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Hallo AfD: Protestparteien lassen sich nicht vom Establishment finanzieren!

In der NRW-Landeszentrale der AfD in Düsseldorf haben Beamt*innen bei einem Polizeieinsatz die Räume der Rechtspopulisten durchsucht. Hintergrund ist die umstrittene Wahlkampfunterstützung durch die Schweizer PR-Agentur Goal AG für den Essener Politiker Guido Reil.

Dazu erklärt Christian Leye, Landessprecher von Die Linke.NRW: "Eigentlich ist es gar nicht kompliziert: Wer vom Establishment finanziert wird, ist keine Anti-Establishment-Partei. Wer von den Superreichen heimlich Geld zugesteckt bekommt, macht damit in der Regel eben keine Politik für die kleinen Leute. Auch hinter der Goal-AG wird kaum eine Friseurin oder ein Zusammenschluss von Leiharbeitern stecken, sondern wie zuvor auch Vermögende wie der Milliardär August von Finck. Da sollte die AfD ehrlich sein und zugeben: Sie sucht Sündenböcke, während sie hintenrum von den Profiteuren der sozialen Ungerechtigkeiten finanziert wird. Nach solchen Spenden muss jedem klar sein, dass die AfD nicht für eine gute Sozialpolitik, eine würdige Rente, sichere Arbeitsplätze oder die Besteuerung großer Vermögen kämpft, sondern die Privilegien der Besitzenden unangetastet lässt."