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Nein zur Diskriminierung durch die Bezahlkarte in Duisburg!

Mirze Edis (MdB)

Zur heutigen Einführung der Bezahlkarte für Geflüchtete in Duisburg erklärt Mirze Edis:

 

"Die Bezahlkarte löst kein einziges Problem in unserer Stadt. Sie schafft weder bezahlbaren Wohnraum noch bessere Schulen oder mehr Kitaplätze. Stattdessen werden Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind, unter Generalverdacht gestellt und von der Gesellschaft ausgeschlossen. Das ist Politik des Misstrauens statt der Menschlichkeit."

Mit der Bezahlkarte wird Bargeld grundsätzlich auf 50 Euro im Monat begrenzt. Für Mirze Edis ist das ein falsches Signal:

"Die Bezahlkarte diskriminiert Menschen, statt ihnen Teilhabe zu ermöglichen. Ob auf dem Flohmarkt, beim Schulfest, bei Onlineeinkäufen, in kleinen Geschäften oder überall dort, wo Kartenzahlung nicht möglich ist - sie erschwert den Alltag unnötig. Dazu werden Vereinsmitgliedschaften erheblich erschwert, wenn nicht sogar unmöglich gemacht. Gleichzeitig schafft sie zusätzlichen Verwaltungsaufwand für eine Kommune, deren Beschäftigte ohnehin am Limit arbeiten. Duisburg braucht Entlastung sowie Investitionen und keine Bürokratie, die auf Kosten der Schwächsten geht.

Die Linke steht für Solidarität statt Symbolpolitik. Menschenwürde ist nicht verhandelbar, ganz egal woher sie kommen."

Bei Rückfragen melden Sie/meldet euch gern bei meinem Wahlkreisbüro.

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