Termine und Aktuelles
Die nächsten Termine
in NRW
Soest: 05. September, 11 Uhr
Essen: 26. September, 11 Uhr
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Aktionspaket Sozialproteste
Hände weg von unserem Sozialstaat
Gemeinsam nach Essen am 26. September

Am 26. September 2026 gehen in ganz Deutschland Gewerkschafterinnen, Beschäftigte, Rentnerinnen und alle, die unseren Sozialstaat verteidigen wollen, gegen die geplanten Kürzungen der Bundesregierung auf die Straße. Gemeinsam mit dem DGB und vielen weiteren Organisationen ruft Die Linke NRW zur Teilnahme an der großen Kundgebung in Essen auf.
Unter dem Motto „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“ ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund zum bundesweiten Aktionstag auf. Die landesweite Kundgebung beginnt um 11 Uhr auf dem Burgplatz in Essen und endet gegen 14 Uhr. Hauptrednerin ist die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi.
Die Bundesregierung plant Einschnitte bei Rente, Pflege, Krankenversicherung, Elterngeld und weiteren sozialen Leistungen. Gleichzeitig geraten der Achtstundentag, das Arbeitszeitgesetz und andere hart erkämpfte Rechte der Beschäftigten unter Druck. Das ist der falsche Weg.
Statt Sozialabbau brauchen wir Investitionen in gute Arbeit, eine starke öffentliche Daseinsvorsorge und einen Sozialstaat, der Sicherheit gibt – gerade in Zeiten wachsender Unsicherheit.
Der DGB fordert unter anderem sichere Arbeitsplätze, mehr Tarifbindung, eine flächendeckende Gesundheitsversorgung, eine Rente, die zum Leben reicht, und Investitionen in unsere Infrastruktur. Finanziert werden sollen diese Investitionen auch durch eine stärkere Besteuerung hoher Vermögen.
Wir als Die Linke Nordrhein-Westfalen stehen fest an der Seite der Gewerkschaften und der Beschäftigten.
Der Sozialstaat ist kein Geschenk von Regierungen oder Konzernen. Er wurde von Millionen Menschen erkämpft – in Betrieben, auf der Straße und durch jahrzehntelange gewerkschaftliche Auseinandersetzungen. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, geregelte Arbeitszeiten, Rentenversicherung, Mitbestimmung und Kündigungsschutz sind Ergebnisse gemeinsamer Kämpfe. Wer diese Errungenschaften angreift, greift die Lebensgrundlage von Millionen Menschen an.
Die Beschäftigten haben die Krise nicht verursacht. Pflegekräfte, Verkäuferinnen, Erzieherinnen, Stahlarbeiterinnen, Busfahrerinnen, Handwerker*innen und Millionen weitere Beschäftigte halten dieses Land jeden Tag am Laufen. Sie verdienen Respekt, sichere Arbeitsplätze und gute Löhne – keinen Sozialabbau.
Unsere Forderungen
Alle sozialen Kürzungen müssen vom Tisch. Keine Kürzungen bei Renten, Pflege, Gesundheit, Wohngeld, Elterngeld, BAföG oder Grundsicherung. Soziale Sicherheit darf nicht davon abhängen, wie groß der eigene Geldbeutel ist.
Hände weg vom Achtstundentag und vom Arbeitszeitgesetz. Beschäftigte brauchen verlässliche Arbeitszeiten, ausreichend Erholung und mehr Selbstbestimmung. Sachgrundlose Befristungen und Kettenverträge müssen abgeschafft werden.
Der Mindestlohn muss auf 16 Euro steigen. Tarifverträge müssen leichter für ganze Branchen verbindlich werden. Öffentliche Aufträge und Fördergelder dürfen nur an tarifgebundene Unternehmen vergeben werden. Gute Arbeit muss sicher, unbefristet und tariflich bezahlt werden.
Die Rente muss zum Leben reichen. Das Rentenniveau muss wieder auf mindestens 53 Prozent steigen. Eine weitere Erhöhung des Rentenalters lehnen wir ab. Wer 40 Jahre gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, muss ab 60 abschlagsfrei in Rente gehen können.
Gesundheit und Pflege gehören zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Wir brauchen eine solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung, in die alle entsprechend ihres gesamten Einkommens einzahlen. Pflegebedürftigkeit darf niemanden arm machen. Krankenhäuser müssen bedarfsgerecht finanziert und Beschäftigte nach Tarif bezahlt werden.
