) Arbeitenden gewissermaßen ein Brocken hingeworfen werden soll, damit diese weiterhin (prekären) Arbeitsverhältnissen in widrigen Umständen nachgehen. Ich denke, dass eher das Gegenteil eintreten wird. Durch die finanzielle Absicherung werden Menschen viel freier in der Arbeitsplatzwahl sein, ein prekäres Jobverhältnis muss idealerweise nicht mehr eingegangen werden. Arbeitgebende müssten gerade finanziell wenig lukrative Jobangebote aufbessern, um Stellen besetzen zu können. Die bisher gültige Maxime „Keine Arbeit ist so schlecht wie keine Arbeit“ würde ihre Gültigkeit verlieren. Besonders Menschen, die sich im privaten Umfeld aufopfern, um Angehörige oder Kinder versorgen zu können, wären finanziell bessergestellt und abgesicherter. Da Care Arbeit, besonders die im häuslichen Umfeld, zum großen Teil noch immer von Frauen geleistet wird, würde ein BGE auch hier für ein Stück mehr Geschlechtergerechtigkeit sorgen können. Daher denke ich, dass die Einführung eines BGEs und die Umsetzung des Konzeptes der BAG Grundeinkommen DIE LINKE ihren Zielen in vielen Punkten näherbringen kann. Als allumfänglicher Heilsbringer darf es natürlich nicht verstanden werden. Auch über die Einführung eines BGEs hinaus wird unsere Gesellschaft vor vielen Fragen stehen (Rassismus, Klimawandel, Wohnungsnot etc.), auf die wir als Partei Antworten liefern müssen.

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Liebe Camila, vielen Dank für Deine Frage. Der Parteibeschluss ist selbstverständlich zu respektieren und auch umzusetzen. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Förderung von Tierversuchen durch Steuergelder unverzüglich und nicht erst nach fünf Jahren beendet werden muss. Wichtig ist, dass hier konsequent vorgegangen wird und auch ex-vivo Verfahren, welche offiziell nicht als Tierversuch gelten, unterbunden werden. Die Gelder, mit denen bisher Tierversuchen finanziert wurden, müssen in die Förderung von progressiveren Forschungsmethoden investiert werden, von denen Du in Deiner Frage ja bereits einige benannt hast. Jede dieser Methoden kann schwerpunktmäßig für ein Einsatzgebiet weiterentwickelt und optimiert werden, sodass hier ganz klar die Zukunft liegt. Besonders die Arbeit mit Organoiden und Computersimulationen halte ich für sehr vielversprechend.

Reichardt, Bastian

Listenplatz 14

Bernhard, Tanja

Listenplatz 15

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Tierversuche zum. Testen von Kosmetika, Haarfarben u. ä sind nach meiner Überzeugung strikt zu verbieten. Tierversuche in der Medizin müssen im Einzelfall geprüft werden und dürfen nur gestattet werden wenn es keine Alternativen gibt

Ellermann, Lisa

Listenplatz 15

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Liebe Camila, vielen Dank für diese wichtige Frage. Ein Thema welches leider oftmals zu kurz kommt in der Gesellschaft. Ich setze mich strikt gegen Tierversuche ein, egal ob in der Kosmetik, Medizin oder anderen Feldern. Nicht nur ist dies moralisch nicht mit mir vereinbar, sondern auch wissenschaftlich. Tierversuche für z. B. Medikamente sind ja nachgewiesener Weise nicht so effektiv wie sie oft dargestellt werden. Die, meist männlichen, Tiere haben einen ganz anderen Organismus, als wir Menschen. Somit sind die Nebenwirkungen ganz anders. Das führt dazu, dass nicht selten Medikamente oder Kosmetik wieder vom Markt genommen werden müssen. Zudem gibt es schon alternative Möglichkeiten, nur werden diese nicht genügend von der Regierung finanziert. Ein Skandal meiner Ansicht nach. Es werden lieber Tiere gequält, anstatt den Weg zu ändern. NRW liegt in der Rangliste weit oben. Ich werde mich weiterhin aktiv gegen Tierversuche einsetzen. Petitionen unterschreiben, aufklären und medialen und politischen Druck ausüben. Die LINKE muss weiterhin Druck auf die Regierung setzten, die Förderungen weiterhin zu kürzen, am besten sogar noch schneller als vorgenommen. Das formulierte Ausstiegsprogramm ist gut, ich bin leider ein wenig radikaler in der Sache. Für mich sind 5 Jahre noch zu viel, anderes würden die jetzigen Regierungen allerdings nicht machen. Ich hoffe, ich konnte dir die Frage zu einer Zufriedenheit beantworten und sehe auch dich weiterhin im Kampf gegen Tierversuche. Gegen das Leid und die Qual der Tiere! Mit solidarischen Grüßen Lisa Ellermann

