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Das Foto zeigt Beschäftigte des Öffentlichen Dientes bei einem Warnstreik auf einem Boot auf dem Rehin bei Düsseldorf.

DIE LINKE NRW

DIE LINKE NRW unterstützt die Warnstreiks im Öffentlichen Dienst

Jetzt ist es raus: Mehr als einen kleinen Applaus für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst haben die Arbeitgeber nicht übrig. Auch die zweite Verhandlungsrunde zwischen ver.di und den öffentlichen Arbeitgebern hat keine Verständigung gebracht. Nun wird es regionale Warnstreiks ab Dienstag (22. September 2020) geben. Ver.di fordert 4,8 Prozent mehr Lohn und für die Pflegekräfte soll es gesonderte Verhandlungen geben. Dazu Nina Eumann, stellvertretende Landessprecherin: „In der Corona-Krise waren es genau diese Beschäftigte, die den Laden am Laufen gehalten haben: Kranken- und Altenpfleger*innen, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Beschäftigte in Schwimmbädern, in Gesundheitsämtern, Müllentsorgung et cetera. Und jetzt sollen die Menschen in den plötzlich 'systemrelevanten' Berufen leer ausgehen, kurz nachdem noch im Juni aus den öffentlichen Kassen 130 Milliarden Euro Corona-Hilfen für die Unternehmen gezahlt worden."

"Die Beschäftigten haben mehr verdient als Klatschen, einen warmen Händedruck und freundliche Worte. Jetzt ist es Zeit zu zeigen, was Wertschätzung wirklich heißt: Gute Arbeit, guter Lohn und ausreichend Personal im Öffentlichen Dienst bedeuten bessere Dienstleistungen für alle! Und auf die Frage, wie das zu bezahlten ist, antworten wir: Die Superreichen und die Konzerne werden nicht freiwillig ihren Beitrag leisten. Es braucht deshalb eine Abgabe auf hohe Vermögen! DIE LINKE NRW unterstützt die Forderungen von ver.di und begrüßt die Warnstreiks", so Eumann abschließend.