Mehr Geld zum Schutz von Frauen

DIE LINKE.NRW
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Nach einem Austausch mit dem Verband der Autonomen Frauenberatungsstellen NRW erklärt Ida Paul, im Vorstand von DIE LINKE.NRW Sprecherin für Frauenpolitik:

"Die aktuelle Situation mit ihren vielfältigen Krisen hat auch Einfluss auf die Arbeit von Frauenberatungsstellen. Die Zahlen häuslicher Gewalt, von der vor allem Frauen und Kinder betroffen sind, steigen: 2022 waren es 8,5 Prozent mehr als im Jahr davor. Deshalb ist es wichtiger denn je, dass NRW endlich seinen Aufgaben nachkommt und Angebote für betroffene Frauen* auf eine solide finanzielle Grundlage stellt. Denn die in den Richtlinien vorgesehenen Zuwendungen zur Förderung von Frauenberatungsstellen von bis zu 85 Prozent der Personalkosten werden in einigen Beratungsstellen um bis zu 20 Prozent unterschritten. Auch die Erhöhung der Sachkostenpauschale auf 10.000 Euro statt 7.500 Euro deckt den Bedarf unter Berücksichtigung der aktuellen Kostensteigerungen nicht.“

Paul fordert: „Wir fordern von den Landtagsfraktionen, bei den Haushaltsberatungen besonders darauf zu achten, dass die Frauenberatungsstellen angemessen ausgestattet werden, damit sie ihre wichtige Arbeit im Sinne des Gewaltschutzgesetzes und des NRW-Polizeigesetzes auch leisten können. Es bleibt also viel zu tun für Schwarz-Grün!“

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Aysel Sırmasaç (Geschäftsführerin Frauenberatungsstellen NRW), Martina Schmitz (Geschäftsführerin Frauenberatungsstellen NRW), Dominik Goertz (Sprecher für Queerpolitik im Landesvorstand von DIE LINKE.NRW), Ida Paul (Sprecherin für Frauenpolitik im Landesvorstand von DIE LINKE. NRW), Edith Bartelmus-Scholich.