Fellinger, Sofia

Listenplatz 15

Frage:

Was willst du gegen den online-Tierhandel unternehmen und wie stehst du zum Schutz von Tierrechtler*innen und Whistleblowern?

Antwort:

 Zuerst: Danke für die Frage :)  Ich finde online Tierhandel sehr schlimm und finde das auf jeden Fall Wege gefunden werden müssen, um den Tieren zu helfen und für weniger Leid zu sorgen.  Für aber konkrete Wege dagegen vorzugehen, fehlt mir ehrlicherweise die Expertise. Ich hätte aber ein offenes Ohr für einen Austausch dazu beziehungsweise die Forderungen von Expert*innen mit zu unterstützen.  Zur anderen Frage: Ich finde Menschen, die sich einsetzen für andere und sich selber mit dem Ziel für eine bessere Welt für alle zu kämpfen immer unterstützenswert. Dazu gehören für mich Tierrechtler*innen, Wistleblower*innen, Menschenrechtler*innen, Klimaschützer*innen und viele weitere wichtige Gruppen mit linker Orientierung.  Ich wähle dabei diese Formulieren extra, da nicht alle durch z.b rechte Gesinnung Unterstützenswert sind.  Ich hoffe ich konnte damit deine Fragen ausreichend beantworten:)  Ich habe gesehen, dass der LAG auch viele weitere Fragen gestellt hat, die ich auch beantworten kann aber ich würde zu Fragen auch dazu schreiben, wenn ich mir die nötige Expertise nicht zutraue, um eine fundierte Antwort zu geben.  Allgemeine Fragen: - wie wichtig ist Dir der Schutz der Tiere? • Der Schutz der Tiere ist mir persönlich sehr wichtig und vieles was man an leid der Tiere hört, bricht mir oft das Herz.  - wie denkst Du über eine Besteuerung von Lebewesen (Hund, Katze, Pferd)? • ich verstehe die Frage nicht so wirklich aber falls es um Besteuerung von Haltung dieser Tiere geht, finde ich das nicht zielführend. Was ich Zielführend finden würde, wäre eine Art Tierführerschein/Kurs (zu art gerechter Haltung) den man zu seinem Tier machen muss bevor man es halten darf.  - Wirst du Dich für ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen einsetzen? •Da meine anderen Themen Bereiche sehr groß sind und meine Kapazitäten begrenzt sind, würde ich mich wahrscheinlich nicht aktiv beim Prozess einsetzen können aber würde Forderungen zum Tierwohn gerne unterstützen.  - Wie stehst Du zum Schutz von Tierrechtler:innen und Whistleblowern? • oben beantwortet  - was willst Du gegen den Online-Tierhandel unternehmen? •oben beantwortet  Nutztier-Haltung/Landwirtschaft: - Wie stehst Du zu industrieller Tierhaltung und Massentierhaltung? •Die aktuellen Verhältnisse sind absolut untragbar, ich hoffe sehr darauf, dass die Entwicklung mit Laborfleisch und anderen Alternativen schleunigst fortschreitet und subventioniert wird, damit dieser Teil Geschichte wird.  - Wie bewertest Du den Zusammenhang von Klimawandel und Nutztierindustrie? • Ich denke bewerten ist da eine falsche Frage, denn es handeln sich ja um Fakten und die Nutztierindustrie trägt belegbar zu den CO2 Emissionen bei. - wie stehst Du zur Bio-Tierhaltung?  • Aktuelle Bio-Haltung entspricht real kaum besseren Bedingungen für die Tiere, daher sehe ich das aktuell skeptisch aber besser als nicht bio, wobei Ich denke, dass es das langfristig oder real nicht wirklich besser macht. - wie sollte in Deiner Vision die Transformation der Landwirtschaft geschehen, damit sie klimaneutral wirtschaften kann? • Ich denke ein wichtiger Schritt ist, Alternativen zu subventionieren und die Fleischindustrie weniger zu subventionieren. Wie oben beschrieben, sehe ich „Laborfleisch“ als gute Ablösung der Zukunft. Abgesehen von den Tiererzeugnissen sollten Patente freigegeben werden auf Pflanzen, die besonders effizient (nährhaft, klimaschonend,..) sind, um eine gute Ernährung für alle gewährleisten zu können.  