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Das Foto zur Pressemitteilung der Linken NRW zeigt eine Hausfassade

Die LINKE NRW

Vonovia muss endlich einen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise leisten

Der Immobilienkonzern Vonovia hat seine Zahlen für das erste Quartal 2020 vorgelegt. Demnach hat Deutschlands größter Mietkonzern trotz der Corona-Krise mehr verdient als je zuvor und will an den bisher geplanten Dividendenauszahlungen festhalten. Aus diesem Anlass erklärt Amid Rabieh, Landesvorstand von DIE LINKE NRW: „Während viele Mieter*innen in der Corona-Krise nicht wissen, wie sie ihre Mieten bezahlen sollen, will das größte Wohnungsunternehmen in NRW weiter an Renditeauszahlungen festhalten.“

Das operative Geschäft stieg im Jahresvergleich um knapp elf Prozent auf fast 336 Millionen Euro. Gleichzeitig kletterten die Mieten um 5,8 Prozent nach oben, so dass die Mieteinnahmen von 502 Millionen Euro auf 564 Millionen Euro gestiegen sind.

„Die Bedeutung dieser Kennzahlen: Die Gewinne von Vonovia werden zu großen Teilen aus den Taschen der Mieter*innen bezahlt. Es wird mal wieder deutlich, warum nicht der ‚freie Markt‘, sondern nur ein solidarische Gemeinwesen die Wohnungskrise in NRW lösen kann, denn steigende Wohn- und Mietkosten waren bereits vor der Corona-Krise für immer mehr Haushalte zu einer existenzgefährdenden Bedrohung geworden“, konstatiert Rabieh und fordert: „Vonovia muss angesichts sprudelnder Gewinne jetzt endlich ihren Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise leisten. Aufgrund der Corona-Pandemie in Not geratenem Mieter*innen muss die Miete vollständig erlassen werden. Darüber hinaus fordern wir einen Mieterhöhungsstopp und eine Verlängerung der Mietenstundungsmöglichkeiten während der gesamten Pandemie über den September hinaus.“