Uwe Foullong legt Bundestagsmandat aus gesundheitlichen Gründen nieder - Lizzy Schubert zieht in den Bundestag ein
Der Bundestagsabgeordnete Uwe Foullong (Die Linke) aus Bottrop legt sein Mandat zum 31. Juli 2025 aus gesundheitlichen Gründen nieder. „Die Ärzte sagen sehr deutlich, dass eine Genesung nur möglich werden kann, wenn starke Belastungen auf Dauer vermieden werden“, so der 67-jährige Abgeordnete. Foullong war über die NRW-Landesliste der Partei Die Linke in den Deutschen Bundestag eingezogen und hatte seine Arbeit im Finanzausschuss aufgenommen.
„Ich bedaure meinen Rückzug außerordentlich, aber ich kann bei ständigen krankheitsbedingten Ausfällen auch nicht zuverlässig für die Bürgerinnen arbeiten“, erklärt der langjährige Gewerkschafter. „Mir bleibt das Thema der sozialen Ungerechtigkeit und unser Engagement als Partei Die Linke für mehr Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Frieden und Solidarität enorm wichtig – nur dass ich jetzt dabei deutlich kürzertreten muss.“
Foullong war über 36 Jahre hauptamtlich für Gewerkschaften tätig – unter anderem im Bundesvorstand von ver.di – und galt im Bundestag als wichtige Stimme für soziale Gerechtigkeit, Arbeitsrechte und kommunale Finanzen. Als Nachrückerin über die Landesliste NRW wird die 22-jährige Lizzy Schubert in den Bundestag einziehen. Schubert studiert Sozialwissenschaften an der Heinrich-Heine- Universität in Düsseldorf und befindet sich aktuell in der Abschlussphase ihres Studiums. Bei den Bundestagswahlen kandidierte sie im Wahlkreis 106 (Düsseldorf II – Süd) und erreichte dort mit nahezu 10 % der Erststimmen ein bemerkenswertes persönliches Ergebnis.
Lizzy Schubert erklärt zu ihrem Einzug: „Ich danke Uwe Foullong für sein Engagement und wünsche ihm von Herzen eine gute Genesung. Es ist mir eine Ehre, für Die Linke in den Bundestag nachzurücken – gerade in Zeiten, in denen soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Antifaschismus wichtiger sind denn je. Ich werde meine Stimme im Parlament dafür nutzen, die Interessen junger Menschen, prekär Beschäftigter und all derjenigen zu vertreten, die sonst oft übersehen werden.“