Transporte + Schlachtungen: - wie lange sollte Deiner Meinung nach ein Schlachttier-Transport maximal dauern? • Mir fehlt hier leider die nötige Expertise, um einschätzen zu können ab wann Tiere zu viel leiden/ weniger leiden.  - findest Du, dass die CO²-Betäubung Tierquälerei ist, die in Schlachthöfen gängige Praxis ist? • Ich kenne mich leider nicht all zu gut damit aus, inwiefern es eine qualvolle Erstickung ist oder eine schonende (möglichst) Schmerzfreie Option ist. Da natürlich, dass was am wenigsten leid bringt. - sind Arbeitsplätze in der Schlachtindustrie Deiner Meinung nach nachhaltig und welche Lösungsansätze könntest Du Dir hier vorstellen? • Im Bezug auf die Zukunft sehe ich die Arbeitsplätze nicht nachhaltig. Allerdings muss man sich klar haben, dass dieser Job auch sehr prekär ist für die Arbeiter*innen selbst sehr traumatisierend und schlimm ist. Lösungsansätze sollten daher auf jeden Fall mit Absprache der Betroffenen Arbeiter*innen getroffen werden, um ihnen eine gute andere Möglichkeit des Arbeitens zu schaffen. Auch wichtig bei dem Thema: viele der Arbeiter*innen der Fleischindustrie sind Migrant*innen oder Saisonarbeiter*innen aus anderen Ländern, was sowieso für einen schon lange nötigen Wandel in der Branche spricht, um leid von Tieren und Menschen zu beenden.  Konsum: - wie stehst Du zur Förderung (Subventionierung) von alternativen tierfreien Lebensmitteln? • Ich bin für die Subventionierung Tierfreier Lebensmittel und Abschaffung des erhöhten Steuersatzes auf diese Produkte, sowie der unnötigen Beschlüsse, wie, dass Pflanzenmich nicht so genannt werden darf.  - was hältst Du von einem Werbeverbot für Billigfleisch? • Da bin ich gespalten, ich finde Billigfleisch schlimm aus diversen Gründen aber real konsumieren dies vor allem arme Menschen, denen das Geld fehlt satt machendes Essen zu kaufen und diese daher zum billig Fleisch als günstiges sättigendes Essen greifen. Daher wäre Konsumkritik, mit der man arme Menschen mehr abstraft die falsche und es benötigt Soziale Förderungen um den Menschen keinen Grund geben zu müssen auf derartige Dinge zurück greifen zu müssen.  - sollte Deiner Meinung jeder Mensch ein Recht darauf haben, ein vegane/vegetarische Verpflegung zu erhalten? • Jeder Mensch sollte ein Recht auf Gesunde Ernährung haben. Auch sollte vegan/vegetarisch leben keine Option für ausschließlich wohlhabende Menschen sein um ihr Gewissen reinigen zu können.  Vegan/Vegetarisch leben muss für alle sozialen Klassen zugänglich sein und darf nicht als hippe Option gelten, bei der es bei vielen am Geldbeutel scheitert. Tierversuche: - wie wirst Du Dich für die Abschaffung von Tierversuchen einsetzen? •Ich würde Forderungen und Anträge unterstützen. Ich sehe Tierversuche nicht als nötig in der heutigen Gesellschaft. - welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.) •Ich besitze leider keine Expertise zu Alternativen Forschungen, daher würde ich auf die Meinung und Forderungen von Expert*innen setzen und mich beraten lassen. Jagd: - bist Du für eine Abschaffung der Jagd? Bitte begründe. • Jagd aus Hobby/Spass/Truphäen Jagden, lehne ich klar ab. Da der Mensch zu viel in Ökosysteme in Wäldern etc eingegriffen hat um selbstregulierende Populationen zu zu lassen, denke ich, ist es teilweise nicht anders möglich als Förster darauf zurück zu greifen aber ich würde mich da nicht die nötige Expertise an Maßen, um zu sagen, dass das so stimmt.  - findest Du es gerechtfertigt Wölfe zu töten, wenn sie sich Wohngebieten/Menschen nähern?  • ich finde es nicht gerechtfertigt in allen Fällen. Wenn Menschen leben aktiv gefährdet sind, würde ich das Menschen leben höher stellen. Wenn es allerdings nicht aktiv gefährdend ist, spricht meiner Meinung nach nichts gegen Alternativen, wie Betäubung und Aussetzung an anderen geeignet orten etc.  Heimische Tierwelt: - wie willst Du Dich für die Erhaltung und den Schutz der Artenvielfalt einsetzen? • ich denke ein wesentlicher Punkt wäre, die Rodungen der Wälder mit ihren artenreichen Ökosystemen zu stoppen. Die Aufforstungen rekonstruieren nämlich in keinster Weise  annähend das vorherige (Beispiel: Hambacher Forst - Sophienhöhe)  - wie willst Du Dich gegen die Zerstörung und Zerschneidung von Lebensräumen einsetzen? • Ich habe mich bereits aktiv eingesetzt bei Besetzungen und Protesten in der Klimagerechtigkeitsszene im Hambacherforst, Ende Gelände, Lützerath und Fridays For Future. - welche Maßnahmen würdest Du ergreifen, um Tiere mehr gegen den Tod auf den Straßen zu schützen? • Ausweitung von Brücken, Überquerungsalternativen von Tierwanderungen. Für weitere Möglichkeiten fehlt mir die Expertise, aber würde mich auch hier auf Meinung von Expert*innen stützen und deren Forderungen übernehmen.  Zoos und Delfinarien: - wie ist Deine Meinung zu Zoos und Delfinarien? • Finde ich an sich schrecklich. Es gibt Zoos, die haben besondere Stationen um Arten zu retten oder Tiere aufzupäppelnde, die finde ich wiederum gut. Daher bin ich selbst sehr gespalten, aber besuche derartiges nicht.  Delfinarien haben keine Berechtigung.  - findest Du, dass Tierheime, Lebenshöfe ect. seitens des Staates genügend unterstützt werden? •Nein werden sie nicht, dass merkt man ja allein schon an der angewiesenheit auf Spenden.  - Wie ist Deine Meinung zur Teilnahme von Tieren im Zirkus? •Zirkusse sind toll aber kommen auch sehr gut ohne Tiere zurecht, wie Beispiele zeigen. Daher sehe ich keinen Grund für Tiere im Zirkus. Auch beim Karneval muss und sollte auf Pferde bei Paraden verzichtet werden. Ozeane: - Meeresforschern zufolge könnten 2050 die Ozeane leergefischt sein. Durch welche Maßnahmen kann das Deiner Meinung nach verhindert werden? •Ich besitze keine Expertise um die besten Lösungen zu finden. Aber kontrolliere Fischerei und Überfischungsverhinderung sollten angestrebt werden.  - welche Maßnahmen schlägst Du zum Schutz der Gewässer, der Ozeane und der Wassertierwelt vor? •Ich denke, dass entsprechende Maßnamen sehr ortsspezifisch sind und es keine Möglichkeit gibt allgemeine Maßnamen zu benennen.  Ich denke aber, dass banale Dinge wie kein Müll und Chemikalien etc ins Wasser kippen einen Teil beitragen würden, beziehungsweise stärkere Konsequenzen und Sanktionen der Verursacher folgen müssen.  Pandemien: - wie ist Deine Sichtweise zur Verhinderung von Pandemien? • Ich denke diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten und würde mir nicht die nötige Expertise zu trauen.  - welche Maßnahmen müssen Deiner Meinung ergriffen werden, um die Entstehung von Zoonosen zu verhindern? • Da sehe ich leider auch meine Kompetenz für gute Antworten nicht ausreichend. „Exotischen Tierhandel“ zu bekämpfen wäre dabei aber sicher ein wichtiger Schritt. Ich hoffe euch konnten meine Antworten weiter helfen :)  Liebe Grüße  Sofia Fellinger 

