Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

MdB, Kathrin Vogler

Kathrin Vogler zum zentralen Streiktag von #notrufnrw morgen in Bonn: Eine gute Gesundheitsversorgung geht uns alle an!

Anlässlich der morgigen Demonstration in Bonn, zu der die streikenden der Kolleg*innen von #notrufnrw aus den nordrhein-westfälischen Universitätskliniken aufrufen, erklärt Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag:

„Nach 100 Tagen Ultimatum und sechs Streikwochen der nichtärztlichen Beschäftigten der Unikliniken in Aachen, Bonn, Köln, Düsseldorf, Essen und Münster, gibt es immer noch kein positives Signal von der Arbeitgeberseite. Im Gegenteil, nach ersten Versuchen, den Streik medienöffentlich zu diskreditieren, wird jetzt versucht, juristisch gegen die Mitarbeitenden vorzugehen. Meine volle Solidarität gilt deshalb den streikenden Kolleginnen und Kollegen, die weiter für bessere Arbeitsbedingungen, für verbindliche Personalbemessungen in allen Arbeitsbereichen, für einen Belastungsausgleich für unterbesetzte Schichten und eine bessere Ausbildung in der Pflege kämpfen.

Die Linke fordert seit langem jeweils 100.000 Stellen mehr im Krankenhaus und in den Pflegeeinrichtungen, gute Arbeitsbedingungen, verbindliche Tarifstrukturen und mindestens 500 Euro mehr Grundgehalt. Denn eine gute Gesundheitsversorgung muss sich am Bedarf der Menschen, als Pflegende und als Patient*innen, nicht am Sparwahn der Politik und an der Profitlogik der Unternehmen orientieren.

Dass in den Gesundheitsberufen Hunderttausende Mitarbeitende fehlen und die gefährlichen Zustände für die Patientinnen und Patienten und die krankmachende Arbeitsüberlastung für die Beschäftigten anhalten, ist ein nicht hinnehmbarer Missstand, der uns alle betrifft. Deshalb wünsche ich den Streikenden, dass viele Menschen morgen, am 14 Juni, ihre Solidarität zeigen und sich an der Demonstration ab 10 Uhr vor der Uniklinik Bonn beteiligen."