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DIE LINKE. RVR

„Mobilität für Alle im Ruhrgebiet“ will Impulse setzen

Linke Fraktion im RVR lädt zu einer Mobilitätskonferenz in Essen ein

 

Die Fraktion DIE LINKE. im Regionalverband Ruhr (RVR) führt am 22.02.2020 in Essen in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem kommunalpolitischen forum nrw e.V. eine Konferenz zum Thema „Mobilität für Alle im Ruhrgebiet“ durch.

Die Gruppe der Referent*innen umfasst u.a. Prof. Dr. Christoph Zöpel, Honorarprofessor der Universität Dortmund und ehemaliger Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen und Rolf Ommen, Leiter der Abteilung für ÖPNV-Management des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Weiterhin ist Maria Wagener, Referatsleiterin für Regionalentwicklung des RVR, anwesend. Sie wird das Mobilitätskonzept Ruhr des RVR vorstellen. Der Pressesprecher von Pro Bahn NRW Lothar Ebbers und auch Mirko Sehnke, Kreisvorstandssprecher des ADFC Essen, sind mit Redebeiträgen mit dabei. Für DIE LINKE Bundestagsfraktion wird MdB Jörg Cezanne, Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur, sprechen.

Wolfgang Freye, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im RVR: „Der RVR hat mit seinem Mobilitätskonzept Ruhr eine qualifizierte Studie vorgestellt, wie Mobilität im Ruhrgebiet attraktiver und intelligent vernetzt und ausgebaut gestaltet werden kann. Die vielen guten Ansätze in diesem Konzept müssen nun auch konsequent umgesetzt werden. Sei es z.B. beim Ausbau des Schienennetzes und der Taktung seitens der Deutschen Bahn oder in den Verkehrsverbünden des VRR bei Bus und Straßenbahn: eine Vereinheitlichung bei Tarifen, ineinandergreifenden Fahrplänen und ein massiver Ausbau der Infrastruktur ist längst überfällig. Ebenso wird auch der Radverkehr eine immer wichtigere Komponente in Ballungsräumen sein, den es zu unterstützen gilt.“

Neben der Vorstellung der Projekte und der Arbeit des RVR auf dem Gebiet der Verkehrsentwicklung wollen wir uns mit Bürger*innen und den Fachleuten zu der Frage austauschen, wie man aus linker Sicht mehr Mobilität für Alle im Ruhrgebiet erreichen und umsetzen kann.

Wolfgang Freye weiter: „Wir brauchen dringend eine Verkehrswende hin zu ÖPNV und Radverkehr. Dabei geht es nicht ,nur' um den Klimawandel, vielmehr ist der ÖPNV im Ruhrgebiet im Vergleich der Ballungsräume einer der teuersten und schlechtesten. Das hat mit sozialer Gerechtigkeit nichts zu tun. Mobilität wird immer wichtiger, sie muss aber ökologisch vertretbar und für alle sein. Nicht zuletzt deshalb sind wir für einen deutlich günstigeren und perspektivisch kostenlosen ÖPNV und dafür, dass man beim Fahrradfahren auch im Alltag keine Angst haben muss überfahren zu werden."

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