Senz-Ndiaye, Dorothea

Listenplatz 15

Frage:

Hallo wie soll die Kirchenlandschaft in Nordrhein-Westfalen aussehen.Soll es in der Schule mehr Religionsunterricht geben als den Katholischen, Evangelischen und den Ersatz Unterricht?Ich meine damit das es auch Unterricht für Neuapostolische oder Mormonen geben sollte.

Antwort:

Liebe Elda Schlessingel, DIE LINKE. tritt für den Schutz aller Religionen ein, auf das Recht der Freiheit eigener Weltanschauung. Freiheit gibt es aber nur ohne Zwang und Bevormundung. DIE LINKE. möchte das Schulfach LER, das heißt, Lebensgestaltung, Ethik, Religionskunde als gemeinsames Fach für alle anbieten. Den bekenntnisorientierten Religionsunterricht möchte sie aus der Landesverfassung streichen. Somit würden im Unterricht auch die von Ihnen genannten Glaubensrichtungen der Neuapostolen und der Mormonen behandelt. Grundsätzlich hat dieses Angebot den Vorteil, dass jeder auch die Religion der jeweils Andersgläubigen kennen und respektieren lernt.

Frage:

Immer mehr Menschen fordern ein Grundeinkommen. Auch Mitglieder unserer Partei. Warum sollte DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen [https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/user/upload/BGE_druck.pdf] unterstützen?

Antwort:

Hallo Jörg, natürlich sollten wir die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen unterstützen. Das Konzept ist sehr detailliert ausgearbeitet und bildet eine gute Grundlage. Dennoch ist nicht absehbar, wie es sich auf das Verhalten der Bevölkerung auswirken und welche sozialökonomischen Folgen es haben wird. Pilotprojekte wären hilfreich. Im Wahlkampf am Infostand diesen doch sehr komplexen Bereich den Wählerinnen und Wählern zu erklären, ist nicht einfach. Man kann nicht so tun, als würde sich dieses Konzept bald umsetzen lassen, wenn man uns denn nur wählen würde. Natürlich soll man uns wählen! Aber die Grundvoraussetzung ist die Bürgerversicherung, von der unter anderem die Finanzierung abhängt und die von der Bevölkerung und den anderen Parteien erst akzeptiert und dann eingeführt werden muss. Natürlich kann man darauf hinweisen, dass das Konzept tiefgreifend von Experten erarbeitet wurde und man sich durch die Pilotprojekte absichern wird, damit der Erfolg durch die Berücksichtigung der Grundvoraussetzungen auch garantiert ist. Ein Weg, den Leuten den Zugang zu dem BGE-Konzept zu ermöglichen, wäre ein niederschwelliger Fragenkatalog, in dem sie sich mit dem Thema auseinandersetzen können und sie durch die offensichtlichen Vorteile zum Nachdenken angeregt werden. Auch durch übersichtliches Infomaterial. Was würden Sie tun, wenn Sie das bedingungslose Grundeinkommen von netto 1200,- € beziehen könnten: -Gar nicht mehr arbeiten -Weiter arbeiten wie bisher -Teilzeit arbeiten -Ein Ehrenamt annehmen -Sich weiterbilden -Ihr Kind zuhause betreuen, nicht mehr in die Kita schicken -Pflegebedürftige in der Familie selbst betreuen Die beiden letzten Antworten könnten aber die Gefahr bergen, dass der emanzipatorische Aspekt, den das Grundeinkommen eigentlich fördern soll, nach hinten losgeht. Dass in manchen Fällen selbstverständlich davon ausgegangen wird, so handeln zu müssen, obwohl man vielleicht doch lieber einer Arbeit nachgehen würde. Hier sollten die Eigeninteressen gerade bei Frauen entsprechend unterstützt werden. Andererseits ist es eine gute Sache, sich ohne finanzielle Not diesen Betreuungsaufgaben widmen zu können, wenn man es möchte. Der bevorstehende Wahlkampf ist auf jeden Fall sehr gut dafür geeignet, die Menschen für das Thema zu interessieren. Solidarische Grüße, Dorothea

