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DIE LINKE. NRW

7.11.1918: Die Revolution erreicht NRW

Bild: Bundesarchiv 183-18594-0045

Die Linke Nordrhein-Westfalen erinnert an die Novemberrevolution vor 100 Jahren. Was am 4. November mit dem Kieler Matrosenaufstand begonnen hatte, erreichte am 7. und 8. November 1918 auch das Rheinland. "Die Ziele der aufständischen Soldaten und der revoltierenden Arbeiter waren sehr klar und erfassten in kürzester Zeit alle großen Städte im deutschen Reich. Brot und Frieden - das war schon seit 1916 die Losung streikender Arbeiter der Waffenschmieden gewesen. Nun hatten die Menschen endgültig genug vom sinnlosen Morden auf den Schlachtfeldern. Auch die zivile Bevölkerung litt immer mehr unter Hunger und Krankheiten. Einen weiteren Kriegswinter konnte und wollte die Bevölkerung nicht hinnehmen.", schildert Landessprecherin Inge Höger die Zustände vor 100 Jahren.

"Dass die Kieler Matrosen und nach ihnen Hunderttausende Deserteure die Befehle der Obrigkeit verweigerten, war ein mutiger Akt der Solidarität, für den wir bis heute dankbar sein müssen. Sie haben den Krieg beendet, der bis zu 10 Millionen Soldaten und weitere Millionen an zivilen Opfern durch Hunger und Seuchen das Leben gekostet hat. Sie haben die Monarchie abgeschafft und sich für eine soziale Republik eingesetzt", so Inge Höger weiter.

Die Erinnerung an die Novemberrevolution sei wichtig, die Beschäftigung mit ihr auch für die heutige Zeit lehrreich. "Vor 100 Jahren kämpften Hunderttausend für Frieden, Freiheit und soziale Sicherheit. Wir erinnern uns an sie und lernen von ihnen: Gemeinsam und solidarisch können wir uns den Herrschenden entgegenstellen."