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Das Bild zeigt einen älteren Mann mit Kippa von hinten. Es ist eine schwarz-weiß-Aufnahme.

DIE LINKE NRW

Für ein Leben ohne Angst: Solidarität mit den jüdischen Gemeinden!

Anlässlich der Festnahmen nach Warnungen vor einem Anschlag auf die Synagoge in Hagen erklärt Christian Leye, Landessprecher von DIE LINKE NRW:

„Es macht mich betroffen und wütend, dass in unserem Land nicht alle Menschen gleichermaßen ohne Angst leben können. Unsere Solidarität gilt den Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde in Hagen und allen, die sich aufgrund der aktuellen Meldungen einmal mehr bedroht fühlen. Antisemitismus darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Dass jüdische Einrichtungen in Deutschland von der Polizei geschützt werden müssen und jüdische Friedhöfe regelmäßig geschändet werden, ist ein dauerhafter Skandal."

Katja Heyn, Landesvorstandsmitglied und Sprecherin für Antirassimus von DIE LINKE NRW, ergänzt: "Für den Anschlag auf die Synagoge in Halle am hohen Feiertag Jom Kippur vor zwei Jahren war ein extrem rechter Täter verantwortlich. Jetzt gehen die Behörden in Hagen Hinweisen auf einen islamistischen Hintergrund nach. Egal, wer Menschen aus unserer Mitte mit Hass, Terror und Gewalt bedroht: Wir werden nicht zulassen, dass ihr politisches Kalkül aufgeht. Wir stehen ein für die aktive Förderung und Verbreiterung des jüdischen Lebens in Deutschland. Notwendig sind eine sofortige und konsequente Ahndung antisemitisch motivierter Straftaten sowie die dauerhafte finanzielle Absicherung von Projekten, die sich gegen Antisemitismus richten. Dafür wird DIE LINKE weiter zusammen mit vielen zivilgesellschaftlichen Bündnispartnerinnen und Bündnispartnern einstehen.“