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Hallo Camila, Deine Frage hat mich veranlasst, auf der Seite des Landtags NRW nachzuschauen, in welchem Ausschuss der Tierschutz vorkommt. Der Begriff Tierschutz kommt als Oberbegriff in keinem Ausschuss vor. Ich nehme an, dass es der Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz ist. Das Tier erhält somit keine eigene Würde sondern wird untergeordnet im Zusammenhang mit Landwirtschaft und Verbraucherschutz behandelt. Das würde ich als erstes versuchen zu ändern. Das Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen unterstütze ich. Selbstverständlich sollte bildgebende Diagnostik für Forschungszwecke bei Tieren eingesetzt werden. Aber nur so, dass keine gesundheitlichen Risiken damit verbunden sind wie sie zum Beispiel bei der Strahlendiagnostik mit Computertomographie auftreten könnten. Natürlich müsste man sich in das Thema einarbeiten und sich beispielsweise bei der Alternativ-Forschungsfirma Invitro vor Ort kundig machen, wie die Methoden aussehen und was noch verbessert werden könnte. Als weiteres müsste man versuchen, einen Überblick über die Anzahl der Firmen und Institute zu erhalten, bei denen konventionelle Tierversuche noch vorkommen. Diese sollte man auffordern darzulegen, warum keine bildgebenden Alternativversuche bevorzugt werden und man müsste Überzeugungsarbeit leisten. Nach Bedarf sollte die Forschung für weitere Alternativ-Methoden gefördert werden. Ich danke Dir für Deine Frage. Herzliche Grüße, Dorothea

Feldhaus, Nils

Listenplatz 16

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Hallo Camila, ich danke dir für deine Fragen! 2017 war NRW das Bundesland mit den zweitmeisten Tierversuchen, nur hinter Baden-Württemberg. Ein untragbarer Umstand! Deshalb unterstütze ich den Parteibeschluss "Tiere wirksam schützen" in den Forderungen nach einem grundsätzlichem Verbot von Tierversuchen. Die schrittweise Reduzierung der Fördergelder für Tierversuche bis hin zur vollständigen Streichung aller Fördermittel nach 5 Jahren erscheint mir ein guter Schritt um das Leiden der Tiere in den Laboren zu beenden. Die gestrichenen Fördergelder für Tierversuche sollten dann in die Förderung von alternativen Forschungsmethoden einfließen. Das In-vitro-Verfahren ist eine dieser Forschungsmethoden, welche als Ersatz für Tierversuche durchaus geeignet ist. So gelang es einem Forschungsteam an der TU Dortmund bereits 2019 dieses Verfahren so zu optimieren, dass es recht zuverlässig lebertoxische Substanzen ausfindig macht und die Menge welche ein Mensch von dieser Substanz täglich ohne nennenswerte Gesundheitsschäden aufnehmen kann bestimmt. Der Erfolg so einer Methode lässt die Fütterungsstudie an Tieren nicht nur unethisch wirken, er macht sie auch vollkommen unnötig. Ich hoffe, dass ich deine Fragen ausreichend beantworten konnte und würde mich freuen, wenn wir uns zu diesem Thema mal austauschen könnten. Mit solidarischen Grüßen, Nils Feldhaus

Köstering, Jan

Listenplatz 16

Lange, Peter

Listenplatz 16

Yilmaz, Umut

Listenplatz 16

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Hallo liebe Camila, grundsätzlich finde ich Tierversuche sehr traurig. Ich stehe bei diesem Punkt voll und ganz hinter unserem Wahlprogramm: "Alle medizinischen Tierversuche verbieten, die nicht der Entwicklung neuer Heilverfahren und Arzneimittel für den Menschen notwendig sind; Forschungsmethoden fördern, die ohne Tierversuche auskommen." Tierversuche sollen überflüssig werden! Bei diesem Thema werde ich auf jeden Fall die Einschätzungen von Fachpersonen einholen und meine Entscheidungsfindungsprozesse transparent offenlegen.

Frage:

Wie ist deine Meinung zu Zoos, Delfinarien und Tieren im Zirkus und sollte der Staat Lebenshöfe und Tierheime stärker unterstützen?

Antwort:

Hallo liebe Sonja, auch bei dieser Frage unterstütze ich uneingeschränkt unsere Positionen im Wahlprogramm. Wildtiere haben in Zirkussen nichts zu suchen. Die Lebensbedingungen von Delfinen in Delfinarien sind schrecklich und nicht artgerecht. Hinsichtlich von Zoos muss im Einzelfall geprüft werden, ob eine artgerechte Haltung möglich ist oder nicht. Die staatliche Unterstützung von Tierheimen und Lebenshöfen befürworte ich.

