Gelsenkirchen ist kein Jagdrevier für Menschenverachtung: Linke NRW verurteilt AfD-Videos

Düsseldorf/Gelsenkirchen – Die Antifaschistische Sprecherin der Linken NRW, Manuela Cengiz-Bechert, zeigt sich tief erschüttert über die jüngst bekannt gewordenen Propagandavideos der AfD in Gelsenkirchen. Die Aufnahmen zeigen Szenen, in denen Passanten auf offener Straße gedemütigt und aggressiv angegangen werden.

In den Videos werden Menschen willkürlich beschimpft und dazu genötigt, Müll zu beseitigen, den sie nicht verursacht haben. Hierzu erklärt Manuela Cengiz-Bechert:

„Die AfD führt in Gelsenkirchen vor, wie sie sich die Zukunft vorstellt: Wer Menschen als ‚Dreck‘ bezeichnet, den man ‚wegräumen‘ muss, hat den Boden der Menschlichkeit verlassen. Das ist keine Politik, das ist offener Sadismus auf Kosten unserer Nachbarn!“

Besonders perfide ist die beschriebene Symbolik, Menschen einen Besen in die Hand zu drücken und sie anzubrüllen. Dies verdeutliche, dass es der AfD nicht um Sauberkeit, sondern um die Markierung von Menschen geht, die in ihren Augen nicht dazugehören.

Manuela Cengiz-Bechert warnt: „Heute trifft es Menschen auf der Straße, morgen steht die AfD mit dem Besen vor Ihrer Tür. Wir dürfen nicht zulassen, dass Gelsenkirchen zum Labor für eine Gesellschaft wird, in der alle marginalisierte Menschen auf Dreckslisten landen können!“

Die Linke NRW stellt sich solidarisch an die Seite der betroffenen Bürgerinnen und Bürger und unterstützt die klare Positionierung der evangelischen Kirche gegen diese Form der Entwürdigung.