Milliardärsteuer statt Kürzungspolitik. Große Vermögen und Erbschaften müssen stärker besteuert und Steuerschlupflöcher für Konzerne geschlossen werden. Dieses Geld wird für Krankenhäuser, bezahlbare Wohnungen, Schulen, Kitas, Busse und Bahnen sowie starke Kommunen gebraucht.
Gemeinsam nach Essen!
Diese Kundgebung ist kein Termin unter vielen. Sie muss ein starkes Signal gegen den sozialen Kahlschlag der Bundesregierung werden. Dafür braucht es uns alle!
Wir rufen deshalb alle Mitglieder der Partei Die Linke in Nordrhein-Westfalen, Kreisverbände, Basisorganisationen, Arbeitsgemeinschaften, kommunale Fraktionen, Mandatsträgerinnen sowie alle linken Gewerkschafterinnen dazu auf:
Organisiert gemeinsame Anreisen. Macht die Busse voll. Bildet Fahrgemeinschaften. Sprecht Kolleginnen, Freundinnen und Nachbar*innen an. Bewerbt die Kundgebung in euren Kreisverbänden, Betrieben, Gewerkschaften und sozialen Netzwerken.
Für die Anreise stehen in zahlreichen Städten und Regionen Nordrhein-Westfalens kostenlose DGB-Busse bereit – unter anderem aus dem Rheinland, dem Ruhrgebiet, dem Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Südwestfalen und vom Niederrhein.
Informationen zu den Abfahrtsorten und zur Anmeldung findet ihr beim DGB NRW:
DGB NRW – Aktionstag Sozialstaat
Außerdem ziehen wir gemeinsam zur Kundgebung: Die Linke NRW organisiert eine Zubringer-Demo, die um 10 Uhr am Willy-Brandt-Platz in Essen startet. Kommt dazu und demonstriert gemeinsam mit uns für einen starken Sozialstaat!
Die wichtigsten Infos auf einen Blick
Wann: Samstag, 26. September 2026
10:00 Uhr: Zubringer-Demo ab Willy-Brandt-Platz
11:00–14:00 Uhr: DGB-Kundgebung auf dem Burgplatz
Wo: Essen
Um die Mobilisierung vor Ort zu unterstützen, haben wir außerdem ein Materialpaket mit Flyern, Social-Media-Grafiken und weiteren Vorlagen zusammengestellt. Die Materialien stehen hier zum Download bereit:
Materialpaket zur Mobilisierung
Lasst uns gemeinsam deutlich machen:
Nicht die Beschäftigten müssen den Gürtel enger schnallen – die Superreichen müssen endlich ihren gerechten Anteil zahlen.
Nicht länger arbeiten, sondern Arbeit gerecht verteilen.
Nicht Krankenhäuser, Renten und Pflege kaputtsparen, sondern Reichtum umverteilen.
Nicht gegeneinander, sondern gemeinsam für ein gutes Leben für alle.
Hände weg von unserem Sozialstaat!
Alle nach Essen – wir sehen uns am 26. September!
Es reicht!
Das Leben bezahlbar machen
Der Sozialstaat steht unter Druck. Die Bundesregierung plant Reformen, die für viele Menschen spürbare Verschlechterungen bedeuten würden: Angriffe auf den 8-Stunden-Tag, Kürzungen bei sozialen Leistungen, mehr Druck auf Menschen in der Grundsicherung und weitere Belastungen für Gesundheit und Pflege. Gleichzeitig steigen Mieten, Energie- und Lebensmittelpreise immer weiter.
Dagegen regt sich bundesweit Widerstand. In zahlreichen Städten organisieren Beschäftigte, Gewerkschaften, Sozialverbände, Mieter*innen und Initiativen Proteste gegen Sozialabbau und soziale Kürzungspolitik.
Die Linke NRW ruft dazu auf, sich zu beteiligen. Denn soziale Sicherheit, gute Arbeitsbedingungen, eine verlässliche Gesundheitsversorgung und bezahlbares Wohnen sind keine Privilegien, sondern Grundvoraussetzungen für ein gutes Leben.
Jetzt ist die Zeit, gemeinsam laut zu werden. Informiere dich über Aktionen in deiner Nähe und schließe dich den Protesten an. Gemeinsam kämpfen wir für eine Politik, die die Interessen der Mehrheit in den Mittelpunkt stellt.