Rösen, Christian

Listenplatz 18

Frage:

Immer mehr Menschen fordern ein Grundeinkommen. Auch Mitglieder unserer Partei. Warum sollte DIE LINKE die Umsetzung des BGE-Konzeptes der BAG Grundeinkommen [https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/user/upload/BGE_druck.pdf] unterstützen?

Antwort:

Ein Mitgliederentscheid zum Thema BGE ist derzeit in der Vorbereitung. Lasst uns diesen gemeinsam abwarten. Genossinnen und Genossen sollten sich ausführlich mit dem Thema befassen. 

Name des Kandidaten bzw der Kandidatin:

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Tier- und Artenschutz ist mir seit jeher ein zentrales Anliegen. NRW gehört nachwievor bundesweit zu den Spitzenreitern, betrachtet man die Tierversuche pro Jahr. Das ist so nicht länger hinnehmbar. Ich unterstütze den Beschluss "Tiere wirksam schützen" ausdrücklich. Die Fördergelder von Einrichtungen, welche zur Weiterentwicklung der Alternativen zu Tierversuchen forschen, müssen hierzulande aufgestockt werden, um zukünftig tierleidfreie, flächendeckende Forschung im humanmedizinischen Sinne sicherzustellen. Ich unterstütze den Verein "Ärzte gegen Tierversuche" seit Jahren und bin Mitglied bei ProVeg. Auch der im Parteibeschluss geforderte Umbau von industrieller Tierhaltung wird von mir ausdrücklich unterstützt. Tiere haben keine Stimme. Geben wir ihnen unsere!

Frage:

Wie ist deine Meinung zu Zoos, Delfinarien und Tieren im Zirkus und sollte der Staat Lebenshöfe und Tierheime stärker unterstützen?

Antwort:

Ich unterstütze den Beschluss "Tiere wirksam schützen" ausdrücklich. Die nicht artgerechte Haltung von Tieren egal ob in Zoos, Delphinarien, im Zirkus oder irgendwo anders lehne ich ab. Ich würde mich für eine zunehmende staatliche Unterstützung von Lebenshöfen und Tierheimen stark machen. Tiere leiden bereits zu lange für und unter uns. Es wird Zeit, dass wir das verändern.

Brandes, Norbert

Listenplatz 20

Liebe Genossinnen und Genossen,ich bin seit 13 Jahren in der Partei. Ich wohne in Bochum.

Als Jugendlicher am Gymnasium habe ich mich schon für einen angeblichen Kommunisten eingesetzt unser Kunstlehrer zu bleiben.

Ich habe immer mitgemacht gegen Hartz IV jahrelang im Sozialforum Dortmund,

beim Ostermarsch, gegen TTIP usw.

Ich bin auch im BUND tätig.

Ich habe einen B.A. in Gesellschaftswissenschaften und das HS Politik abgeschlossen.

Als neue Gesellschaftsordnung hätte ich gerne eine Arbeiterselbstverwaltung,
wie zu Zeiten Titos in Jugoslawien.

Dafür werde ich mich Landtag einsetzen.

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

hi Camila, ich würde dafür streiten, daß Tierversuche gesetzlich verboten werden. Ich bin auch gegen Tierversuche. Die Alternativforschung muß angewandt werden. MsG

Frage:

Wie ist deine Meinung zu Zoos, Delfinarien und Tieren im Zirkus und sollte der Staat Lebenshöfe und Tierheime stärker unterstützen?

Antwort:

Ich habe zu Allem eine kritische Haltung. MsG

Winkowski, Max

Listenplatz 20

Voigt, Sönke

Listenplatz 00

Frage:

Thema Tierversuche:- wie wirst Du Dich für die Verhinderung von Tierversuchen in NRW einsetzen?- welchen Stellenwert hat für Dich die Alternativ-Forschung (invitro, bildgebend ect.)- wie stehst Du zu dem Ausstiegsprogramm aus den Tierversuchen (Parteibeschluss: Tiere wirksam schützen)?

Antwort:

Liebe Camila, vielen Dank für deine Frage. Tierversuche sollten abgeschafft werden, alternative Forschungsmöglichkeiten können statt dessem eingesetzt werden. Der Bundesausschuss hat einen Beschluss "Tiere wirksam schützen" verabschiedet, den ich voll unterstütze.

Befragung
der Kandidierenden

über das Online-Formular